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Comic-Besprechung - Oh mein Gott 1

Geschichten:
Oh mein Gott 1
Autor und Zeichner:
Tooko Miyagi

Story:
Momose ist bei ihren Schulkameradinnen als Realistin bekannt, die sich durch nichts beeindrucken lässt. Sie hält Wahrsagerei und Horoskope für ziemlichen Humbug und macht sich teilweise sogar richtig darüber lustig. Kein Tag vergeht, an dem sie nicht betont, wie wenig sie von diesem ganzen Schwindel eigentlich hält.

So nimmt sie auch den jungen Mann in traditioneller Kleidung nicht ernst, der sich eines Tages vor ihr aufbaut und behauptet, er sei ein Gott und stamme aus dem „Land der vergessenen Götter. Um wieder anerkannt und mächtig zu werden, müsse er neue Anhänger finden – und sie sei seine erste Auserwählte.

Momose erzählt ihm kurzerhand etwas anderes und lacht den jungen Mann aus. Dann will sie ihrer Wege gehen, muss aber feststellen, dass er hartnäckiger ist als sie dachte. Auch Wutausbrüche und böse Worte können ihn und seinen Diener nicht wirklich abschrecken, er ist immer wieder dann zur Stelle, wenn sie ihn am allerwenigsten brauchen kann.

Und es kommt noch schlimmer. Als sie aus Versehen seinen Fächer zerstört, mit dem er wohl doch etwas bewirken konnte, ist es ihm nicht mehr möglich, in den Himmel zurück zu kehren. Da er zudem erkannt hat, dass sie in irgendeiner Form miteinander wesensverwandt scheinen, bleibt er nun für immer bei ihr und quartiert sich sogar bei ihr ein ...



Meinung:
Oh mein Gott ist eine der romantischen Komödien, bei denen es erst so gar nicht danach aussieht, als ob die beiden Hauptprotagonisten zusammenfinden würden, sind sie doch sehr unterschiedlich, auf der anderen Seite einander aber auch unglaublich ähnlich. Aber erfahrene Leser wissen – genau das führt die Helden am Ende zusammen.

So weisen beiden einen nicht gerade angenehmen Wesenszug auf, sie tragen eine ziemliche Arroganz in sich und halten sich auch nicht darin zurück, diese auch offen zu zeigen. Was Momose so an ihren neuen Hausgast ärgert, ist allerdings auch ein Teil ihres Verhaltens.

Für lustige Reibereien und Streitgespräche sorgen natürlich die Glaubensunterschiede – während der junge „Gott“ ein Teil des Mythos und der Magie ist, erweist sich Momose als bodenständig und ist kaum davon zu überzeugen, dass sich seine Zauber nicht wissenschaftlich erklären lassen. Natürlich arbeitet die Künstlerin dabei mit sehr vielen Klischees, die man auch schon aus anderen Mangas kennt.

Ihre Geschichte entwickelt sich aber schon gegen Ende des ersten Bandes zu einer heiteren Liebeskomödie, denn ohne es bewusst zu wollen arbeiten sich die beiden Helden aufeinander zu, zeigen auch Neugier gegenüber dem anderen und lassen hoffen, dass sich diese Entwicklung fortsetzt.



Fazit:
Alles in allem ist Oh mein Gott eine typische romantische Liebeskomödie mit einem Hauch von Magie, die in erster Linie davon lebt, dass sich die Helden erst einmal nur streiten und eigentlich nicht leiden können, letztendlich aber doch etwas aufeinander zuwachsen. Dabei werden zwar auch viele gängige Klischees zelebriert, aber liebevoll variiert, was vor allem jüngeren Lesern gefallen dürfte.

Oh mein Gott 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Oh mein Gott 1

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 7,00

ISBN 13:
978-3770482450

192 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Eine heitere und leichtfüßige Liebeskomödie
  • Klischees werden liebevoll variiert
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
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Rezension vom: 29.07.2014
Kategorie: Mangas
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