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Comic-Besprechung - Mighty Avengers 2: Kein Held allein

Geschichten:
Mighty Avengers 2: Kein Held allein (Mighty Avengers 4-9)
Autor: Al Ewing, Zeichner: Greg Land, Valerio Schiti, Inker: Jay Leisten, Valerio Schiti, Colorist:Frank D`Armata, Edgar Delgado


Story:
Nach dem erfolgreich abgewehrten Angriff von Thanos, in dessen Zuge sich die Mighty Avengers gegründet haben, sind in der Stadt noch Reste  von dessen Raumschiff übrig geblieben. An diesem und dem Inhalt zeigt nun ein Konzern großes Interesse und löst große Gefahr aus. Da ist es nicht gerade hilfreich, dass sich die Mighty Avengers um ihre Zielrichtung streiten und der aktuelle Spider-Man seine Kameraden angreift.


Meinung:
So langsam findet die Reihe um die neue Gruppierung Mighty Avengers ihren Tonfall und schlägt einen Weg ein. Dabei ist es schon nicht uninteressant, das die Diskussionen der Figuren im Comic auch für die der Autoren und Redakteure stehen könnte. Denn es gibt ja schließlich schon mehrere Untergruppen der Rächer und wenn diese sich nun sogar global und stellar ausrichten, siehe Avengers World, was bleibt dann noch für diese übrig? Die Drecksarbeit machen ja schon die Thunderbolts. Es kann nun aber nicht immer galaktische Bedrohungen geben, da sich diese dann schnell abnutzen können und der Leser irgendwann davon übersättigt ist. Mal abgesehen davon, das dann große Crossover ihren Eventcharakter verlieren würden. So ist es ganz geschickt, dass hier das Tempo etwas gedrosselt wird und die Charaktere Raum für ihre Konflikte und Beziehungen bekommen. Für kleinere Schurken ist auch dieses Team, ein kleinerer Ableger der Rächer, zu mächtig und so geben sie sich damit auch gar nicht ab, wenngleich gerade Luke Cage dieses vorhat. Er will, dass wirklich jeder die Rächer beauftragen kann, um Unrecht zu bekämpfen. Held für Geld, nur das sich die Mighty Avengers über Sponsoren finanzieren wollen. So ist es gut, das hier einige Helden genauer vorgestellt werden, da sie nicht nur die zweite Garde bei Marvel darstellen, sondern manchmal nahezu unbekannt sind oder schon länger nicht mehr eine zentrale Rolle spielten wie etwa die einstige Captain Marvel, die sich nun Spectrum nennt.

Allerdings kommen einige dramatische Entwicklungen etwas zu früh, da man noch nicht mit den Figuren so sehr vertraut wäre, als das man sich emotional bei ihnen reinhängen würde. White Tiger macht eine grundlegende Änderung durch, aber es verpufft, da man die bisherigen inneren Konflikte nicht kennt. Alle Dramatik läuft damit in die Leere. Immerhin gibt es Konfliktpotential auch innerhalb des Teams was eine Gruppendynamik evozieren kann und der geheimnisvolle Spider Hero wird am Ende demaskiert und dürfte für eine große Überraschung sorgen.

Die Zeichnungen sind klar und aufgeräumt, wobei gerade im letzten Kapitel die Mimik ein um das andere Mal etwas übertrieben wird, was erstaunt da Greg Land auch die ersten geschaffen hat und hier ein subtiles mimisches Spiel gekonnt eingesetzt hat. Da wirkte alles realistisch, was mit den Soap Opera Elementen schön zusammenpasste. Auch die Farbgebung ist sehr gelungen, aber insgesamt fragt man sich doch, wer genau hier das Zielpublikum ist. Somit hat die Serie leider doch noch nicht ihren Weg gefunden, wenngleich der Tonfall schon erste Richtungen vermuten lässt.


Fazit:
Unterhaltsam und spannend, aber die Serie sucht noch ihre Richtung, wenngleich der Tonfall anscheinend gefunden ist. Realistisch gehaltene, nicht kosmisch angelegte Abenteuer mit einem ordentlichen Schuss Soap Opera.

Mighty Avengers 2: Kein Held allein - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Mighty Avengers 2: Kein Held allein

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 14,99

ISBN 10:
3957980232

ISBN 13:
978-3957980236

128 Seiten

Positiv aufgefallen
  • realistisch gehalten
  • Überraschungen und Spannung
  • Helden der zweiten Garde
Negativ aufgefallen
  • Dramatik verpufft etwas
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Rezension vom: 21.02.2015
Kategorie: Hefte
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