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Comic-Besprechung - Sentry: Die Geburt des Bösen

Geschichten:

Sentry: Die Geburt des Bösen
Original: Sentry # 1-8, USA 2005
Autor: Paul Jenkins
Zeichner und Tusche: John Romita jr., Rick Magyar, Mark Morales
Farbe:Richard Isanove, Jason Keith, Dean White und andere
Übersetzung: Bernd Kronsbein

 



Story:

Robert Reynolds ist als Sentry der mächtigste Superheld des Universums. Er gebietet über die Macht der Sonne und ihm scheint nichts unmöglich. Aber das hat auch seinen Preis, denn in ihm schlummert leider auch noch ein düsteres Geheimnis, mit dem er selbst hadert und das ihn zu einer Gefahr macht.

Der junge Mann ist sich dessen genau so bewusst wie sein Psychiater, aber können die beiden verhindern, dass das Böse nicht irgendwann unkontrolliert aus ihm heraus bricht? Diese Angst sorgt bei beiden für Anspannung, sie machen Fehler und lösen etwas aus, was unaufhaltbar scheint.

 



Meinung:

Auch wenn Sentry schon viele Jahre ein Teil des Comic-Universums ist, blieb er für die deutschen Fans eher im Hintergrund, ein Held der zweiten Reihe, trotz seiner Fähigkeiten. Inzwischen dürfte durch den neusten Film des Marvel Cinematic Universe bekannt sein, gerade weil er Held und Feind zugleich ist.

Denn in ihm schlummert natürlich auch eine dunkle und unkontrollierbare Seite, die in dieser Miniserie ausführlich thematisiert wird. Denn natürlich fürchten ihn andere aufgrund der chaotischen Macht, die aus ihm hervorbrechen und ihn völlig verändern könnte, weil dies auch schon einmal geschehen ist.

Auch Robert Reynolds selbst hadert mit der Dunkelheit in sich, zeigt alle Anzeichen einer Persönlichkeitsspaltung, die ihm gar nicht behagt, zumal auch sein Psychiater nicht unbedingt die Hilfe ist, die er sich eigentlich bei diesem Problem erhofft, zumal er auch immer wieder seltsame Träume hat, die seine Vergangenheit hervor holen.

Und diese psychologische Seite ist natürlich auch das Interessante an der Geschichte, die ersonnen wurde, um Ryan Reynolds aka Sentry endlich einmal einen vernünftigen Hintergrund zu geben, der sich auch ein wenig vor der realen Entstehungsgeschichte des Helden verbeugt und dem Charakter Tiefe gibt und nicht nur weitere Actionmomente

 



Fazit:

Sentry: Die Geburt des Bösen ist in erster Linie eine moderne Origin-Story des Helden, die dem Charakter ein wenig mehr Tiefe und Drama gibt und so auch deutlich macht, dass große Macht auch Gefahren in sich birgt, gerade wenn der Geist des Betroffenen nicht gerade stabil zu sein scheint.

 



Sentry: Die Geburt des Bösen - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Sentry: Die Geburt des Bösen

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 29,00

ISBN 13:
978-3741641367 

204 Seiten

Bewertungen unserer Redaktion und unserer Leser

Positiv aufgefallen
  • Eine interessante Origin-Story
  • Wo Licht ist ist auch Schatten – für alle!
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
4
(1 Stimme)
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Rezension vom: 14.08.2025
Kategorie: Hefte
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