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Comic-Besprechung - No Exit 2

Geschichten:
No Exit 2
Autor / Zeichner: Haruhi Seta


Story:
Nachdem sich Yuhi der Lady Queen widersetzt hat, wird sie in den Abrichteraum gesperrt. Angesichts der Lebensgefahr in der sie schwebt, schlägt sie der sadistischen Lehrerin einen Handel vor: sie allein tritt in einem Spiel gegen zwei Jahrgänge an. Doch kann sie ihrem Mitschülern wirklich vertrauen?


Meinung:
Der zweite Teil der Mangaserie No Exit ist deutlich besser als der erste. Paradoxerweise resultiert das vor allem aus einem Aspekt der ansonsten von Nachteil ist. Man erinnere sich: eine Gruppe von Jugendlichen die Schauspieler werden wollen gehen an eine renommierte Schule. Dort angekommen, geraten sie in ein System das darauf abzielt den einzelnen zu brechen und die Jahrgänge gegeneinander auszuspielen. Dabei schreckt man auch vor körperlicher Gewalt nicht zurück.

In dieser Thematik musste man einige Kröten schlucken. So war die neue Gruppe das Zentrum der Erzählung und das gerierte sich als Nachteil, denn die einzelnen Figuren wurden zugunsten der Handlung vernachlässigt und so waren die Charaktere nur reine Schablonen ohne Tiefe. Im zweiten Band hat man daraus gelernt und rückt vor allem zwei Einzelpersonen in den Fokus und nicht die Gruppe. Deswegen kann das dramatische Potential der Ausgangslage und der einzelnen Situationen sehr viel mehr ausgeschöpft werden. Was natürlich dann auch den Leser mehr packt. Die zwei Hauptfiguren zeichneten sich schon im Auftakt ab und die Heldin ist schon klar, da aus ihrer Perspektive erzählt wird. Doch nun gerät sie in Konflikt mit einem jungen Mädchen, welches sie eigentlich beschützen wollte. Dadurch wird es auch recht schockierend.

Die unwahrscheinliche Ausgangslage der Serie ist aber weiterhin ein Manko. Denn warum verlassen die Schüler nicht einfach die Schule, wenn sie gerade nur knapp mit dem Leben davon gekommen sind. Allein das Renommee der Schule kann nicht der einzige Grund sein. Hier hätte man sehr viel stärker den medialen Reiz und den Ehrgeiz herausstellen können. Doch eine solch gesellschaftspolitische Aussage oder Sozialkritik findet man hier nicht.

Ebenfalls ein Manko sind die teils sehr unübersichtlichen und teils sehr übertriebenen Zeichnungen. Es würde schon reichen, wenn man eine Person aus der Froschperspektive zeigt, um zu verdeutlichen welche Macht sie über eine andere Person hat. Wenn dann aber noch die Gesichtszüge verzerrt werden und stark mit Schatten gearbeitet werden, so werden sie zu Monstern und damit zu einer Groteske welche dann wieder die Künstlichkeit der Erzählung hervorstellt und das Entsetzen mildert. Manche Texteinschübe sind auch sehr klein geraten und deswegen nahezu unleserlich.

So hat auch der zweite Teil immer noch einige, teils erhebliche, Mängel welche auch schon im Auftakt vorgekommen sind.  Allerdings verspricht der Cliffhanger einen spannenden dritten Band. Die Schüler sollen Detektive spielen, um einen Mord aufzuklären. Man kann gespannt sein, ob diesen Fall alle überleben werden.  Aus dem Grund gibt man der Serie auch weiterhin noch eine Chance, obwohl sie nun wirklich nicht restlos zu überzeugen vermag.


Fazit:
Auch wenn der zweite Teil deutlich besser als der erste ist, so erschweren doch einige Mängel den Zugang zu der Serie. Aber durch den spannenden Cliffhanger am Ende gibt man auch dem dritten Teil noch eine Chance.


No Exit 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

No Exit 2

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 6,99

ISBN 10:
3551785546

ISBN 13:
978-3551785541

160 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Dynamik zwischen den Figuren
  • Spannung
  • Cliffhanger
Negativ aufgefallen
  • unübersichtliche Zeichnungen
  • übertriebene Mimik
  • Unglaubwürdige Ausgangslage
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Rezension vom: 28.01.2017
Kategorie: Mangas
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