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Comic-Besprechung - Starcraft: Frontline 1Geschichten:Band 1 Warum wir kämpfen Story: Im Starcraft Universum geraten die Menschen 60.000 Lichtjahre von der Erde entfernt in einen Krieg zwischen zwei außerirdischen Rassen und werden in die Kämpfe mit hinein gezogen. Der Schwarm der Zerg fällt immer wieder über die Welten der Protoss her und macht schließlich auch keinen Halt vor den Kolonien der Menschen - genauso wenig, wie die Protoss sich scheuen, von den Zerg infizierte Welten - auf denen Menschen leben zu vernichten. "Starcraft: Frontline" erzählt vier Geschichten vom Überlebenskampf an den vordersten Linien der Auseinandersetzung. Die Erzählungen wenden sich den elementaren Fragen des Krieges zu: Was macht eigentlich einen terranischen Helden wirklich aus? Sind die Zerg wirklich so unbarmherzig wie sie sich geben oder können sie auch Gnade zeigen? Warum lassen sich die erhabenen und würdevollen Protoss überhaupt zu diesem Krieg herab? Darauf versuchen die Soldaten in ihrem Kampfanzügen und die verängstigten Flüchtlinge auf den verseuchten Planeten Antwort zu geben -aber ob sie das immer können ist eine andere Frage. In der letzten Geschichte, die übrigens im nächsten Band noch fortgesetzt wird, scheint ein neu entwickelter Schutzpanzer die letzte Hoffnung einer zum Untergang verurteilten Basis zu sein. Doch möglicherweise kostet der Einsatz einen hohen Preis. Meinung: Auch wenn die meisten Zeichner der Geschichten aus Korea stammen, so ist die Erzählweise der Geschichten doch sehr westlich, weil die Autoren durchweg aus Amerika stammen. Sie erzählen Geschichten am Rande der Schlachten und Storylines, die im Computerspiel und den Romanen behandelt werden und geben so dem Universum ein wenig mehr Farbe. Naturgemäß sind die Geschichten sehr actionlastig, Kämpfe nehmen einen großen Raum ein, man bemüht sich aber auch, die Menschen und ihre Gefühle, Ängste und Schwächen nicht zu vergessen und so zu Helden zu machen, mit denen man fühlt und leidet. Trotzdem bleibt vieles nur an der Oberfläche und so manche Problematik wird gerade einmal angedeutet, aber nicht weiter behandelt. Das zeigt, dass die Geschichten in erster Linie unterhalten und nicht kritisieren wollen. Das einzige was wirklich fehlt ist eine kurze Einführung in den Konflikt, der den Geschichten zu Grunde liegt. Deshalb bleiben dem, der weder das Spiel, noch die Romane zu "Starcraft" kennt manche überraschenden Wendungen und Entwicklungen leider verschlossen. Allein Fans des Games werden die Abenteuer uneingeschränkt genießen können. Fazit: "Starcraft" bietet actionreiches Science Fiction Abenteuer, wie man es aus vielen Spielen und Filmen kennt. Allerdings fehlt eine Einführung in den Hintergrund, so dass nur der die Geschichten wirklich genießen kann, der weiß, worum es in "Starcraft" überhaupt geht. |
Starcraft: Frontline 1 Autor der Besprechung: Christel Scheja Verlag: Tokyopop GmbH Preis: € 6,50 ISBN 13: 978-3867194235 176 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 07.09.2008 | ||||||
| Kategorie: | Starcraft Frontline | ||||||
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