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Obelix – Lebenslauf
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Obelix4_lowresVorsicht , Hinkelsteinbruchausfahrt! Der Name Obelix kommt vom Wort Obelisk, jene ägyptische Steinsäule, die dem Sonnenkult diente und deren schlankes Aussehen auf unseren wohlbeleibten Freund zutrifft. Obelix erscheint bereits auf der ersten Seite des ersten Albums, auch wenn er erst ab dem zweiten Band „Die goldene Sichel“ eine richtige Rolle spielt. Die dicke, pardon, gazellenförmige Figur bildet die ideale Ergänzung zu Asterix: gefräßig, empfindlich, launisch, naiv, sensibel, und deshalb sehr, sehr schnell beleidigt. Obelix besitzt alle guten und schlechten Eigenschaften, die seinem Freund fehlen. Sein wichtigstes Accessoire, der Hinkelstein – dessen Größe und Zahl im ersten Album variiert – pendelt sich im Nachfolgeband auf eine einheitliche Größe ein und überragt ihn bei Weitem. Obelix wurde bereits in den Folgebänden selbst zum Held der Geschichten und der treueste Begleiteter von Asterix. Sein Lieblingsspruch lautet: „Die spinnen die Römer!“, oder auch jede andere Nationalität wie Griechen, Normannen, Bretonen etc.

„Beim ersten Album wusste ich nicht, was ich mit Obelix anfangen sollte. Asterix ist ein Krieger. Das Dorf hat seinen Schmied, seine Bauern usw. Bei Obelix standen wir vor einem echten Problem. Schließlich beschlossen wir, ihm eine soziale Funktion zu geben und aus ihm einen Steinmetz und Obelix_hat_IDEE_lowresHinkelsteinlieferanten zu machen.“ (Albert Uderzo)

Obelix ist keineswegs dumm, eher könnte man ihn als netten Naivling charakterisieren, der mit nacktem Oberkörper durch die Abenteuer stapft. Tatsächlich kämpften auch die echten Gallier als besondere Herausforderung oft mit entblößtem Brustkorb. Die bunten Beinkleider waren auch historisch gesehen meistens sehr farbenfroh. Die von Obelix transportierten Hinkelsteine gab es zur damaligen Zeit allerdings nicht, aber was wäre der Hinkelsteinlieferant ohne sein Markenzeichen. Die in Gallien entdeckten Megalithen wurden schon etwa 2000 v. Chr. behauen, während die Abenteuer unserer Helden 50 Jahre vor unserer Zeitrechnung spielen.

René Goscinny und Albert Uderzo zeichnete ihre tiefe und innige Freundschaft zueinander aus, da sich beide hervorragend ergänzten. Kein Wunder also, dass auch Asterix und Obelix eine tiefe Freundschaft verbindet und beide wie Pech und Schwefel zusammenhalten.

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Special vom: 22.09.2013
Autor dieses Specials: Christian Recklies
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