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Comic-Besprechung - Fantastic Four 7: Das Tor der Ewigkeit

Geschichten:

Fantastic Four 7: Das Tor der Ewigkeit (Fantastic Four 25-30)
Autor: Dan Slott, Zeichner / Inker: Zé Carlos, Paco Medina, Juanan Ramirez, Will Robson, R.B. Silva, Colorist: Jesus Aburtov, Marcio Menyz, Chris O`Halloran



Story:

Ein mächtiges außerirdisches Wesen sucht verschiedene Gegenstände und zerstört auf der Suche nach ihnen auch das Baxter Building. Um freigesetzte Energie einfangen zu können, errichtet Valeria mit ihrem Vater ein Portal das Teleportation in die entlegensten Ecken des Universums ermöglicht. Doch dieses Portal wird auch von außerirdischen Flüchtlingen genutzt. Bevor die fantastischen Vier das Portal schließen können, gelingt es der mächtigen Griever hindurch zu kommen. Wie sollen die Fantastic Four gegen sie bestehen, wenn selbst der mächtige Silver Surfer kaum eine Chance hat?



Meinung:

Auch wenn in dem siebten Paperback der Fantastic Four wieder Kapitel, also US-Hefte, die zu einem Event gehören enthalten sind, lohnt sich dennoch mehr als einen Blick.  Die Krankheit der Eventiritis macht natürlich vor der First Family keinen Halt. Immer wenn ein Event durch verschiedene Serien des Marvel-Verlages weht ist die First Family involviert. So muss man halt  da durch und kann immerhin darauf hoffen dass die anderen Kapitel nicht zu der Krankheit gehören.

Und es lohnt sich, denn Marvels First Family wird hier deutlich durch die Mangel gedreht. Es ist schon ironisch das in ein und demselben Band die größte Stärke als auch die größte Schwäche von Marvel auftritt. Die größte Stärke sind die Helden und ihre Probleme und die größte Schwäche natürlich die Events die viel zu sehr überhandgenommen haben und die eigentliche Stärke verdecken. Aber daran sind auch die amerikanischen Leser schuld, denn die Event-Hefte verkaufen sich offenbar besser. Doch die Fantastic Four werden nicht unbedingt durch die Action in die Mangel genommen. Natürlich kommt die zu Hauf vor und es geht sogar gegen scheinbar übermächtige Gegner wie etwa Griever und gegen die meisten Gegner finden die Helden kein Mittel. Sie bitten zwar auch um Hilfe, aber selbst so mächtige Freunde wie der Silver Surfer versagen. Es ist psychologisch hoch interessant, dass in diesem Band so gut wie keiner der Konflikte mit einem Sieg enden, sondern viel eher mit Waffenstillständen und Kompromissen. Letztlich sieht jeder ein, dass ein Kampf keinen Sinn macht und sucht nach einem anderen Weg. Das ist äußerst ungewöhnlich und deswegen schon lohnenswert. 

Das liegt aber auch in einer Linie damit, dass die Fantastic Four des Kämpfens müde sind. Hier wird ein um das andere Mal betont, dass sie sich weniger als Kämpfer, sondern als Forscher und Entdecker verstehen, was sie aber zunehmend aus den Blick verloren haben und wieder dahin zurück wollen. Aber in diesem Band kommen auch Risse in der Gruppe zu Tage. Die beiden Kapitel zu dem Event, Stöhn, was mit Venom zu tun hat, offenbaren einige Animositäten. Die Fackel und das Ding werden von Symbionten infiziert und sie sprechen laut aus, was sie insgeheim schon lange mit sich rumtrugen und verschwiegen. Aber auch ein Geheimnis von Reed wird aufgedeckt was alle bestürzt. Nicht das er eine mächtige Waffe besitzt, sondern eher wo er sie versteckt hat, entfacht die Wut der anderen. Und erstaunlicherweise kommt gerade die immer als so brav wirkende Sue Richards hier nicht gut weg.  So hat auch sie Geheimnisse und verschwieg ihre gelegentlichen Aufträge für SHIELD, sondern überwacht auch ihren Bruder und ist sehr beschützend und engt damit die Beziehung zwischen Johnny und Sky ein. All die Verletzungen und Geheimnisse und Sues Kontrollwahn sowie Reeds mangelnde Empathie sorgen für eine hohe Dynamik die hoffentlich noch für einigen dramatischen Stoff sorgen wird.

Und auch Franklin musste eine einschneidende Erkenntnis gewinnen, welche noch Folgen haben wird. Sehr gut.



Fazit:

Ein packender Band der mit einigen Klischees bricht und aufzeigt das die Harmonie innerhalb der First Family sehr brüchig ist. Insofern ist der Event Tie-In gar nicht mal so schlimm und man kann gespannt sein wie es mit dem Team weitergehen wird.



Fantastic Four 7: Das Tor der Ewigkeit - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Fantastic Four 7: Das Tor der Ewigkeit

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 19,00

ISBN 10:
3741623776

ISBN 13:
‎ 978-3741623776

160 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Brüche im Team
  • Bruch mit manchen Klischees
  • fantasievolle Zeichnungen
Negativ aufgefallen
  • Event Tie-In
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Rezension vom: 28.11.2021
Kategorie: Die Fantastischen Vier
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