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Comic-Besprechung - Wie eine Feder im Wind 4

Geschichten:
Der Große Weiße
Autor: Cothias , Zeicher: Juillard, Tuscher:


Story:
Das Leben der Ariane de Troil endete, als Gabriel de Troil – ihr Vater und legendärer Roter Falke – seiner Tochter, die das Gewand des Falken trug, den Degen ins Herz stieß. Doch wider Erwarten schlug Arianes Herz weiter und klammerte sich ans Leben. Verlassen, verfolgt von den Dämonen der Vergangenheit, geschwängert durch Germain – ihren Wegbegleiter – leidet Ariane grausamste Qualen. Getrieben vom Wunsch ihren Vater wieder zu sehen startet Ariane mit wechselnder Begleitung eine Odyssee, die sie von der Mission, in der sie die lebensbedrohenden Verletzungen nahezu auskurierte mit den unterschiedlichsten Schicksalsschlägen in die neue Welt – nach Amerika führte. Dank ihres starken Willens behauptete sich Ariane de Troil gegen Indianer, gegen Franzosen, Engländer und allerlei Scouts unterschiedlichster Herkunft. Oftmals vom Tode bedroht, gibt Ariane auch nicht auf, als ihr Vater – Donnervogel, der Mann mit nur einem Arm und nur einem Auge, dessen Blick ist wie der Blitz - sie verleugnet. Ariane – oder „Feder im Wind“, wie sie von den Indianern genannt wird – passt sich immer weiter der Kultur der Indianer an. Doch trotz Heirat denkt sie stets an Germain, ihren alte Wegbegleiter. Schließlich wird Ariane von Franzosen unfreiwillig dem Familienlebem unter ihren Indianern entrissen, um als Geisel Ritter Condor – Donnervogel anzulocken – den Mann der aufgrund seines Charismas Kriege zwischen Indianern und Weißen entfachen oder auch verhindern kann. Blut ist dicker als Wasser und so treffen sich in Quebeck mehr oder weniger freiwillig sämtliche – noch lebenden Protagonisten dieser Serie wieder. Und wie eigentlich kaum anders zu erwarten kommt es zu einigen unvermeintlichen Aufeinandertreffen, zu etlichen Überraschungen und zu einem völlig unvermittelten Ende dieser Fortsetzung von „Die sieben Leben des Falken".

Meinung:
1991 erschien der letzte Teil der „Sieben Leben des Falken“, 1995 der erste Teil von „Wie eine Feder im Wind“. Jetzt weitere sieben Jahre später erscheint der letzte Teil dieser Fortsetzung. Eigentlich wirklich schade, denn noch sind einige Fäden in der Geschichte der Ariane de Troil offen. Was ist mit dem Kind von Ariane und Germain passiert – rufen die Erinnerungen an die alten Zeiten bei der Rückkehr nach Frankreich neue Verstrickungen hevor? Diese Fragen werden wohl nur Cothias und Juillard beantworten können und die haben ja scheinbar alle Zeit der Welt. Aber wenn Zeit ein Garant für Qualität sein sollte, dann warte ich auch gerne noch einmal ein paar Jahre für ein mögliches weiteres Meisterwerk dieser beiden kongenialen Comic-Schaffenden. Die Geschichte der Ariane de Troil verknüpft Fiktion auf gekonnteste Weise mit französischer und amerikanischer Historie. Auch wenn es manchmal ein wenig unglaubwürdig wirkt, wie sich die Hauptdarsteller immer wieder aus den gefährlichsten Situationen herauswinden können, es macht einfach Spaß diese Fortsetzungsgeschichte zu verfolgen – und irgendwie hoffe ich schon, daß es mal wieder weitergeht – und sei es in zwei Jahren.

Wie eine Feder im Wind 4 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Wie eine Feder im Wind 4

Autor der Besprechung:
Stephan Schunck

Verlag:
Kult Editionen

Preis:
€ 12,95

Positiv aufgefallen
  • Vertraute Darsteller
  • ... und manchmal ist es auch schön ein „gutes“ Ende zu haben
  • Historie
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 01.11.2002
Kategorie: Wie eine Feder im Wind
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