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Comic-Besprechung - Superman Doomed Special 1

Geschichten:
US: Batman/Superman 11
Autor: Greg Pak
Zeichner: Thomas Derenick, Karl Kerschl, Daniel Sampere
Farbgebung: Hi-Fi Colour Design

US: Superman 31
Autor: Scott Lobdell
Zeichner: Ed Benes, Jack Herbert
Farbgebung: Jeromy Cox, Pete Pantazis

US: Action Comics 32
Autor: Greg Pak
Zeichner: Scott Kolins
Farbgebung: Wil Quintana

US: Superman/Wonder Woman 9
Autor: Charles Soule
Zeichner: Tony Daniel
Farbgebung: Tomeu Morey

Der dritte Teil des großen „Doomed“-Events wird von Panini in einem gleichnamigen Special präsentiert. Im Gegensatz zu den großen Serien-übergreifenden Events werden in diesem Heft keine Tie-Ins abgedruckt. Hier wird die Story wirklich eins zu eins weitererzählt, ohne dass zig Nebenschauplätze aufgemacht werden. Dies kann den Leser erst einmal beruhigen, denn die Gefahr sich hier zu verzetteln, ist gering.

Die Geschichte setzt nahtlos beim Ende von „Superman“ 32 an. Der Stählerne kämpft gegen Doomsday an, welcher sich mittels Sporen versucht in Supies Körper einzunisten. Dabei gelingt es ihn hin und wieder die Kontrolle über Superman zu bekommen, was natürlich zu immensen Zerstörungen und brutalen Attacken gegen seine Gegner führt.
Um der Ursache von Doomsdays Erscheinen auf dem Grund zu gehen, wagen Batman, Wonder Woman und Krypto den Weg in die Phantom Zone, wo Superman die schlimmsten Verbrecher in die Verbannung geschickt hat. Hier treffen sie auf einige Gegenspieler und erfahren viel Wissenswertes.
Und weil ein außer Kontrolle zu ratender Superman eine Gefahr für die Welt darstellt, wird auch gleich noch das Militär bemüht, welches natürlich mit viel Sprengkraft dem Ganzen ein Ende setzen will.
Gerade letzte Aktion ist angesichts der bekannten Widerstandskraft von Superman eigentlich ein erzählerischer Witz. Lediglich der Umstand, dass hier Kryptonit Anwendung findet, legitimiert diesen Angriff etwas.

Positiv ist in diesem Event vorallem die Rolle von Wonder Woman. Als Freundin von Superman steht sie auch nach dessen Verwandlung noch an seiner Seite. Sie hilft an allen Ecken und Enden und hat zudem auch noch die übrigen Schauplätze fest im Blick. Während die Autoren Superman also noch als Wackelkandidat hinstellen, bei dem nicht klar ist, zu welcher Seite er tendiert, ist Wonder Woman der feste Punkt in dieser Story.

Darüber hinaus überzeugt der Inhalt durch die bereits erwähnten vielseitigen Handlungsorte. Gerade die Aktionen in der Phantom Zone sind doch aufgrund ihrer Andersartigkeit ziemlich spannend. Und das zum Schluss auch noch die Red Lanterns auftauchen gibt der Geschichte einen zusätzlichen Kick.

Der Leser bekommt hier bislang den Eindruck, dass viele Räder ineinander übergreifen. Nichts wirkt arg konstruiert oder zwanghaft. Wenn man mal die Vernichtung von Doomsday im ersten Heft des Events (Superman # 31) und Lois Lanes bislang eher unrühmliche Auftritte vergisst, ist „Doomed“ doch eine ansehnliche Storyline, bei welcher das Ende noch vollkommen offen ist und der Hauptfeind Superman selbst ist. Eine Vernichtung ist also ausgeschlossen, doch wie sich das Blatt zum Guten wenden soll, bleibt bislang im Dunkeln.

Sieben (!) Zeichner haben ihren Teil zu dieser Ausgabe beigetragen, doch überraschenderweise ist das Ergebnis recht homogen. Lediglich die Grafiken von Scott Kolins heben sich durch einen zackigen und schnellen Zeichenstil vom Rest ab. Dies wirkt auf den ersten Blick etwas unsauber, versprüht aber schnell einen eigenen Charme, der abseits vom glattgebügelten Supermancape anderer Künstler zu verorten ist. Kolins absolviert in dieser Ausgabe auch den Abschnitt mit den heftigsten Explosionen, was souverän und detailreich umgesetzt wurde. Grafisch ist folglich alles in bester Ordnung.

Das erste "Superman"-Special überzeugt folglich mit einem sehr actionreichen Inhalt, wo viele Schurken einen Auftritt haben und Superman sich langsam immer mehr zu Doom verwandelt. Die Story verläuft dabei sehr geradlinig, ohne allzu viele Nebenschauplätze. Dies sorgt für einen nachvollziehbaren Plot, der für die Zukunft noch viele Überraschungen beinhalten dürfte.

Superman Doomed Special 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Superman Doomed Special 1

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 6,99

100 Seiten

Positiv aufgefallen
  • spannender Einsatz in der Phantom Zone
  • wankelmütiger Superman, irgendwo zwischen Gut und Böse
  • zum Glück ohne Nebenserien
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 24.02.2015
Kategorie: Superman
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