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Comic-Besprechung - Die Waffen des Meta-BaronsGeschichten:Les Armes Du Méta-Baron Story: Der letzte Initiationsritus gemäß der Traditionen der Kaste der Castaka, der Meta-Barone: Entweder schafft der Sohn es, den Vater zu töten oder er stirbt. Aghora stirbt, sein Sohn - Namenlos - ist der neue Meta-Baron. Entsprechend der Programmerierung des Ururgroßvaters darf Onko dem neuen Meta-Baron das letzte Geheimnis der Castaka offenbaren - auf Omphale. Omphale ist ein Asteroid, der wie ein Herz im Zentrum des Universums schlägt, und in seinem Inneren die Intra-Schläfer beherbergt, beinahe Unsterbliche, genährt durch Energie, die Träume für alle Sterblichen fabrizieren. Durch eine Unachtsamkeit haben die Intra-Schläfer eine Tür zu den Hulzillas geöffnet, Mental-Vampiren, die über unglaubliche Kräfte verfügen und die dafür leben, die Ordnung des Universums zu stören. Nun brauchen die Traum-Wandler einen unbesiegbaren Krieger, der fähig ist, das Geschehen zu wenden und die Tür zu schließen. Um die Hulzillas zu besiegen, benötigt der Meta-Baron die vier heiligen Waffen, die er nur bekommen kann, wenn er sich persönlich bewährt. Und mit diesen Waffen wird er der mächtigste Krieger des Universums werden. Meinung: Es wird müßig, alle Geschichten, die Jodorowsky für sein Universum um den Incal, John Difool und die Kaste der Meta-Barone erschaffen hat, erneut aufzuzählen. Mit "Die Waffen des Meta-Barons" erzählt Jodorowsky dieses Mal, wie es dem Meta-Baron gelang, die mächtigsten und tödlichsten Waffen zu versammeln, die ihn zu dem unbesiegbaren Kämpfer des Incal-Universums machten. Die Phantasien, die szenaristischen Fähigkeiten Jodorowskys ein weiteres Mal zu beschreiben und zu würdigen ist ungefähr so, wie "Eulen nach Athen zu tragen". Darum sei an dieser Stelle darauf verzichtet. Viel interessanter ist wohl die Entstehungsgeschichte, die ausführlich im Anhang des Bandes an Hand der Zeichner-Vitae von Zoran Janjetow und Travis Charest dargestellt ist. Der Perfektionist Charest, bekannt unter anderem für sein Artwork bei WildC.A.T.s, bekam den Auftrag, das komplette Artwork für "Die Waffen des Meta-Barons" zu erledigen. Nach einigen Jahren ist er wohl an seinem eigenen Anspruch gescheitert, mit seinen Idolen Moebius und Juan Giménez gleich ziehen zu wollen. Zoran Janjetow, der schon für "John Difool" und "Die Techno Väter" Jodorowskys Szenarien umsetzte, übernahm das unfertige Buch und machte das Beste daraus. Der ganz offensichtliche stilistische Bruch wird durch einen szenaristischen Trick kaschiert, Charests Teil wird quasi als Rückblende eingeschoben, in der der jugendliche Meta-Baron versucht, die heiligen Waffen in die Hände zu bekommen. Fazit: Über die Käuferschicht braucht man sich wohl keine Gedanken zu machen, kaum ein Anhänger von Jodorowsky´s Universum wird sich "Die Waffen des Meta-Barons" entgehen lassen. |
Die Waffen des Meta-Barons Autor der Besprechung: Stephan Schunck Verlag: Splitter Verlag Preis: € 14,80 ISBN 13: 978-3-86869-016-3 64 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 30.05.2009 | |||||||||||||||||||||||
| Kategorie: | One Shots | |||||||||||||||||||||||
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