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Comic-Besprechung - Comicgate Magazin 2

Geschichten:
Verschiedene Autoren und Zeichner

Story:
Es passiert eher selten, dass ein im Internet beheimatetes Magazin sich auch im Druckmilieu tummelt und doch hat es Comicgate nach Erlangen 2007 noch einmal gewagt. Zum Comicfestival München 2007 erschien das zweite Magazin. Wieder mit einer Mischung aus Artikeln mit längerem „Haltbarkeitsdatum“ und etlichen Comics junger Künstler.

Meinung:
Ja, wie? Schon ein Jahr rum? Und jetzt auch schon das zweite Magazin? Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Eigentlich ist es ja schwer zu entscheiden, was das Comicgate Magazin nun eigentlich ist. Ist es eine Fanzine, oder doch eher schon ein professioneller Ansatz. Es spricht einiges für ein Fanzine, denn das schwarz-weiße Layout, die Mischung aus Artikeln und Comics lässt in diese Richtung vermuten. Auch die längere Haltbarkeit der Artikel ist ein Indiz. Aber es gibt eben auch ein paar Indizien für einen professionellen Ansatz. Dazu gehört mit Sicherheit die Qualität der Artikel. Comicgate steht schon seit etlichen Jahren für gut recherchierte Geschichten und Interviews und ist damit eine feste Größe in Comic-Deutschland. Schlussendlich wird man sich auf den Begriff „semi-professionell“ einigen können, was wohlgemerkt positiv gemeint ist, denn sehr viele Kleinverlage arbeiten in Deutschland semi-professionell.

Die Mischung aus Comics und Artikeln ist ausgewogen. Bei 80 Innenseiten ist es genau die Hälfte Comics, also 40 Seiten. Die Zahl kann zwar schwanken, je nachdem, ob man die Comic-Rezension – das innovativste Format in diesem Magazin – zu den Comics hinzu zählt oder nicht. Die Comic-Rezension, bei der sich Jan Dinter und Manuel Clavel dem großen Marvel-Ereignis „Civil War“ auf eine besondere Art und Weise, nämlich im Comicgespräch nähern, ist nicht nur innovativ, sondern ein ganz klares Highlight. Wer keine Lust auf lange Artikel zu dem Thema hat, wird hier bestens informiert. Bei den „echten“ Comics ist die Geschichte „Zukunftspläne“, die von Comicgate-Fronfrau Frauke Pfeiffer geschrieben wurde, mithin das Beste in diesem Magazin. Es gibt aber gerade im Comicbereich keinen wirklichen qualitativen Ausreißer ins Negative. Und so sind schon einmal diese 40 Seiten ihr Geld wert.

Die Artikel indes sollten auch jeden Comicmuffel aus den Sitzen reißen. Die Mischung ist gut gewählt. Ob ein Interview mit Ed Brubaker, das Portrait mit Eduardo Risso oder die Artikel über den eigenen Comicladen (übrigens bedankt sich Splashcomics hier für den Link auf den Händlerindex), Märchen in Comics – die derzeit sehr stark im Kommen sind – und das DC Animated Universe, hier ist wirklich für jeden etwas dabei. Gut geschrieben, gut recherchiert, eben so, wie man es von Comicgate gewöhnt ist.

Insgesamt ist das zweite Magazin erneut gut gelungen. Für 5 Euro kann man da auch nicht viel falsch machen, die sind sehr gut angelegt. Es gibt nur einen kleinen Wermutstropfen: Bei ein paar wenigen Seiten ist der Seitenrand zur Mitte hin zu knapp gewählt worden, so dass man zum Beispiel bei der Comic-Rezension Mühe hat, alles lesen zu können. Der Rest wiegt dieses Manko aber locker auf.

Fazit:
Comicgate als Magazin? Na klar, wenn das so weiter geht, wird Comicgate auch offline zur festen Größe im deutschen Comicbusiness. Hier kann man einfach nicht dran vorbei!

Comicgate Magazin 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Comicgate Magazin 2

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Eigenverlag

Preis:
€ 5,00

84 Seiten

Comicgate Magazin 2 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Sehr gute Artikel
  • Gute Comicgeschichten
  • Insgesamt sehr schöne Zusammensetzung
Negativ aufgefallen
  • Leider der Rand innen etwas zu klein gewählt
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
2
(2 Stimmen)
Bewertung
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Rezension vom: 21.06.2007
Kategorie: Sekundrliteratur
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