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Comic-Besprechung - Maximum Ride 1

Geschichten:

Band 1 (Originaltitel: „Maximum Ride, The Manga, Volume 1“)

Story: James Patterson, Adaption/Zeichnungen: NaRae Lee

Bonus-Beitrag: „Nachwort“ von NaRae Lee



Story:
Eine Gruppe Jugendlicher lebt abgeschieden, irgendwo in der Nähe der Rocky Mountains im Westen Nordamerikas. Ihr stattliches Haus sitzt einem Adlerhorst gleich auf einem Felsvorsprung mitten in  den Bergen, und zwar so weit weg von jeglicher Zivilisation, dass man sicher nur mit einem Hubschrauber oder ähnlichem Fluggerät dort hin kommt. Es sei denn, man hat Flügel.

Die 14-jährige, toughe Maximum Ride und ihre Freunde Fang, Nudge, Iggy, Gasman und Angel sind Ergebnisse von Gen-Experimenten, die in einem mysteriösen Labor namens Die Schule gezüchtet wurden. Ihr Ziehvater, Jeb Batchelder, hatte sie nicht nur betreut und aufgezogen, sondern auch befreit und vor den bösen Manipulanten in Sicherheit gebracht. Doch diese Sicherheit ist trügerisch.

Die Handlung setzt ein, als aus dem Schwarm, wie die Sechsergruppe genannt wird, das jüngste Mitglied, ein niedliches Mädel namens Angel, entführt wird. Eine üble Bande von sogenannten Erasern, Hybridwesen aus Mensch und Wolf, überfällt den Schwarm, entführt Angel und bringt das kleine Mädchen zurück in einen Käfig in der Schule.

Der Rest macht sich auf den Weg (oder besser Flug), um Angel zu befreien.



Meinung:
Zuerst seien einmal zwei Besonderheiten dieses Bandes genannt. Erstens handelt es sich hier nicht um einen reinen Manga, sondern einen Manhwa, also einen Comic aus Südkorea. Diese sind, wie die westlichen Comics von links nach rechts zu lesen. Zweitens ist die Geschichte eine Comic-Adaption der US-amerikanischen Romanserie von James Patterson. Dieser gilt als durchaus erfolgreicher Krimiautor, der schon einige Titel in den Bestsellerlisten hatte, vor allem seine Bücher um den Washingtoner Polizeipsychologen Alex Cross, die größten Teils auch in Deutschland veröffentlicht wurden.

Alle guten Dinge sind drei, und so ist die dritte Besonderheit die Zeichnerin selbst. NaRea Lee hat Maximum Ride gezeichnet, als sie noch eine unbekannte Newcomerin war und kaum professionelle Veröffentlichungen vorweisen konnte. Zieht man das in Betracht, und die Tatsache, dass sie eine zusätzliche Herausforderung hatte, nämlich den Romanstoff von Patterson als Comic umzusetzen, kann man nicht umhin und ist erst einmal beeindruckt. Die Zeichnungen sind stimmig und dynamisch. Die Mitglieder des Schwarms sind sympathisch und schön anzusehen. Da gibt es wirklich nichts auszusetzen. Wenn mal Hintergründe, Tiere und Landschaften zu sehen sind, dann sind diese passend grafisch zu Papier gebracht. Für eine Newcomerin ist das beachtlich, denn man könnte meinen, sie wäre schon viele Jahre im Geschäft.

Und wie sieht es mit der Story aus? Der Plot ist relativ simpel und leicht zu verstehen. Man muss nicht Pattersons Romane gelesen haben, um zu kapieren was gespielt wird. Zu Beginn der Geschichte werden jedoch in relativ kurzer Zeit ziemlich viele neue Charaktere eingeführt, so dass der Leser etwas Mühe hat, diese richtig einzuordnen.

An der mehr als außergewöhnlichen Namensgebung der Flügelmenschen kann man sehen, woher der Wind weht. Es ist im Prinzip eine Superhelden-Mutanten-Story mit Teenagern, die von der Welt vergessen wurden, und sich mit viel Drama und Action trotzdem in ihr behaupten müssen oder wollen. Alles schon mal irgendwie dagewesen, aber es reicht aus, um Spannung aufkommen zu lassen. Natürlich wirft die Handlung auch ein paar Rätsel auf, die es zu lösen gilt. Das sind ganz essentielle Dinge wie „Was hat es mit der Schule auf sich?“ oder „Welche Rolle spielen die Eraser?“, aber auch knifflige Details wie das Mysterium, wie es nur möglich ist, dass Max & Co. ihre Flügel unter ihrer Kleidung verstecken können, ohne diese auszuziehen oder zu zerstören.

Der Band hat ein größeres Format als das typische kleine Manga-Taschenbuch und sieben Seiten davon sind in Farbe.  Als Bonus gibt es noch ein Nachwort in Comicform von der Zeichnerin, welche sehr sympathisch ihre Ideen, Ängste und Hoffnungen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung ihres großen neuen Werks Maximum Ride darlegt.

Fazit:
In den USA gehört die Serie zu den absoluten Bestsellern der letzten Jahre. Ob sich der Erfolg in Deutschland wiederholen lässt, muss sich erst noch zeigen. Maximum Ride ist solide gemachte Manhwa-Unterhaltung, die insbesondere Freunde von Superhelden-Comics und Charakteren in Außenseiterrollen gefallen dürften.

Maximum Ride 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Maximum Ride 1

Autor der Besprechung:
Matthias Hofmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 9.95

ISBN 13:
978-3-86719-822-6

208 Seiten

Positiv aufgefallen
  • überraschend gut gezeichnet
  • sympathische Charaktere
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 15.04.2010
Kategorie: Maximum Ride
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