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Comic-Besprechung - The Walking Dead: Der Fremde

Geschichten:
The Walking Dead: Der Fremde (The Walking Dead: The Alien)
Autor: Brian K. Vaughan, Zeichner: Marcos Martin, Colorist: Cliff Rathburn


Story:
Ein Amerikaner befindet sich auf einem Rucksackurlaub in Spanien, als die Toten wieder zum Leben erwachen. In einem fremden Land gestrandet muss er mit Zombies umgehen. Als er in Barcelona eine junge Frau kennenlernt, ergibt sich die Möglichkeit aus der Stadt zu fliehen.


Meinung:
Man kann angesichts The Walking Dead – Der Fremde mehr als neugierig sein. Liegt hier etwa wirklich ein neuer Band aus der Erfolgsserie The Walking Dead vor, obwohl die Serie doch schon abgeschlossen ist?  Und dann fungiert mit Brian K. Vaughan auch noch ein Autor den man mit gutem Recht als Star bezeichnen kann. Schließlich hat er auch so hervorragende Serien wie Y – The last Man geschaffen.

Der vorliegende schmale Band ist aber kein Start eines Spin-Offs im Walking Dead Kosmos wie etwa die TV-Serie Fear the Walking Dead. Hier liegt stattdessen ein One-Shot vor, der am Ende überraschend mit der Hauptsaga verbunden wird. Das wäre aber eigentlich unnötig gewesen und man kann es nicht anders als eine kleine nette Überraschung bezeichnen, denn zum anderen hat die hier geschilderte Episode keinerlei Auswirkung auf die Hauptserie gehabt und die hier geschilderten Ereignisse werden in der Hauptserie gar nicht erwähnt. Was kein Wunder ist, da dieser One-Shot ja deutlich später entstand und in der eigentlichen Serie zu dem Zeitpunkt spielt wo das erste Paperback beginnt. Vielleicht wurde es irgendwann einmal in einem Dialog erwähnt, aber das geschah wenn überhaupt dann so nebenbei das man es schon vergessen hat. Insofern wird hier also auch nichts bereits Erwähntes vertieft.

Aber die Ausgangslage ist nichtsdestoweniger interessant. Es geht um einen Amerikaner auf Spanienreise der nun in einem ihm fremden Land, dessen Sprache er nicht spricht, von dem Ausbruch der Zombieseuche überrascht wird. Zombieapokalypse im Verbund mit mangelnden Sprach- und Ortskenntnissen? Gekauft. Aber leider wird daraus nichts gemacht. Und wer diese Aspekte erwartet wird unweigerlich enttäuscht werden. Dabei ist der Beginn gerade wegen der Schlichtheit enorm beeindruckend. Auf einer Doppelseite, welche ein einziges großes Panel bildet, sieht man die Konturen eines auf der Seite liegenden Kopfes. Er ist komplett schwarz vor einem weißen Hintergrund. Die obere Hälfte  des Panels wird von einem Schrei beansprucht und inmitten des komplett schwarz gehaltenen Kopfes sieht man in einem extremen Close Up nur das vor Schreck geöffnete Auge.  Das ist beeindruckend, hat aber den Nachteil das einem der Charakter nicht näher vorgestellt wird, sondern man direkt in das Geschehen geworfen wird. Er weiß schon um die Zombies und wie er was macht, um ihnen auszuweichen wird nicht deutlich. Denn der Rest der Handlung dreht sich darum wie er eine Spanierin kennenlernt und wie die beiden aus Barcelona fliehen wollen.

Es passiert also eigentlich gar nicht viel. In der Story wird enorm viel verschenkt. Da hätte man einem so begnadeten Autor wie Vaughan durchaus mehr zugetraut und ist auf dieser Ebene eine einzige Enttäuschung. Das machen allerdings die Zeichnungen durchaus wett, denn die sind auch abseits des ersten Panels sehr beeindruckend, auch wenn die Doppelseitigkeit inflationär genutzt wird, damit Platz geschunden wird und auf Dauer dann etwas von ihrer Wirkung einbüßt. Insgesamt liegt hier also nur ein kleiner netter Happen für zwischendurch vor, der vor allem Fans und Komplettisten ansprechen dürfte.


Fazit:
Aus der interessanten Ausgangslage wird leider nichts gemacht und die Story ist letztlich banal was etwas durch die hervorragenden Zeichnungen wett gemacht wird. Nur für Fans.


The Walking Dead: Der Fremde - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Walking Dead: Der Fremde

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 16

ISBN 10:
3966583895

ISBN 13:
978-3966583893

72 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Zeichnungen
  • rasant erzählt
  • gute Ausgangsidee
Negativ aufgefallen
  • flache Story
  • aus der Idee zu wenig gemacht
  • Effekte inflationär genutzt
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Rezension vom: 28.01.2021
Kategorie: The Walking Dead
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