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Comic-Besprechung - Fafhrd und der graue Mausling

Geschichten:
Fafhrd and the gray Mouser
Adaption und Texte: Howard Chaykin, Zeichner: Mike Mignola, Tusche: Al Williamson, Farben: Sherlyn van Valkenburgh

Story:
Es ist eher zufällig, dass sich Fafhrd und der graue Mausling begegnen, aber die beiden Diebe erkennen sich sofort als seelenverwandt und beschließen fortan ihre Abenteuer gemeinsam zu erleben. Allerdings meinen sie sich gleich mit einem großen Gegner einlassen zu müssen und die Konsequenz ist, dass sie ihr Zuhause, aber auch ihre Gefährtinnen in einem Feuer verlieren. Sie verlassen die Stadt, in der dieses Unglück geschehen ist, gemeinsam und machen sich auf eine lange Wanderschaft, auf der sie viele gemeinsame Abenteuer bestehen müssen…

Meinung:
In der Literatur ist die Fantasy eines der ältesten Genres, was sicher auch damit verbunden ist, dass es hier am Einfachsten war die bekannte Welt gegen eine Welt auszutauschen, in der edle Menschen edle Abenteuer erleben konnten. Alles war möglich: Hexen, Drachen, Zauberei brachten das Unmögliche fertig und konnten dafür sorgen, dass die Helden auch aus den schwierigsten Situationen wieder entkommen konnten. Nun hat Fritz Lieber 1939 mit Fafhrd und der graue Mausling eine Geschichte geschaffen, die noch immer zeitlos durch die Welt der Literatur wabert und die zum Beispiel auch Terry Pratchett (Scheibenwelt) inspiriert hat.

Mike Mignola hatte über Jahre hinweg immer wieder den Wunsch geäußert einen Fantasy-Comic zu machen und noch bevor er mit Hellboy die wirklich großen Erfolge feiern konnte, hatte er 1991 zusammen mit Al Williamson und Howard Chaykin „Fafhrd und der graue Mausling“ als Comic umgesetzt. Und dabei war dies noch nicht einmal die erste Umsetzung des klassischen Stoffes, denn Howard Chaykin hatte ihn schon einmal in den Siebzigern als Comic veröffentlicht – eine weniger erfolgreiche Umsetzung musste man sie nennen. Mignola zeigte jedenfalls mit dieser Umsetzung, dass er schon vor Hellboy dazu in der Lage war epische Geschichten zu erzählen.

Der vorliegende Band versammelt diese Miniserie nun also und das im bekannten Cross Cult-Format. Dabei ist es gut, dass man die Farbe nicht vergessen hat, denn der Comic lebt dadurch richtig gehend auf. Die hier vorliegende Umsetzung von „Fafhrd und der graue Mausling“ ist mit Sicherheit ein Muss für alle Fantasy-Fans und für alle Fans von Fritz Leiber sowieso. Mignola erzählt die Geschichte mit lockerer und leichter Hand und in ebensolchen Zeichnungen. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich, denn die Texte sind oft eher schwierig zu lesen, denn es wird eine Sprache angewandt, die nicht gerade alltäglich für Comics ist. In einem eher schwülstig anmutenden Deutsch wird aber auf interessante Art und Weise die Zeit zurück gedreht. Es wird dem Leser überlassen bleiben, ob er diese Anlehnung an das Original von Fritz Leiber gut findet oder nicht.

Zeichnerisch gesehen lässt Mignola freilich keine Wünsche übrig. Sein Stil dürfte Vielen schon von Hellboy her bekannt sein und er passt einfach glänzend zu dieser Fantasygeschichte. Cross Cult hat die Neuedition (der Comic kam schon einmal 1992 bei Bastei heraus) mit einem Vorwort, einem Nachwort und einem sehr langen Artikel über Fritz Leiber veredelt.

Fazit:
„Fafhrd und der graue Mausling“ von Mike Mignola umgesetzt dürfte ein Muss für alle Fans des Fantasy-Genres sein. Ein wirklich gelungener Comic.

Fafhrd und der graue Mausling - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Fafhrd und der graue Mausling

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 22,00

ISBN 13:
978-3-936480-61-0

160 Seiten

Fafhrd und der graue Mausling bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Gute Geschichte
  • Gut gezeichnet
  • Die beste Umsetzung des Stoffes im Comic
  • Gute Verarbeitung durch Cross Cult
Negativ aufgefallen
  • Stellenweise schwülstige Sprache
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1.5
(2 Stimmen)
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Rezension vom: 28.10.2007
Kategorie: One Shots
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Leseprobe
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Fafhrd und der graue Mausling
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