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Comic-Besprechung - Witchblade Rebirth 5: Mitten ins Feuer

Geschichten:
Witchblade Rebirth 5: Mitten ins Feuer (Witchblade 175-179)
Autor: Ron Marz, Ashley Robinson, Zeichner: Laura Braga, Maan House, Carlos Rodriguez, Colorist: Betsy Gonia, Bill Farmer



Story:
Sara Pezzini muss erkennen, dass sie ohne die Witchblade nicht mehr leben kann, doch die Waffe hat ihren eigenen Willen und fordert Sara heraus. Doch sie müssen sich einig sein, denn nicht nur verschwinden Jugendliche auf einem alten Rummelplatz und ein Werwolf macht die Wälder unsicher, sondern Sara möchte auch herausfinden, warum die Ehefrau von Jackie Estacado zum Angelus wurde.


Meinung:
Witchblade ist ja nun schon eine sehr lange laufende Serie und hier sind, obwohl es unter dem Label Rebirth firmiert, auch schon die Hefte 175 bis 179 enthalten. Das könnte manche Leser abschrecken, da sie sich ja schließlich innerhalb dieses Kosmos zurechtfinden müssen. Denn es gibt zugleich inhaltlich einige Verzahnungen zu Darkness und Artifacts. Auch wenn hier nun auf dem Backcover behauptet wird, das dieser Band ein guter Einstiegspunkt ist, so ist das nur bedingt richtig.

Es wurden in den letzten Ausgaben, deswegen Rebirth, ein neuer Status Quo etabliert und somit die Geschicke aber nicht die Geschichte der Heldin Sara Pezzini auf Null gestellt. Sie ist nun der Sherriff einer kleinen ländlich gelegenen Gemeinde, in der sie ursprünglich ihre Vergangenheit mitsamt der Witchblade hinter sich lassen wollte. Was ihr die Waffe übel nimmt. So hat am Ende der vierten Ausgabe Sara zwar ihre Waffe und ihr Schicksal wieder akzeptiert, aber die Witchblade hat ihren eigenen Willen und im ersten Kapitel müssen sich die zwei zusammenraufen. Das kann man als Neueinsteiger nicht so ohne weiteres verstehen. Hier gibt es ein schönes visuelles Symbol der neuen Stammzeichnerin Laura Braga, wenn Sara aus einem eiförmigen Kokon aufsteht, den die Witchblade gebildet hat: es ist wirklich eine neue Geburt, eine Auferstehung. Im letzten Bild des ersten Kapitels wird auch graphisch deutlich gemacht, dass Sara nun von ihrem Leben mit der Witchblade geprägt wird und möglicherweise auch gefangen ist.

Damit zusammenhängend muss Sara ein Kapitel ihrer Vergangenheit abschließen und hier wird es etwas dubios. Es herrschen starke Rückbezüge zu Darkness und Artifacts vor, welche man nicht unbedingt verstehen kann, wenn man die Serien und deren Crossover nicht gelesen hat, aber es wird netterweise ja das wesentlichste im Dialog erzählt. Nur bleiben diese Rückschauen ohne großartige Konsequenzen. Der ganze kleine Storyverlauf schwebt in der Luft. Es gibt zwar Action und Dramatik wenn die neue Freundin und Arbeitspartnerin von Sara in Lebensgefahr gerät, aber die eigentliche Intention führt zu nichts, was Sara nicht schon vorher wusste. Warum dann also das alles?

Aber die vielen kleinen One-Shots die hier zusätzlich enthalten sind und kleine aber spannende und actiongeladene Horrorstorys liefern, sind sehr gelungen. Die zweite Geschichte ist sehr atmosphärisch gezeichnet und gerade der dramaturgische Kniff, das das Geschehen nicht aus der Sicht der Heldin erzählt wird, sorgt für eine starke Beunruhigung da man nicht alles sieht und erfährt. Manchmal ist eben Grusel wirkungsvoller, wenn man nichts sehen kann. Dafür sorgen auch die leicht verwischten Zeichnungen, die alles ein Stück weit der Realität entkleidet und alles wie in einem Zwischenraum wirken lässt. Auch die Werwolfgeschichte ist gelungen und spielt schon mit Andeutungen und Saras Unkenntnis der Wildnis. Da sollte man öfter auf den Bildhintergrund achten. Hier werden auch Aspekte eingeführt, die sich bald in einer größeren Storyline niederschlagen könnten.

Dann gibt es noch zwei weitere sehr kurze Geschichten. Eine erzählt von einer früheren Witchbladeträgerin und ihrem Kampf gegen einen Dämon und ein paar kleine Seiten sind sehr humoristisch und erzählen das Schicksal des früheren Partners von Sara, der als „Sidekick“ leiden musste. Das sind schöne kleine Schmankerl, die nicht wesentlich für die Geschichte sind, aber einen guten Unterbau schaffen.

Generell können Fans unbesorgt zugreifen, da hier eine grundsolide Unterhaltung geboten wird, bei der man tunlichst versucht allen Horrorklischees auszuweichen. Aber ein Meilenstein, auch innerhalb der Serie, ist es nicht.

Fazit:
Eine grundsolide Unterhaltung deren längere Storyline aber ziemlich in der Luft hängt, da sie zu nichts führt. Aber die kleineren Geschichten sind durchweg spannend und gut gestaltet.

Witchblade Rebirth 5: Mitten ins Feuer - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Witchblade Rebirth 5: Mitten ins Feuer

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 14,99

ISBN 13:
4198354114996

116 Seiten

Positiv aufgefallen
  • schöne graphische Symbolik
  • Gestaltung
  • spannende unterhaltsame Geschichtchen
Negativ aufgefallen
  • Hauptstoryline schwebt in der Luft
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Rezension vom: 19.05.2015
Kategorie: Witchblade
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