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Comic-Besprechung - Die Vierte Macht 3: Die Grüne HölleGeschichten:Le Quatriéme Pouvoir: Enfer Vert Autor, Zeichner: Juan Giménez Story: Als Flor, Gewinnerin eines neuen galaktischen Spiels, ins All teleportiert wird, entdeckt sie im äußeren Saturnring die Überbleibsel eines langen verschollenen Raumschiffs. Doch Flors Freude ist nur von kurzer Dauer. Das Raumschiff sendet Signale aus, die denen von QB4, der absoluten Waffe, geschaffen vor 10 Jahren, während des Krieges zwischen den Menschen und den Krommionern, verdächtig ähneln. Obwohl der Krieg vorbei ist, will keine der beiden Parteien, auf diese Waffe verzichten. Die Krommioner sind schneller. Gleichzeitig orten die Allierten auf ihrem Territorium ein identisches Signal. Jetzt wird klar, dass die Krommioner heimlich zwei identische Prototypen des Typs QB4 geschaffen hatten. Nach dem Misserfolg im Saturnring setzen die Menschen nun alles daran, Gal, die das originale Signal ausstrahlt, in die Hände zu bekommen. Nach den Ereignissen auf Antiplona sind Gal und Jak im Raum unterwegs, doch sind sie vom Pech verfolgt. Aufgrund geringer Energiereserven müssen die beiden auf dem einem Satelliten des weißen Mikrozwerges - der grünen Hölle notlanden. Der Planet macht seinem Namen alle Ehre - die grüne Hölle ist ein echter Killerplanet. Verfolgt von der Union und den Unbillen des Planeten ausgesetzt, sieht es schlecht aus für Gal und Jak. Zu allem Übel verliert Gal auf dem Planeten ihre supramentale Energie. Jak kann mit letzter Kraft einen in Nuomo codierten Funkspruch absetzen - Empfänger ist Balarg, ihre ehemaliger Freund. Kommt Balarg rechtzeitig, wie ergeht es den Truppen der Union, was ist mit den Kräften von Gal und gibt es ein Entkommen aus der grünen Hölle? Meinung: Die ersten beiden Bände von „Die vierte Macht“ waren inhaltlich und zeichnerisch sehr komplex. Der Zeichenstil von Giménez hat sich in all den Jahren dankenswerter Weise nicht verändert, die Komplexität des letzten Teils „Die grüne Hölle“ allerdings schon. Die Geschichte ist im Vergleich zu den beiden Vorgängeralben wirklich nicht schlecht, aber deutlich einfacher gestrickt. Vielleicht liegt es daran, dass Giménez das Projekt nach nunmehr 17 Jahren endlich abschließen wollte. Ganz originell ist die Handlung, die auf einem mehr als unwirtlichen Planeten spielt, wirklich nicht. Ein Lichtblick dabei bleibt die Auflösung - der Zusammenhang von Gals Kräfteverlust und den Eigenarten der grünen Hölle. Wieder tragen Zeichenstil und die unterkühlte Farbgebung dazu bei, dass die Grauen und Widerwärtigkeiten in Giménez Zukunftsvision extrem zum Ausdruck kommen. Auf jeden Fall geht nichts über ein wirkliches Happy End. Aber irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass Giménez im Falle eines Falles die Geschichte problemlos weiterspinnen kann. Man kann sich vorstellen, dass er auch dafür wieder genügend Ideen entwickeln könnte - wäre ja nicht das erste Mal, dass es den vierten Band einer „Triologie“ gibt - oder? Fazit: Eine schöne Science Fiction Geschichte, mit gekonnten Bildern spannend erzählt, künstlerisch - wie immer - perfekt umgesetzt. |
Die Vierte Macht 3: Die Grüne Hölle Autor der Besprechung: Stephan Schunck Verlag: Splitter Verlag Preis: € 13,80 ISBN 13: 978-3-939823-56-8 64 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 02.09.2007 | ||||||
| Kategorie: | Die Vierte Macht | ||||||
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