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Comic-Besprechung - Moby Dick

Geschichten:
Moby Dick
Autor
: Olivier Jouvray
Zeichnungen: Pierre Alary
Farben: Pierre Alary & Didier Gonard

Story:
Ishmael ist ein Matrose auf der Suche nach einer neuen Heuer, nachdem er bei seinem letzten Schiff Pech hatte. In einer abgelegenen Herberge an der Küste lernt er den reich tätowierten Südseeinsulaner Queequeg kennen, der als Harpunier die Welt der Weißen erst einmal richtig kennenlernen will, ehe er wieder nach Hause zurückkehrt, um dort die Herrschaft über sein Volk zu übernehmen.

Nach einem etwas angsteinflößenden Kennenlernen werden die beiden schnell Freunde und sehen sich – in der nächsten Hafenstadt angekommen, schon bald nach einem Schiff um, das sie aufnehmen könnte. Ein Walfänger scheint die richtige Wahl, ist er doch auf der Suche nach tüchtigen Männern. Auch wenn ein alter Mann am Hafen sie warnt, so lassen sie sich doch nicht von ihrem Ziel abhalten.

Nur kurze Zeit später merken sie schon, das etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Mögen die anderen Matrosen und auch der erste Offizier Starbuck noch ganz in Ordnung sein, der einbeinige Kapitän Ahab ist nicht nur ein Sonderling, sonder auch wahnsinnig – und hat nur ein Ziel, für das er alles andere beiseite lässt: Moby Dick zu jagen und zu erlegen, den weißen Wal.



Meinung:
Moby Dick von Herman Melville zählt zu den Klassikern der Abenteuerliteratur. Wie kein anderes Buch aus dem 19. Jahrhundert gibt es die Lebenswelt der Küstenbewohner und Walfänger wieder, die in dieser Zeit ihr Leben für hohen Profit riskieren. Basierend auf wahren Begebenheiten hat die Geschichte um den besessenen Kapitän Ahab bis heute nicht seine Faszination verloren.

Das Buch wurde oft genug verfilmt und auch immer wieder in Comics umgesetzt, so auch diesmal von den Franzosen Jouvray und Alary. Sie geben die Geschichte zwar nicht wortgetreu wieder, bleiben aber doch recht nahe am Original. Ihnen scheint es wichtig zu sein, nicht die actionreichen Momente der Story in Szene zu setzen, sondern die eher ruhigen Momente, in denen die Figuren erst richtig zur Geltung kommen.

So gestaltet sich auch die Handlung des kleinformatigen Albums eher beschaulich – man lernt die Figuren aber in all ihren Facetten besser kennen, versteht auch deren Verhalten so besser. Autor wie auch Zeichner geben sich sehr viel Mühe, die raue Atmosphäre zum Leben zu erwecken, ohne die Leser zu überfordern, daher kommt die Geschichte nicht völlig bunt daher, sondern mit einer kleinen Palette an stimmungsvollen Farben aus.

Letztendlich ist der Band vor allem für die Leser interessant, die das Ambiente schätzen und die Figurenzeichnung und weniger auf dramatische Action oder detailreiche Zeichnungen versessen sind. Denn in letzterem kommt die Geschichte eher skizzenhaft daher und lässt gelegentlich auch Raum für eigene Interpretationen.



Fazit:
In Moby Dick steht das klassische Abenteuer von Herman Melville in seiner Gänze im Mittelpunkt, nicht nur die Action. Die Künstler legen sehr viel Wert auf die Figurenzeichnung und das Ambiente, so dass sie dem Original damit viel näher sind als Werke, die sich viel genauer an die Geschichte halten. Daher sei der Band allen empfohlen, die in einem klassischen Abenteuer mehr als nur die Action sehen.

Moby Dick - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Moby Dick

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Splitter

Preis:
€ 19,80

ISBN 13:
978-3958390430

124 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Die Künstler fangen das Ambiente des klassischen Romans ein
  • Die Figuren werden durch eine detailreiche Charakterzeichnung sympathisch zum Leben erweckt
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
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Rezension vom: 04.02.2015
Kategorie: One Shots
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