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Comic-Besprechung - DearS 1
Geschichten:Band 1
Autor: Studio Peach-Pit, Zeichner: Studio Peach-Pit
Story:
Im Japan der Zukunft sind Außerirdische nicht mehr nur Hirngespinste, sondern leben mitten unter den Menschen. 150 sogenannte DearS sind mit ihrem Raumschiff gestrandet und von dem Menschen herzlich aufgenommen wurden. Man versucht ihnen die Lebensgewohnheiten auf der Erde nahezubringen und behandelt die überirdisch schönen Wesen wie Stars.
Der Schüler Takeya weiß nicht so recht, was er von den neuen Mitbürgern halten soll und steht ihnen eher skeptisch gegenüber. Wer weiß, vielleicht wollen sie ja doch die Weltherrschaft an sich reißen und tun nur so, als wären se nett und freundlich.
Ausgerechnet er findet dann auf dem Heimweg eine orientierungslose DearS, die noch nicht einmal die japanische Sprache beherrscht.
Da Takeya jedoch kein Unmensch ist, nimmt er das hilflose, ausgehungerte Ding vorerst mit zu sich nach Hause, was ihn in jede Menge Schwierigkeiten bringt. Nicht nur, dass Ren – wie er das Mädchen genannt hat – ihn am Anfang kaum versteht, sie läuft ihm auch ständig hinterher, sieht ihn als ihren Herrn an und versucht ihm zu helfen, was mehr als einmal schief geht.
Meinung:
Allein wohnender, chronisch blanker Schüler findet hilfloses, weibliches Wesen, nimmt es bei sich auf und kann sich fortan nicht mehr vor Peinlichkeiten retten. Das Mädchen verliebt sich in den Jungen, hat keine Ahnung, dass man auf der Erde Kleidung trägt und sieht ihn als ihren Herrn und Meister an – na wer fühlt sich noch an Chobits erinnert?
Auch zeichnerisch fühlt man sich ziemlich an die Serie aus dem Hause Clamp erinnert, der Stil hier wirkt allerdings etwas leichter und nicht so gedrungen.
Überhaupt fehlt bei DearS die beklemmende Stimmung, die bei Chobits öfter mal aufkommt. Das hier ist keine depressive Erzählung über die wahre Liebe, sondern – zumindest in Band 1 – einfach eine wirklich unterhaltsame Geschichte mit vielen komödiantischen Einlagen. Da wäre z.B. die Englischlehrerin, die ihre Schüler erotische Geschichten übersetzt und auch mal ohne Oberteil im Klassenraum steht. Köstlich.
Interessant auch die Beziehung der DearS zu den Menschen. Was haben die Außerirdischen vor? Warum bezeichnen sie sich insgeheim als Sklaven? Was hat es mit ihrem Halsband, das man auch als Sklavenkragen bezeichnen könnte, auf sich? Und was ist Rens eigentliche Aufgabe?
All diese Fragen werden wohl erst in Band 2 beantwortet, aber wenn der auch nur halb so kurzweilig ist, wie der vorliegende, dann lohnt sich der Kauf garantiert.
DearS 1
Autor der Besprechung:
Stefanie Otersen
Verlag:
Tokyopop GmbH
Preis:
€ 6,50
ISBN 10:
3-86580-051-3
184 Seiten
Bewertungen unserer Redaktion und unserer Leser
- Große Portion Humor
- Liebenswerte Charaktere
- Schöne Zeichnungen
- Erinnert an vielen Stellen an Chobits und wirkt dadurch abgekupfert
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic | ||
Bewertung: | ||
(3 Stimmen) | ||
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Rezension vom: | 01.11.2004 | ||||||
Kategorie: | DearS | ||||||
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