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Comic-Besprechung - Captain Berlin 10

Geschichten:
Space-Hitler
Geschichte: Jörg Buttgereit
Text: Jörg Buttgereit/Levin Kurio
Zeichnungen: Fufu Frauenwahl 
Farben: Levin Kurio


Story:
Im aktuellen Heft vom Captain gibt es nur eine Geschichte, die sich aber in drei Teile aufgliedert. Gerade als Captain Berlin sich genüsslich eine Currywurst gönnen will, wird er via Teleportationsmaschine in die Tiefen des Weltalls, direkt vor die Füße von Space-Hitler befördert. Hier muss sich er sich im Schulterschluss mit seinen alten Feinden, etwa Honecker (die Geschichte spielt Mitte der 1980er-Jahre) oder Kim Jong-Il, der neuen, grauenvollen Gefahr entgegenstellen



Meinung:
Rund ein Jahr musste die Welt auf ihren Retter warten. Während der Captain im Mai letzten Jahres noch im Kampf gegen die 50-Meter-Ilse war, muss er sich bei seinem neuesten Abenteuer gegen Space-Hitler durchsetzen. 
Wem diese Idee noch nicht verrückt genug ist, der darf sich auf die Auftritte einiger Oberschurken aus den vorangegangenen Bänden freuen. Beispielsweise der unvergessliche Auftritt von Kim Jong-Il in Heft 5, als er die göttliche Schauspielerin Hildegard Helm und den nicht weniger talentierten Regisseur Rainer W. Herzog entführt, damit die den nordkoreanischen Propagandafilm etwas aufpolieren.
Und als ob dieses Panoptikum nicht ausreicht, schicken die Macher des Captain auch noch die mysteriöse Eva X, Amazonenkriegerin von Alkippos, ins Rennen gegen den „GröFaZ“. Schnell erliegt Space-Hitler ihrem Charme, nur um eine ganz böse Überraschung zu erleben, die selbst Captain Berlin nur mit „Man, was für ein Theater“ kommentieren kann. Und um den Wahnsinn auf die Spitze zu treiben, und Space-Hitler in wagnerischer Manier abtritt, lautet seine letzten Worte: „Qualis Artifex Pereo!“. Die Kreativen des Comichelden lösen die Übersetzung nicht auf und ich werde es ihnen hier gleichtun. Nur ein kleiner Tipp: Troubadix ist nicht der Erfinder, als er im Band „Asterix und Maestria“ das Dorf der wohlbekannten Gallier verlassen will. So zeigen uns die Macher, dass sie sich nicht nur perfekt im Trash auskennen. 
Was gibt es sonst noch – falls das noch nicht reicht? Zwei Gastauftritte von Harald Juhnke und ein wunderschönes Poster im Innenteil von Rainer Engel machen dieses Heft perfekt. 



Fazit:
Auch im Jubiläumsabenteuer kommt bei Captain Berlin keine Langeweile auf. Der band ist picke-packe-voll mit lustigen und aberwitzigen Ideen. Dabei nimmt er, wie es sich für ein rundes Heft gehört, an verschiedenen Stellen Bezug auf vergangene Abenteuer! Kann weiter gehen!



Captain Berlin 10 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Captain Berlin 10

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Weissblech Comics

Preis:
€ 4,90

ISBN 13:
978-3-86959-081-3

34 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Irrwitzige Story
  • Satire pur
  • Passendes Artwork
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(5 Stimmen)
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Rezension vom: 17.05.2020
Kategorie: Alben
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