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Comic-Besprechung - Birthright 7: Blutsbrüder

Geschichten:
Birthright 7: Blutsbrüder (Birthright 31-35)
Autor: Joshua Williamson; Zeichner: Andrei Bressan, Colorist: Adriano Lucas


Story:
Mikey konnte erfolgreich von dem Nimmersein befreit werden. Auch wenn das seiner Gefährtin die Flügel  kostete. Doch nun macht sich die Familie auf die Suche nach Brennan der von der Hexe Kallista entführt wurde. Diese weiht Brennan in die Magie ein und macht sich dazu seine negativen Emotionen zu Nutze. Kann Mikey seinen Bruder noch retten, oder verliert er ihn an die verhasste Magie?


Meinung:
Der Titel des siebten Bandes der Serie Birthright ist mit Blutsbrüder sehr gut getroffen.  Gerade in seiner doppelten Bedeutung ist das passend. Zum einen bezeichnet der Begriff ja einen selbst erwählten Bruder der einem beistehen soll bei allen Aufgaben und möglichen Gefahren. Zum anderen ist damit natürlich auch die Blutsverwandtschaft zwischen genetischen Brüdern gemeint. Diese müssen sich aber nicht zwangsläufig beistehen. Denn man kann sich die Familie nicht aussuchen in die man hineingeboren wird. So kann trotz aller Blutsverwandtschaft Rivalität auftreten.

Diese doppelte Bedeutung zieht sich konsequent durch diesen Band da hier der Bruderkonflikt offensichtlich wird. Zum einen wollen die beiden Brüder sich nahe sein und sich allen Aufgaben  stellen, aber die Entführung Mikeys in die Parallelwelt hat dem ein Ende gesetzt. Seine Kampfgefährten sind nun als eine Art Blutsbrüder zu verstehen und da er in der alternativen Dimension anders gealtert ist, herrscht nun eine große Kluft zwischen ihm und seinem Bruder Brennan. Zum anderen kommt nun ein Gefühl bei Brennan zum Ausbruch was er lange unterdrückt hat: das Gefühl das sein Bruder Mikey das Lieblingskind der Eltern gewesen sei und sich alles um ihn drehte. Aufgrund des Verschwindens zwar verständlich, doch fühlte sich Brennan allein gelassen und einsam da ihn die Eltern scheinbar nicht beachteten. Diese Gefühle von Verlust, Einsamkeit, Trauer, Angst werden nun in Wut umgewandelt. Eine Hexe nutzt diese unterdrückten Emotionen, um Brennan in die Magie einzuweisen und ihn zu einem Hexer zu machen. Brennan droht der Magie zu erliegen, die nicht nur Positives mit sich bringt, wenn man sie nicht unter Kontrolle hat. Es ist natürlich schwer Argumente gegen die Tatsache vorzubringen, dass Mikey immer im Mittelpunkt stehen muss, wenn sich auch die letzten Abenteuer und Gefahren meist um ihn drehten. Zudem resultieren die gefährlich umgewandelten Gefühle auf einer subjektiven Wahrnehmung, welche auf die Schnelle in einem Dialog nicht zu lösen ist. Leider führt das dramaturgisch zu einigen Wiederholungen was ermüdend wirkt, da Mikey immer wieder den Dialog sucht.

Andererseits wird dadurch geschickt eine Metaebene geschaffen da gezeigt wird, dass Magie und damit das Genre der Fantasy  purer Eskapismus ist und man sich als Leser*in in den Helden hineinträumt. Nur nimmt Brennan das in seinen Ohnmachtsgefühlen allzu wörtlich. Diese werden von einer Schurkin ausgenutzt die dadurch etwas mehr Profil und Tiefe bekommt.

In der eigentlichen Handlung passiert hingegen nicht sonderlich viel, was durch die vielen Actionsequenzen und Rückblenden etwas überdeckt wird und der größte Schwachpunkt sind auch hier in den Wiederholungen zu finden. Etwa wenn Mikey ein um das andere Mal betont wie sehr er Magie hasst und dann eine Rückblende kommt, die erst nach und nach enthüllt warum dieser Hass vorliegt. Aber die Zeichnungen machen einiges wieder wett. Neben den interessanten Rückblenden und dem schärferen Profil bei manchen Charakteren ist es dann auch der Cliffhanger der einen den nächsten Band lesen lassen wird.


Fazit:
Ein dramatischer Band der allerdings zu einigen Wiederholungen neigt und in dem zu dem eigentlichen Handlungsablauf nicht passiert. Aber manche Figuren bekommen mehr Tiefe und der Cliffhanger macht neugierig auf den nächsten Band.


Birthright 7: Blutsbrüder - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Birthright 7: Blutsbrüder

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 20

ISBN 10:
396658445X

ISBN 13:
978-3966584456

112 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Charaktere mit mehr Tiefe
  • Zeichnungen
  • Bruderkonflikt
  • Meta-Ebene
Negativ aufgefallen
  • Hang zu Wiederholungen
  • eigentliche Dramaturgie ohne nennenswerten Fortschritt
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Rezension vom: 14.05.2021
Kategorie: Birthright
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