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Comic-Besprechung - Mauro Caldi 2: Cinecitta

Geschichten:

Cinecittà (Originaltitel: „Mauro Caldi 2: Cinecittà“)

Autor: Denis Lapière
Zeichner: Michel Constant
Kolorierung: Béa Constant



Cinecittà, der zweite Band der Serie Mauro Caldi, ist zeitgleich mit dem ersten erschienen und, man kann es vorweg nehmen, bietet ein gleichwertiges Lesevergnügen.

Wir sind wieder im Italien der 1950er Jahre, als die Welt noch ein wenig romantischer erschien. Die zweite Episode aus dem Leben des jungen Automechanikers Mauro Caldi verdeutlicht das sehr schön. Wer auf die „Fifties“ steht, kommt bei dieser Serie optisch voll auf seine Kosten. Die Kleidung der Protagonisten, die Frisuren, das Essen, das Dolce Vita … und erst die Automobile. An Autos konnte man damals noch nach Herzenslust herum schrauben und brauchte bei Reparaturen keinen Computer, um eine Fehlerdiagnose zu erstellen. Und geträumt wurde davon … einmal ein erfolgreicher Rennfahrer zu sein, wie bei dem jungen Italiener mit der frechen Tolle.

Mauro war schon im ersten Band nahe dran an seinem Traum. Doch das war ein Sondereinsatz für den eher zwielichtigen Don Rosselini aus Mafia-Kreisen. Auch in Cinecittà bekommt er es wieder mit der Mafia zu tun. Diesmal ist es der „Dottore“, ein ehemaliger Boss von Mauros Chef und väterlichem Freund Gigi, der auftaucht und einen Spezialauftrag hat. Der Gangster hat erfahren, dass er eine Tochter hat, die inzwischen eine erwachsene Frau ist. Gigi soll diese für ihn aufspüren, doch der geläuterte Ex-Gauner will nichts mehr mit verbrecherischen Leuten zu tun haben, auch wenn der Auftrag zunächst harmlos erscheint.

Mauro ist derweil in Rom gelandet, in der Filmstadt „Cinecittà“, einem Filmstudio-Komplex in der Nähe von Rom. Dort soll er in einem Film einen Rennfahrer doubeln. Und dabei trifft er die Schnulzenschauspielerin Cindy, eine schwarzhaarige Schönheit, die davon träumt, in Hollywood groß Karriere zu machen.

Die Serie Mauro Caldi umfasst sechs Bände. Mit dem zweiten Band führen Denis Lapière und Michel Constant  das Niveau ihrer Debütgeschichte fort. Die Story und die Zeichnungen sind solides Handwerk. Michel Constants Zeichenkunst glänzt besonders durch seine originalgetreue und detailreiche Darstellung der alten Automobile aus den 1950er Jahren. Darüber hinaus schafft er es, mit den Figuren, den Häusern und den Landschaften das Italien dieser Dekade aufleben zu lassen.

Die Geschichte um Mauro in der Filmstadt und die Suche nach der verschollenen Tochter des Dottore ist zwar stark vorhersehbar, aber wenigstens kurzweilig und unterm Strich unterhaltsam. Freunde von nostalgisch angehauchten Autocomics kommen voll auf ihre Kosten.

Cincittà ist ein weiterer unterhaltsamer Teil einer Comicserie, die besonders Fans von alten Autos und dem „Italia“ der 1950er Jahre gefallen dürfte. Ein leichtes Rätsel, eine schöne Frau und Mafia-Schergen sorgen für eine klassische Krimi-Abenteuer-Mischung. Mauro Caldi ist keine Offenbarung, tut aber auch nicht weh.



Mauro Caldi 2: Cinecitta - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Mauro Caldi 2: Cinecitta

Autor der Besprechung:
Matthias Hofmann

Verlag:
Salleck Publications

Preis:
€ 12,90

ISBN 13:
9783899084412

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • tolle alte Autos
  • schönes 1950er Jahre Ambiente
  • solide Unterhaltung
Negativ aufgefallen
  • immer noch etwas profilloser Held
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Rezension vom: 11.08.2012
Kategorie: Mauro Caldi
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