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Comic-Besprechung - Deadly Class 6: Nicht das Ende

Geschichten:
Deadly Class 6: Nicht das Ende (Deadly Class 27-31)
Autor: Rick Remender, Zeichner: Wes Craig, Colorist: Jordan Boyd


Story:
Nachdem der tot geglaubte Marcus seine geliebte Maria befreien konnte, versuchen sie in Mexiko auszuspannen. Während die entführte Saya mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird, machen sich die Neulinge der Killer-Schule auf einen Urlaubstrip nach Mexiko. Sie ahnen allerdings nicht das sich in ihren Reihen ein Verräter unter ihnen befindet und sich Killer an ihre Fersen geheftet haben.


Meinung:
Der letzte Band  von Deadly Class endete mit einem überraschenden letzten Kapitel was man nur schwer einzuordnen wusste. Gut, dass eine Person gerettet wird von der man glaubte dass sie tot sei, ist zu akzeptieren. Schließlich war  deren Tod nur behauptet worden. Und keiner der Charaktere, geschweige denn die Leserin oder der Leser haben den Sterbefall tatsächlich gesehen. Was einen auch freute, da es sich dort um einen der interessantesten und sympathischsten Charaktere der Serie handelte. Aber die Identität des Retters überraschte noch mehr. Denn dessen Tod hatte man doch gesehen. Nun zeigt sich, dass Marcus noch lebt. Gut, er ist eine der Hauptfiguren, aber auch einer der nervigsten Figuren überhaupt. Das stellt er gleich zu Beginn wieder klar, als er das Glück nicht genießen kann und daraufhin sehr treffend als Miesepeter bezeichnet wird. Er war zwar schon immer als Personifikation des an der Welt leidenden Teenagers gezeichnet worden, aber das machte ihn eben auch so nervig. Immerhin wird später im sechsten Band gezeigt wie er überleben konnte. Erstaunlicherweise ist das sogar glaubwürdig und schlägt nicht unlogische Volten wie in den Superheldencomics wo es haarsträubend ist wenn Helden wieder auferstehen.

Doch das Hauptaugenmerk liegt auf den Neulingen der Killerschule und sie nutzen die Ferien für einen kleinen Roadtrip. Das lässt schon darauf schließen, dass hier weniger Action als in anderen Bänden vorkommen wird, womit man auch Recht haben wird. Aber da hier viel Wert auf die Gruppendynamik gelegt wird wo viele äußerst verschiedene Charaktere aufeinanderprallen die auch jeweils anderen ethnischen Gruppen entstammen und von denen sich jeder, manchmal sogar freiwillig, als Außenseiter fühlt. Und diese Dynamik funktioniert hervorragend. Nicht nur prallen hier Erlebnisse und Erfahrungen aufeinander welche der jeweiligen Herkunft geschuldet sind, sondern auch Lebensentwürfe die sich durch die eigene Zuordnung zu Jugendszenen wie Metaller, Goth, Rockabilly, Skater, etc. ergeben. Wer in den 1980ern aufgewachsen ist, in den Zeiten spielt auch die Serie, weiß, dass sich diese Gruppen unversöhnlich, ja sogar feindlich, gegenüber standen. Hier nähern sie sich an und entdecken den jeweils anderen hinter der selbst gestalteten Fassade. Dass auch noch ein Verräter unter ihnen ist macht das enorm spannend. Als Kenner der Serie weiß man schließlich, dass niemand sicher ist. Das macht jede Station und Situation spannend, da man nicht sicher sein kann, wann der Verrat zu Tage tritt und das Blutvergießen beginnt. Auch das schrittweise Aufdecken der jeweiligen Hintergründe lässt die Charaktere sympathisch werden und man fiebert mit ihnen mit. Auch wenn es weniger Action gibt so überzeugt die Ausgabe doch.

Was vor allem an der Schilderung des Milieus liegt, an den dynamischen Zeichnungen die auch die vielen Dialogpassagen lebendig wirken lassen und immer wieder mit überraschenden Panelaufteilungen zu überzeugen wissen. Zudem wird sehr gut das Lebensgefühl von Teenagern in den 1980ern wiedergegeben und es atmet auch viele popkulturelle Zitate und die sich langsam aufweichenden Grenzen der Subkulturen was hier auch sehr intelligent in einem Dialog thematisiert wird. Und der Cliffhanger ist fies. Es bleibt also spannend.


Fazit:
Auch wenn die Action hier etwas zurückgenommen worden ist, so ist die Dynamik zwischen den Charakteren spannend und temporeich. Zudem kommen immer mehr dramatische Hintergründe zum Vorschein. Es bleibt also spannend.


Deadly Class 6: Nicht das Ende - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Deadly Class 6: Nicht das Ende

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 16,80

ISBN 13:
978-3966580854

136 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Gruppendynamik
  • Milieuschilderung der 80er
  • dramatische Hintergründe
  • Grundspannung
Negativ aufgefallen
  • eine nervige Hauptperson
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Rezension vom: 22.12.2020
Kategorie: Deadly Class
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