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Comic-Besprechung - Hikaru no go 18

Geschichten:
Sonderband, Kap. 1 - 6
Autor: Yumi Hotta, Zeichner, Tusche: Takeshi Obata


Story:
Hikaru Shindo entdeckt auf dem Dachboden ein altes Go-Brett, in dem der Geist Fujiwara no Sai wohnt. Dieser weckt in dem Schüler die Liebe zu dem traditionsreichen Strategie-Spiel. Mühsam kämpft Hikaru sich in den Ranglisten immer weiter nach oben, wobei es sein Ziel ist, den gleichaltrigen Akira Tohya, der als das größte Talent gilt, einzuholen oder gar zu überflügeln. Als Sai, der einmal mit ‚der Hand Gottes' spielen möchte, erkennt, dass ihm die Erfüllung dieses Traums nicht vergönnt und seine Arbeit, einen anderen darauf vorzubereiten, getan ist, vergeht er. Hikaru ist darüber so unglücklich, dass er das Go aufgeben will. Doch dann erkennt er, dass er Sai im Spiel finden kann, und kehrt zurück.
Er ist allerdings nicht der Einzige, der regelmäßig von Zweifeln geplagt wird oder dessen Pläne unerwartet in eine andere Richtung geleitet werden. So trifft Akira auf einen sehr von sich eingenommenen Jungen, der ihn zu einer Partie herausfordert. Tetsuo Kaga nimmt aufgrund einer Verwechslung einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Go-AG der Schule. Asumi Nase würde gern ein Date haben, doch die Verlockung durch Go ist einfach größer. Bevor Yuki Mitani Hikaru kennen lernte, zockte er Erwachsene beim Go ab, was eines Tages schief geht. Als Schüler interessierte sich Atsushi Kurata für Pferderennen, aber nicht um dadurch schnell an größere Summen Geldes zu kommen. Dank Sais Wissen kann Hikaru einem betrügerischen Antiquitätenhändler ins Handwerk pfuschen.


Meinung:
Die aktuelle Handlung macht in Bd. 18 Pause. Yumi Hotta und Takeshi Obata beschäftigen sich in 6 Kapiteln mit einigen der wichtigsten Figuren und zeigen sie von einer ganz anderen Seite oder in einer ungewöhnlichen Situation, die ein neues Licht auf den jeweiligen Charakter wirft. Natürlich treten auch weitere Protagonisten auf, die man als treuer Leser kennt. Allerdings kann man den voneinander unabhängigen Geschichten auch sehr gut folgen, wenn man mit der Serie nicht vertraut ist. Es ist jedoch zu bezweifeln, dass die Reihe jetzt noch Quereinsteiger anlockt, denn man hätte eine Menge nachzuholen, fängt man Feuer.
Freilich ist das Thema Go nicht dazu geeignet, großes Interesse zu wecken, zumal kindliche Hauptfiguren und Klamauk nicht jedermanns Fall sind. Mittlerweile ist die Reihe jedoch reifer geworden, und wer durch "Death Note" auf die großartigen Zeichnungen Takeshi Obatas aufmerksam wurde und neugierig auf die weiteren Werke des Künstlers ist, sollte "Hikaru no Go" ruhig eine Chance geben. Es dauert vielleicht zwei, drei Bände, dann aber ist man fasziniert, denn die Story hat es in sich und lebt vor allem von den realistischen und sympathischen Charakteren. Hikaru entwickelt sich Schritt für Schritt weiter, Rückschläge inklusive, und auch seine Freunde können mit interessanten Hintergrundsgeschichten aufwarten.
Die Serie wendet sich in erster Linie an Jungen ab 12 Jahren, die sich mit Hikaru identifizieren können. An Fachtermini streut Yumi Hotta nur so viel ein, wie notwendig ist, und jeder Begriff wird verständlich erklärt. Die Art und Weise, wie die Charaktere in Szene gesetzt werden, hat Tiefe, und so spricht der Titel auch Leserinnen und ein reiferes Publikum an.


Fazit:
Lässt man sich von den jungen Protagonisten und ihrem gelegentlichen Klamauk nicht abschrecken, wird man angenehm durch detailreiche, realistisch-idealistische Zeichnungen und eine spannende Story überrascht. "Hikaru no Go" ist durchaus eine Lektüre, die man als Manga-Fan kennen sollte, denn die Serie ist vielschichtiger, als man auf den ersten Blick hin meint. Die langsam reifenden Protagonisten sind sympathisch und wissen zu überzeugen.


Hikaru no go 18 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Hikaru no go 18

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 6,00

ISBN 13:
978-3-551-78008-9

208 Seiten

Hikaru no go 18 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • dramatische Story zu einem eher ungewöhnlichen Thema
  • sympathische, nachvollziehbare Charaktere
  • großartige Illustrationen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 09.04.2009
Kategorie: Hikaru no go
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