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Comic-Besprechung - Horrorschocker 14

Geschichten:
Der Zorn des Anubis
Autor und Zeichner: Levin Kurio

Schwarzteeopfer

Autor: Boris Koch, Zeichner: Klaus Scherwinski, Levin Kurio, Damir Hamidovic

Das Geschenk
Autor: Yann Krehl, Zeichner: Klaus Scherwinski, Damir Hamidovic, Farben: Heikki Lankinen, Gunther Klippel

Story:
Alexander hat Ägypten erobert und würde gerne mehr über das Land erfahren, das einst so groß war, dessen Kultur noch immer aus den Ruinen zu einem spricht. Er begegnet inmitten dieser Ruinen einem alten Mann, der ihm nicht die Geschichte der glorreichen Pharaonen erzählt, sondern die eines Pharaonen, der gescheitert ist: Mahut-Hotep. Obwohl das Reich bereits lange keinen Glanz mehr versprüht, will dieser Pharao ein Grabmal bauen, das selbst die Bauten der ersten Dynastien übertreffen soll und er schrickt dabei nicht vor dem Äußersten zurück…
Ein junger Mann trinkt täglich seinen Tee, aber da er den Teesatz nicht mag schüttet er diesen jeden Tag in einer Zeremonie in den Ausguss. Doch was, wenn sich die Götter, an die er nicht glaubt, auf einmal zurückschlagen?
Wenn Eifersucht zu einem Problem wird, dann ist die Beziehung wohl zu Ende. Doch was ist nun, wenn die Beziehung nicht so einfach zu beenden ist und am Ende nur noch die Frage stehen kann: Sie oder ich?

Meinung:
Horrorschocker beweist auch mit der neuesten Ausgabe, dass Horror aus deutschen Landen funktioniert und das sehr gut. Auch wenn man der ersten Geschichte durchaus vorwerfen kann, dass sie auf einer Welle mit den Geschichten reitet, die einst die Mumie in den Kinos wieder zum Leben erweckte. Oder ist es doch eher eine Hommage an diese überaus erfolgreiche Miniserie aus Filmen? Es ist sicher auch kein wirklicher Fehler, wenn man ein erfolgreiches Konzept weiterstrickt und die Gesamtidee ist gut ausgeführt.

Ganz anders, weil auch nicht unbedingt in der Realität verankert, präsentiert sich die zweite Geschichte in diesem Heft. Sie ist eigentlich auch der Schwachpunkt dieser Ausgabe. Das liegt an der Kürze, die nicht immer der Würze entspricht. Das größte Manko ist hier aber der Held der Geschichte, der unsympathisch bleibt. Und mit einem solchen Charakter kann sich der Leser nur selten identifizieren. Es kommt höchstens das Gefühl auf, dass man ihm sein Ende gönnt.

Genau das passiert in der dritten Geschichte nicht. Der Held der Geschichte, dessen Name auch noch David lautet (Reminiszenzen an David und Goliath werden wach), ist ein Mann, in den man sich hineinversetzen kann. Eine weitere Stärke dieser Geschichte ist freilich auch noch der Aufbau. Spannend bis zum Schluss wird ein sehr gut konstruierter Höhepunkt gesetzt. Und dann zählen die Zeichnungen hier freilich auch zum Höhepunkt, der einmal mehr von Klaus Scherwinski abgeliefert wird.

Fazit:
Insgesamt ist Horrorschocker 14 wieder gut gelungen, hat aber diesmal eine Geschichte dabei, die unter dem allgemeinen Durchschnitt liegt. Dennoch: Horror wird hier auf hohem Niveau präsentiert.

Horrorschocker 14 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Horrorschocker 14

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Weissblech Comics

Preis:
€ 3,90

36 Seiten

Horrorschocker 14 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Guter Horror
  • Schöne bzw. passende Zeichnungen
Negativ aufgefallen
  • Eine Geschichte fällt ab
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1.56
(18 Stimmen)
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Rezension vom: 24.08.2007
Kategorie: Horrorschocker
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