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Comic-Besprechung - Black OP 4

Geschichten:
Black OP 4
Autor: Desberg, Zeichner: Labiano, Colorist: Jean-Jacques Chagnaud

Story:
Floyd Whitman und sein Freund Trent Jackell, arbeiteten seit den 60ern Jahren im Auftrag der CIA mit dem undurchsichtigen Vladen Neschkov zusammen um mit Hilfe der russischen Mafia das kommunistische System der UDSSR zu unterwandern und auszuhebeln. Während Floyd jahrelang an vorderster Front mit seinem Kollegen Big Bob Ray die Kastanien aus dem Feuer holt, macht Trent zunehmend Karriere in der Politik. Im Laufe der Zeit verschieben sich die Fronten, es wird immer unklarer wer Freund und wer Feind ist.

Im Jahr 2003 hat es Trent zum Vizepräsidenten der USA gebracht und er hat weitere Ambitionen. Zusammen mit seinem Sohn plant er einen vernichtenden Schlag gegen die Russenmafia,- seine ehemaligen Verbündeten, die mittlerweile auch auf amerikanischem Gebiet aktiv ist. Mittlerweile für tot gehalten, taucht Floyd Whitman wieder auf und schlittert zusammmen mit Waits, dem Sohn seines ehemaligen Partners Big Bob Ray, unversehens in die aktuellen Geschehnisse.  Während Floyd versucht, das vorgefundene Puzzle zu entschlüsseln, trifft er auf alte Weggefährten, alte Feinde und seine unvergessene Liebe Lovna Serna, die er einst aus den Fängen der Prostitution befreit hatte. Sein Leben läuft wie ein Film an ihm vorbei.

Meinung:
Zu viel darf man vom Inhalt eigentlich gar nicht verraten und das soll an dieser Stelle auch nicht geschehen. Desberg greift ein Kapitel der amerikanischen Geschichte heraus, das - wenn auch fiktiv - so oder in anderer Form absolut vorstellbar und nachvollziehbar ist. Ob Libyen, Irak oder eben das ehemalige Russland, Amerikaner waren eigentlich nie kleinlich was ihre temporären Freunde anging (angeht) und haben immer versucht, ihre eigenen weltpolitischen oder auch sehr individuellen persönlichen Ziele ohne wenn und aber durchzusetzen.

Brisant wird es, wenn man an Geschichten wie die Operation „Red Menace“ glaubt, Programme, die die amerikanische Jugend auf den nächsten Gegner vorbereiten wollte - wie in diesem Fall, wenn versucht wurde, nach Kriegsende die Sowjets verantwortlich zu machen für den Tod junger Männer, vorzugsweise von Soldaten mit kleinen Kindern - ideologische Motivation. Fiktion? - wer´s glaubt wird selig. Die Geschichte von „BlackOp“ lebt unter anderem von der hohen Wahrscheinlichkeit der geschichtlichen Vorgänge, irgendwie wie bei „Es war einmal in Amerika“. Sollte Sergio Leone jemals planen, einen vierten Teil seiner amerikanischen Geschichten zu verfilmen, hätte er mit „BlackOp“ die ideale Vorlage dafür.

Bei aller Würdigung der Geschichte sollte man nicht vergessen, dass Desberg für seinen Comic mit Labiano einen idealen Zeichner gefunden hat, der alle Vorzüge franko-belgischer Bildergeschichten aufs Feinste umsetzt. Doch jetzt heißt es tapfer sein. Band 4 ist erst Ende 2007 fertig gestellt worden. Wie lange brauchen Desberg und Labiano für die Fortsetzung - und wie lange dauert es bis zum Ende?

Fazit:
Ein Stück amerikanischer Geschichte, mal ohne Italiener, nachvollziehbar - geschickt in Retrospektiven verpackt

Black OP 4  - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Black OP 4

Autor der Besprechung:
Stephan Schunck

Verlag:
Alles Gute!

Preis:
€ 12,95

ISBN 13:
978-3-937102-87-0

48 Seiten

Black OP 4  bei Comic Combo Leipzig online bestellen
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  • Authentisch
  • Nachvollziehbar
  • Spannend
  • Klassisch
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1.2
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Rezension vom: 09.05.2008
Kategorie: Black OP
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