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Modern Tales
qc030000.jpg Es gibt eine Lücke im deutschen Comicmarkt. Sie klafft zwischen den Mangas, Superhelden, Alben und intellektuellen Autoren-Comics. Was fehlt, ist anspruchsvolle Unterhaltung für Erwachsene, vielschichtige und doch leicht zu lesende Comics, Graphic Novels im klassischen Sinn. Als neues Comic-Label macht sich nun Modern Tales auf, ebenso ansprechende wie anspruchsvolle Comics zu präsentieren.

Wobei: Neu? Nicht ganz.

1. ... das ist nicht mehr eidalon ...

Modern Tales ist ein Ableger des Brandenburger Verlages eidalon. Seit dem Jahr 2000 veröffentlichte der Verlag unter der Regie von Stefan Heitzmann unzählige Comics. Zuallererst die sogenannten „Amerimangas“ – Mangas, die in den USA von dort heimischen Künstlern geschrieben und gezeichnet wurden. Abgesehen von einem kurzen Gastspiel der Serie „Warrior Nun Areala“ Ende der 90er bei einem anderen Verlag war eidalon damit wegweisend hinsichtlich der Amerimangas. Titel wie „Ninja High School“ oder die bereits erwähnte „Warrior Nun Areala“ verhalfen dem Verlag schnell zu einem Namen. Dazu kamen verlagseigene Bestseller wie die „How To Draw Manga“-Reihe, ebenfalls vorrangig von US-Künstlern gestaltet.

cc020000.jpg Gleichzeitig wurde das Programm immer mehr ausgeweitet. Auch auf Titel, die nichts mit den Amerimangas zu tun hatten. Als erster „artfremder“ Titel erschien 2003 „Kissing Chaos“, 2004 folgte der Start der Eisner-prämierten Thriller-Serie „Queen & Country“ sowie der düster-makaberen Serie „Courtney Crumrin“ um ein eigenwilliges Mädchen mit magischen Kräften. Diese Titel entsprachen eher dem klassischen Independent-Comic: Sie waren schwarz-weiß, intelligent, vielschichtig und nicht immer ganz brav. Sie waren – anders.

Ein weiterer Titel, der ebenfalls nicht zu den Amerimangas passte, war der Sammelband mit den philosophisch-witzigen Kurzgeschichten um die merkwürdige Roboter-Engel-WG „Halo & Sprocket“.

Mit diesen Titeln erschloss sich eidalon schnell eine neue Leserschaft. Aber man verwirrte sie auch. Auf der Homepage und im Verlagsprogramm wurden die Amerimangas, die deutschen Manga-Eigenproduktionen („Tomoe“, „Katran“) und die Independent-Titel gleichberechtigt behandelt. „Der deutsche Leser ist konservativ,“ so Verleger Stefan Heitzmann, „er liest meist entweder nur Mangas oder nur Superhelden oder nur Independent-Comics.“ Auf Messen und in Foren habe man immer wieder die Entdeckung gemacht, dass potentielle Leser durch die verschiedenen Programmsparten verwirrt und abgeschreckt wurden.

Der Ausweg aus diesem Durcheinander ist Modern Tales.


Special vom: 30.05.2006
Autor dieses Specials: Bernd Glasstetter
Kategorie: Allgemein
Die weiteren Unterseiten dieses Specials:
Das ist Modern Tales!
Kissing Chaos
Queen & Country
Courtney Crumrin
Love As A Foreign Language
Einzelbände
Leseprobe Breakfast After Noon
Leseprobe Lost At Sea
Das sagen unsere Leser
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