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Comic-Besprechung - Vogelkäfig Syndrom 1

Geschichten:
Vogelkäfig Syndrom 1
Autor und Zeichner:
Akaza Samamiya

Story:
Weil er zu Hause in Japan von seinen Mitschülern gemobbt und drangsaliert wurde, nimmt Tsugumi gerne das Angbot eines unbekannten Gönners an, sein Glück in einem weit entfernten Land und vor allem an einem Elite-Internat zu versuchen auf dem alles anders sein könnte.

Doch der junge Mann muss schon bei der Ankunft feststellen, dass er auf der „Zugvogel“-Akademie vom Regen in die Traufe geraten ist. Denn ein sogenannter „Kaiser“ treibt ein böses Spiel mit den Neuankömmlingen. Auch hier gibt es eine Rang- und Hackordnung, die bestimmt, wie man von den anderen behandelt wird. Nur wenn man die Aufgaben und Spiele besteht, kann man aufsteigen und so immer mehr Freiheit erlangen. Aber auch das Gegenteil ist möglich, wenn man nur einmal versagt.

Tsugumi ist absolut nicht begeistert von der Situation, auch wenn es ihm leicht fällt, sich schnell ein paar Ränge hoch zu kämpfen und so die Achtung einiger Mitschüler zu erlangen. Aber als er sieht, wie ein junger Mann, der nur wenige Tage nach ihm gekommen ist, gemobbt wird, erwachen in ihm Gewissen und Gerechtigkeitssinn. Doch wie kann er gegen das System rebellieren, das alle anderen – sogar die Lehrer zu schätzen scheinen? Gibt es überhaupt eine Möglichkeit dem Käfig zu entfliehen?



Meinung:
Am Anfang des Mangas steht eine Metapher, die sich auch später noch durch den ganzen Band zieht – der Käfig in dem ein Vogel sitzt, den es nach Freiheit dürstet, der endlich seine Schwingen ausbreiten und dahin fliegen möchte, wo er will. Das steht für die Regeln und Konventionen der Gesellschaft, die dadurch eine bestimmte Rang- und Hackordnung vorgibt.

Tsugumi ist der junge Held, der selbst schon erlebt hat, wie es ist, ganz unten zu stehen und das macht ihn zur einzig moralischen Figur in diesem Manga, zu der Person, die anfangs zwar schwach ist, dann aber erkennt, dass sie vielleicht die einzige ist, die die Gitter des Käfigs zerbrechen kann.

Dass alles wird in eine eher märchenhafte Geschichte eingebettet, die sich zwar in der Jetztzeit, aber dennoch fern von der Realität bewegt. Zu dem Kampf des japanischen Jungen um seine Freiheit kommt dann auch noch ein guter Schuss Boys Love, auch wenn diese im ersten Band verhalten bleibt. Man merkt zwar, dass sich einer der älteren Schüler für ihn interessiert – aber außer ersten Andeutungen passiert nicht viel.

Alles in allem bewegt sich die Geschichte jetzt immer noch irgendwo zwischen Drama und Mystery, die Romantik ist so gut wie nicht vorhanden, so dass man das Gefühl nicht los wird, die Story selbst muss sich erst noch finden – aber immerhin ist sie spannend genug, um Lust auf mehr zu machen.



Fazit:
Vogelkäfig Syndrom wartet mit einer interessanten Grundidee auf, kann sich aber noch nicht für eine Richtung entscheiden, die die Geschichte einschlagen soll. Vor allem die Romantik ist so gut wie gar nicht vorhanden, so das Leser vielleicht enttäuscht sein könnten, die eigentlich handfeste und gefühlvolle Boys Love erwartet haben.

Vogelkäfig Syndrom 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Vogelkäfig Syndrom 1

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,95

ISBN 13:
978-3842012004

200 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Die Geschichte besitzt eine interessante Grundidee
Negativ aufgefallen
  • Boys Love Elemente sind noch so gut wie keine enthalten
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Rezension vom: 07.02.2015
Kategorie: Vogelkäfig Syndrom
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