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Comic-Besprechung - Hikaru no go 16

Geschichten:
131. - 139. Partie
Autor: Yumi Hotta, Zeichner, Tusche: Takeshi Obata

Story:
Sai ist und bleibt verschwunden, denn seine Zeit ist abgelaufen. Langsam begreift Hikaru, dass er seinen Freund und Mentor verloren hat. Vor Reue und Kummer will er nicht länger Go spielen - aber auch das bringt Sai nicht zurück. Die Fachwelt und Hikarus Kameraden sind verblüfft und reagieren mit Unverständnis, wissen sie doch, wie viel Freude er an dem Spiel hat, wie groß sein Ehrgeiz ist. Es gelingt ihnen jedoch nicht, ihn umzustimmen.
Unterdessen reist Isumi, einer von Hikarus Rivalen, nach China, um an einem Freundschaftsspiel teilzunehmen. Die Niederlage bei den letzten Profi-Prüfungen hat ihm jegliches Selbstbewusstsein geraubt. Er hofft, in einer anderen Umgebung lockerer zu spielen und viel lernen zu können. Als er von einem jüngeren Profi mit Links besiegt wird, erwacht sein Ehrgeiz, und er bleibt in China.
Als Isumi Wochen später nach Japan zurückkehrt, bittet er Hikaru um eine Partie. Dieser lehnt ab, aber Isumi lässt nicht locker. Während des Spiels macht Hikaru eine überraschende Entdeckung…


Meinung:
Mit Sai verschwindet nun das phantastische Element aus der Handlung, die Geschichte wird bodenständiger und glaubwürdiger. Gleichzeitig vermisst man aber auch einen Bishonen und Sympathieträger, der für einige Späße sorgte. Leserinnen dürften das mehr bedauern als Leser, die die eigentliche Zielgruppe sind und denen mehr an spannenden Wettkämpfen gelegen ist. Tatsächlich findet sich auch nicht mehr so viel Klamauk wie in den ersten Bänden, denn die Niederlagen einiger Charaktere sind ein ernsthaftes Thema, und die Entwicklung der Serie im Allgemeinen ist tiefgründiger geworden. Die Betroffenen müssen sich - wie Isumi - den Konsequenzen stellen, und daran ist nichts Lustiges.
Vielleicht ist das auch eine Reaktion auf das Älterwerden des Publikums. Hikaru und die gleichaltrigen Spieler sind deutlich reifer geworden, sie staunen nicht mehr Bauklötze über das Go-Prozedere und nehmen die Turniere ernst. Nicht immer steht der Sieger schon zu Beginn fest. Die Spiele sind dramatisch und spannend und nehmen immer wieder eine überraschende Wende. Es ist wirklich erstaunlich, wie gelungen die Autorin Yumi Hotta die Atmosphäre einfangen und vermitteln kann, ohne ein Zuviel an Fachsimpelei einzubringen, so dass man als Leser zwar das Notwendige erfährt, aber nicht von der Story abgelenkt wird und mitfiebert. Hinzu kommt, dass Takeshi Obatas Illustrationen einfach großartig sind.
Obwohl das Thema - Go - auf den ersten Blick hin wenig reizvoll scheint und die jugendlichen Protagonisten die üblichen Schülersorgen befürchten lassen, sollte man sich nicht abschrecken lassen. Tatsächlich wird man angenehm überrascht und stellt fest, dass "Hikaru no Go" eine der am meisten unterschätzten Serien ist. Schon nach zwei, drei Bänden wartet man gespannt auf die Fortsetzung.
Als Quereinsteiger findet man sich nur schwerlich zurecht, denn es gibt viele Protagonisten, die alle ihre Geschichte mit dem Titelhelden haben, und die Zusammenfassung, so hilfreich sie auch sein mag, gibt nun mal nicht die Details wider, die zur augenblicklichen Situation geführt haben. Beginnt man die Lektüre nicht bei Bd. 1 beraubt man sich selbst eines Teils des Lesevergnügens.


Fazit:
"Hikaru no Go" wendet sich an ein All Age-Publikum und an beide Geschlechter. Vor allem wenn man durch "Death Note" auf die Werke Takeshi Obatas aufmerksam wurde, sollte man der Serie trotz des ungewöhnlichen Themas eine Chance geben. Man wird nicht enttäuscht, denn auch "Hikaru no Go" vermag zu überzeugen und die Leser Dank einer spannenden Handlung und sympathischer Charaktere in den Bann zu ziehen.


Hikaru no go 16 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Hikaru no go 16

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 6,00

ISBN 13:
978-3-551-78006-5

190 Seiten

Hikaru no go 16 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • unverbrauchtes Thema, das überzeugend aufbereitet wurde
  • sympathische, glaubwürdige Charaktere
  • sehr schöne Illustrationen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 14.07.2008
Kategorie: Hikaru no go
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