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Comic-Besprechung - The Lone Ranger 1: Für immer und ewig

Geschichten:
The Lone Ranger Volume I: Now and Forever
Autor: Brett Matthews, Zeichner: Sergio Cariello, Farben: Dean White

Story:
John Raid hat eine gute Ausbildung in einer fernen Stadt genossen. Er kommt zurück nach Hause zu seinem Vater, der ein Texas Ranger ist und wird von diesem zum Ranger ernannt. Doch kaum haben sie sich wieder gefunden, geraten er, sein Vater und sein Bruder in einen gemeinen Hinterhalt, bei dem John nur knapp überlebt. Der Rest der Familie wird erschossen. Ein Indianer namens Tonto rettet John Raid und heilt ihn von dessen Wunden. John will sich nun an den Mördern seiner Familie rächen…

Meinung:
Es ist sicher nicht sehr einfach einen Comic zu schreiben und zu entwerfen, der bereits eine so lange Vorgeschichte hat. Diverse Fernsehserien wurden mit dem Lone Ranger produziert, Comics ebenso und man hatte hier eine Jahrzehnte alte Last mit sich herum zu tragen. Was macht man nun mit einem solchen Erbe? Etwas, was man schon in anderer Form mit anderen Figuren gemacht hat: Man lässt diesen ganzen Balast hinter sich und macht einen kompletten Neuanfang. Warum sollte etwas, was bei Batman, Star Trek und anderen bekannten Franchises geklappt hat, nicht auch hier klappen?

Mit dieser Prämisse ist Brett Matthews an die Geschichte herangegangen und hat das Optimum heraus geholt. Der ganze Muff ist entsorgt worden, der Neustart ist gelungen. Heraus gekommen ist ein moderner Held, ein Mensch, der innerlich zerrissen ist und dennoch Sympathiewerte sammeln kann. Denn man muss mit ihm mitleiden, so wie er zugerichtet wird und wie ihm mitgespielt wird. Und dies aus niederen Beweggründen. Hinzu kommt noch sein Partner, der Indianer, der etliche Geheimnisse mit sich herum trägt. Insgesamt hat Matthews eine düstere, eine moderne Geschichte entworfen. Und sie steht in Sachen Western durchaus in der Tradition von Klassikern wie Blueberry.

Kritikpunkte gibt es aber durchaus auch. Die Beweggründe der Mörder und insbesondere des Jägers, der den Verwandten hinterher jagt, werden nicht gleich klar und es dauert sehr lange, bis dies einigermaßen beantwortet wird. Ob das so geschickt ist, ist eine Frage, die vermutlich jeder für sich selbst beantworten muss. Was auch fehlt sind Szenen, in denen John Raid von Tonto ausgebildet wird. Diese wären sicher gut gewesen angesichts der Tatsachen, dass der Lone Ranger nun nicht gerade als Durchschnittsmensch durchgehen würde bei den Aktionen im zweiten Teil des Bandes. Da ist etwas Potential verschenkt worden.

Grafisch gesehen orientiert sich Zeichner Sergio Cariello durchaus mehr an europäischen Standards, als an amerikanischen. Sicherlich ist dieser Comic im US-Format veröffentlicht worden, aber die Bildsprache ist doch deutlich anders. Das sieht alles verdammt gut aus und macht viel Spaß beim Lesen.

Bemerkenswert ist die redaktionelle Bearbeitung. Denn dort kann man sich einen Eindruck davon verschaffen, welcher alte Staub auf dem Lone Ranger lastet. Das ist wirklich gelungen.

Fazit:
„The Lone Ranger“ ist der Neustart eines Franchise, das schon sehr alt ist. Gelungen ist der allemal, wenn auch mit ein paar kleinen Defekten. Wenigstens brauchen Neueinsteiger keine Angst vor einer uralten Continuity haben.

The Lone Ranger 1: Für immer und ewig - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Lone Ranger 1: Für immer und ewig

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 19,80

ISBN 13:
978-3-941248-34-2

144 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Tolle Zeichnungen
  • Gelungen neu gestartet
Negativ aufgefallen
  • Beweggründe der Mörder werden erst spät klar
  • Fehlende Szenen
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Rezension vom: 08.06.2009
Kategorie: The Lone Ranger
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