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Comic-Besprechung - Pandora - Trinity of Sin 3: Das Licht der Hoffnung

Geschichten:
Pandora - Trinity of Sin 3: Das Licht der Hoffnung (Trinity of Sin: Pandora 10-14, Trinity of Sin: Pandora: Futures End 1)
Autor: Ray Fawkes, Zeichner: Ig Guara (Heft 10), Tom Derenick (Hefte 11-14), Francis Portela (Hefte 11-14, Futures End 1), Inker: Ruy Jose (Heft 10), Francis Portela (Hefte 11-14, Futures End 1), Colorist: Hi-Fi Colour Design (Heft 10), Andrew Dalhouse (Hefte 11-14, Futures End 1)

Story:
Der Kampf gegen das Crime Syndicate ist ausgefochten und die Herrschaft des Bösen vorbei. Pandora möchte helfen die Schäden zu beheben, wird aber von ihrer jüngsten Vergangenheit eingeholt. Giganta und Vandal Savage wollen an der Unsterblichen Rache nehmen. Ungünstigerweise wurden Pandora kurz vorher von einer ebenfalls rachsüchtigen SHADE-Agentin die Heilkräfte genommen.


Meinung:
Mit dem dritten Teil endet bereits die eigene Serie von Pandora die ursprünglich für das Event Flashpoint erfunden worden ist, um das Entstehen des Multiversums und der New 52 wesentlich mit vorzubereiten. Oft sah man sie auf Seiten anderer Serien wie sie wichtige Ereignisse des jeweiligen Helden bezeugte. Alles schon als ein lange geplanter Vorausgriff auf das was die DC-Leser in den letzten Monaten stark beschäftigt hatte. Da kommt natürlich der Verdacht auf, das Pandora hauptsächlich lanciert worden ist, um den Trinity War und demnach auch das große Crossover Forever Evil zu begleiten und vorzubereiten. Kann man sonst nichts mit dem Charakter anfangen? Das darf bezweifelt werden, denn am Ende gibt es noch einen Ausblick auf eine mögliche Zukunft des Charakters und so wird man der Unsterblichen sicher noch mal begegnen.

Wie es sich für  einen Abschluss einer Serie gehört werden einige Fäden der bisherigen Handlungsstränge verknüpft und abgeschlossen. Allerdings auch neue Perspektiven für eine mögliche Zukunft entworfen. Einige der Charaktere aus den anderen zwei Teilen kommen hier wieder vor. Besonders überraschend dürfte die Beziehung zwischen Pandora und ihrem Helfer Marcus sein, die weit über das hinausgeht was man bislang von ihnen gesehen hatte. Marcus erschien immer als Freund und Helfer der zwar ihre Waffen baute, aber wenig mehr als das war. Hier wird das nun gehörig ausgeweitet und prompt kommt ein großer Schock und Dramatik die einen bis zu den letzten Seiten fassungslos macht und in einer zentralen Szene richtiggehend hoffen lässt, das ein bestimmter Zauber nicht unterbrochen wird. Daran merkt man auch, dass der komplexe, zerrissene Charakter von Pandora einem näher gekommen ist und man ihr endlich mal ein bisschen Ruhe, Frieden und Glück wünscht.

Den sie hier aber nicht bekommt, denn Giganta und Vandal Savage wollen Rache. Giganta hatte wegen Pandora ein Auge verloren und Vandal Savage fühlt sich gedemütigt und nun greifen sie zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt an. Denn eine Agentin von Shade hat ebenfalls noch eine Rechnung mit Pandora offen, wobei diese Handlungen etwas notdürftig begründet werden. Die Agentin setzt sich über Befehle hinweg und will Pandora töten. Doch warum? Weil ihr die Schuld an Forever Evil gegeben wird und ihretwegen viele Menschen starben? Pandora war auch nur ein Spielball der Elemente und alles hätte durch einen Dialog aufgelöst werden können. Aber wie üblich im Heldengenre wird erstmal munter geprügelt. Was es aber spannend macht ist die Tatsache, dass es gelingt Pandora ihre Heilkräfte zu nehmen, was den Auseinandersetzungen mit Vandal Savage und Giganta enorme Spannung verleiht. Aber gerade letztere macht hier eine unerwartete Wandlung durch und den Charakter und ihre Handlungen spannender als bislang.

Zudem besitzt Pandora nach dem Kampf gegen Blight (nachzulesen in Justice League Dark) neue Kräfte und stellt diese auch als Waffe unter Beweis und will nur noch Gutes tun. Auch deswegen enden die Konflikte teils unerwartet und sind dadurch sehr gut. Als Gaststar kommt noch der Vampir Andrew Bennett aus Ich, der Vampir dazu und diese Begegnung führt zu neuen Handlungsoptionen für eine mögliche Serie und stellt einige Charaktere vor einen Wendepunkt.

Insofern ist also dieses Finale insgesamt eine runde Sache, welche aber Neueinsteiger überfordern dürfte. Einzig enttäuschend ist der Beitrag zu dem Event Futures End. Es gibt sich mystisch, mysteriös und ist doch nur banal, wenn Pandora darauf kommt, das die Sünden zu ihr gehören, wie auch zu jedem anderen Menschen und immer ein Teil seines Wesens sind. Also bitte, für diese banale und selbstverständliche Erkenntnis hat sie Jahrtausende gebraucht? Das ist mehr als peinlich.

Peinlich sind teilweise auch die Schnitzer in den Zeichnungen. Insgesamt sind sie sehr glatt ausgefallen und reduziert, so dass alles sehr flächig und bisweilen kahl wirkt. Da hätte man doch meinen können, dass man sich in den eh schon wenigen Details etwas mehr Mühe gibt, aber das ist nicht der Fall. Da schielen die Augen, Augenbrauen verschwinden und die Körperhaltung in den Kämpfen nimmt manchmal eine falsche Perspektive ein.

Aber Fans sollten hier auf jeden Fall zugreifen.


Fazit:
Hohes Tempo und überraschende Wendungen versüßen das Serienfinale, welches gut austariert ist. Offene Handlungsfäden werden abgeschlossen und neue Optionen aufgestellt. Leider ist der Beitrag zu dem Event Futures End sehr peinlich ausgefallen und zeichnerisch gibt es auch einige Schnitzer. Aber die Story vermag zu überzeugen.

Pandora - Trinity of Sin 3: Das Licht der Hoffnung - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Pandora - Trinity of Sin 3: Das Licht der Hoffnung

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,99

ISBN 10:
3957983843

ISBN 13:
978-3957983848

132 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Handlungsfäden werden abgeschlossen
  • Optionen für die Zukunft geschaffen
  • überraschende Wendungen
Negativ aufgefallen
  • Schnitzer in den Zeichnungen
  • peinlicher Beitrag zu Futures End
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Rezension vom: 22.08.2015
Kategorie: Alben
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