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Comic-Besprechung - Die eiserne Hand – Der Unsichtbare 1

Geschichten:

Die eiserne Hand – Der Unsichtbare 1
Original: The Steel Claw, GB 1962-66
Autor: Kenneth Bulmer 
Zeichner und Tusche: Jesus Blasco
Übersetzung: Matthias Wieland

 



Story:

Louis Crandell, ein junger Wissenschaftler hat es nicht leicht. Schon ein Experiment hat ihm eine Hand genommen, die durch eine Stahlprothese ersetzt werden musste, nun macht ihn auch noch die Strahlung und ein heftiger Stromschlag bei einem weiteren Versuch nicht nur für eine Weile unsichtbar, sondern auch wahnsinnig.

Er erkennt schon bald die Möglichkeiten die er hat und beginnt sie für Verbrechen einzusetzen. Nach mehreren Banküberfällen wird er größenwahnsinnig und will sogar die Welt terrorisieren, aber letztendlich kommt er wieder zur Besinnung und sühnt seine Vergehen auf ganz andere Art und Weise – wird zum Retter in der Not.

 



Meinung:

Ältere Leser werden sich sicherlich an das in den 1970er Jahren erschienene Magazin „Kobra“ erinnern, dass viele Comic-Abenteuer-Geschichten für Jungs bot, die zum großen Teil aus dem europäischen Raum, vor allem wohl aus England stammte. Die beliebteste und bekannteste Serie daraus war wohl Trigan, während die hier vorliegende Serie eher ein Schattendasein führte.

Spannend ist, dass die Hauptfigur nur am Anfang ein Opfer ist, aber recht schnell zu einem Bösewicht mutiert, der ein ganzes Abenteuer lang die Welt in Atem halten dürfte. Damit seine Geschichte aber noch nicht zu Ende war, besann er sich rechtzeitig eines besseren und bekam die Chance zur Rehabilitierung, die er gleich voll ausnutzte und so zum Helden und Agenten werden konnte.

Die Geschichte kann nicht leugnen, dass sie eigentlich aus den frühen 1960er Jahren stammt, denn die Rollenbilder sind noch völlig klar, so dass Frauen nur am Rande vorkommen, gerade einmal als zu rettendes Opfer. Ansonsten spielt alles in einer reinen Männerwelt, in der die Fronten schnell klar sind, sobald sich der Held gegenüber der Öffentlichkeit reingewaschen hat. 

Die Abenteuer spiegeln eine Mischung aus den damaligen James Bond Filmen und den britischen Superhelden wieder – immer ein wenig am Rande der Legalität, aber doch optisch korrekt, denn Crandell trägt immer Anzug und Krawatte. Natürlich sind die Geschichten simpel gestrickt und bieten viele Klischees, die man auch aus anderen Filmen und Comics der damaligen Zeit kennt. 

Manches erscheint heute fragwürdig, aber der nostalgische Reiz und vor allem auch der Start der Serie sind ungewöhnlich. Auch die Zeichnungen sind außergewöhnlich hochwertig, erinnern ein wenig an die der großen amerikanischen Abenteuerklassiker.

Hier darf die Serie nun in neuer Übersetzung und zusammen mit drei ausführlichen Einleitungen in einem großformatigen Hardcover erscheinen. Sanfte Bearbeitung des Textes waren die Atmosphäre der damaligen Zeit, wagen aber auch einen gelungenen Brückenschlag zur Moderne.

 



Fazit:

Die eiserne Hand – Der Unsichtbare 1 lebt vor allem durch den ungewöhnlichen Retrocharme, den die Serie gerade durch den ungewohnten Anfang beweist, indem sie den Helden erst als Bösewicht auftreten lässt. Gerade ältere Leser werden vermutlich sehr viel Spaß an der Geschichte haben, die simples Abenteuer mit jeder Menge Klischees durchaus zu variieren vermag und gelegentlich aus der Reihe tanzt.

 



Die eiserne Hand – Der Unsichtbare 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Die eiserne Hand – Der Unsichtbare 1

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 30,00

ISBN 13:
978-3741624353 

128 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Spannender Comic mit ungewöhnlichen Auftakt
  • Die Serie versprüht Retro-Charme
Negativ aufgefallen
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Bewertung:
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Rezension vom: 02.12.2021
Kategorie: Hefte
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