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Comic-Besprechung - 52 Sonderband 1

Geschichten:
Autor: Geoff Jones, Grant Morrison, Greg Rucka, Mark Waid, Vorzeichnungen: Keith Giffen
52 1 – Week 1: Golden Lads & Lasses Must…
Zeichnungen: Joe Bennett, Tusche: Ruy Jose, Farben: Alex Sinclair
52 2 – Week 2: Looking Back at Tomorrow
Zeichnungen: Joe Bennett, Tusche: Jack Jadson, Farben: Alex Sinclair
52 3 – Week 3: New World Order
Zeichnungen: Joe Bennett, Tusche: Ruy Jose, Farben: Alex Sinclair
52 4 – Week 4: Dances with Monsters
Zeichnungen: Joe Bennett, Tusche: Jack Jadson, Farben: Alex Sinclair
52 5 – Week 5: Stars in their Courses
Zeichnungen: Chris Batista, Tusche: Jimmy Palmiotti, Farben: Alex Sinclair
52 6 – Week 6: China Syndrome
Zeichnungen: Joe Bennett, Tusche: Ruy Jose, Farben: Alex Sinclair
52 7 – Week 7: Going Down
Zeichnungen: Ken Lashley, Draxhall, Farben: Alex Sinclair
52 8 – Week 8: Thief
Zeichnungen: Eddy Barrows, Tusche: Rob Stull, Farben: Alex Sinclair
52 9 – Week 9: Dream Of America
Zeichnungen: Shawn Moll, Tusche: Tom Nguyen, Farben: David Baron


Story:
Die Infinite Crisis ist vorbei, die großen Helden sind verschwunden und nun müssen so kleine Helden wie Booster Gold einspringen. Doch der hat nur seinen eigenen Profit im Sinn und fingiert sogar Superschurken-Angriffe. Steel indes hat Probleme mit seiner Nichte, die nicht auf ihn hören will und einer Lex Luthor-Leiche. Und schließlich stellt sich heraus, dass einige der verschollenen Helden in einem Zetastrahl wieder auftauchen, aber für ihr Leben gezeichnet bleiben…

Meinung:
Das Konzept liest sich erst einmal nicht schlecht. 52 Folgen soll die Miniserie umfassen und gleichzeitig die 52 Wochen erzählerisch aufbereiten, die zwischen der Infinite Crisis und den neuen Serien, die in den USA gestartet wurden, passiert ist. Die Serie soll Geheimnisse enthüllen, neue Grundlagen schaffen und insgesamt das DC-Universum wieder auf einen neuen Kurs bringen. Noch sind in den USA nicht alle 52 Teile erschienen, aktuell, da diese Rezension entsteht, sind es genau 40 Wochen, die vergangen sind. Und man hat schon etwas offenbart, das das DC-Universum augenscheinlich nicht voranbringt, sondern in die Zeit vor der ersten Crisis zurückzuwerfen droht. Ob das eine gute Entscheidung ist, das steht noch in den Sternen.

Doch nun zu dem ersten Band der deutschen Veröffentlichung. Man hat sich bei Paninicomics dazu entschlossen die 52 Einzelhefte der Miniserie in insgesamt 6 Sammelbänden zusammen zu fassen. Angesichts der Tatsache, dass die großen Zugpferde Superman, Batman und Wonder Woman darin nicht vorkommen, ist dies sicher eine kluge Entscheidung. Selbst in Ausgaben zu je zwei US-Ausgaben hätte man 26 Ausgaben verkaufen müssen und das wäre wohl selbst Paninicomics mehr als schwer gefallen.

Es ist schon so, dass der Serie einfach die großen Namen fehlen. Wer kennt schon Booster Gold? Wen interessiert wirklich das Schicksal von Sergeant Montoya? Und wer kann sich an Adam Strange wirklich erinnern? Die Miniserie ist wirklich in erster Linie nur etwas für echte Hardcore-Fans des DC-Universums und es wird jedem Neueinsteiger schwer fallen, sich hier rein zu lesen. Es wird einfach zu viel Vorwissen vorausgesetzt, das aber hierzulande kaum einer haben wird und selbst in den USA dürften viele an der Miniserie scheitern.

Leider kommt noch hinzu, dass die Erzählweise äußerst komplex ist. Da werden manche Handlungsfäden begonnen, die noch nicht einmal in den ersten neun Wochen weitergeführt werden. Es ist zwar anzunehmen, dass die Autoren bis zur Woche 52 alle losen Fäden aufgreifen und verknüpfen werden. Aber wer kann sich nach 52 Wochen schon noch dran erinnern, was in Woche 1 stattgefunden hat? Band 1 der sechs Sammelbände ist jedenfalls vor allem eines: Frustrierend. Es wird zu viel angefangen, nichts zu Ende geführt und irgendwie wird der Leser zu sehr im Regen stehen gelassen. Sicher woir

Die redaktionelle Aufarbeitung lässt leider auch sehr zu Wünschen übrig. Man wäre sicher gut bedient gewesen anstatt der Originalcoverabbildungen weitere Seiten einzuplanen, um dem Leser die einzelnen Charaktere näher zu bringen. Stattdessen beschränkt sich die Aufarbeitung auf eine Seite, die zudem zur Hälfte aus Werbung besteht. Das mag bei einem Heft mit zwei US-Ausgaben noch ganz gut gehen. Aber bei neun US-Ausgaben, mit einer verwirrenden Menge an unbekannten Charaktere aufwartet, braucht es einfach mehr.

Zeichnerisch gesehen ist der erste Teil des Bandes sehr gut, flacht aber zum Ende hin ab. Allerdings merkt man den ersten Wochen an, dass Keith Giffen überall beteiligt war, denn sie erscheinen zumindest beim Panel-Layout wie aus einem Guss. Das ist schon nicht schlecht, insbesondere, wenn man bedenkt, dass man ja hierzulande zwischen den ersten neun Episoden nicht jeweils eine Woche Abstand hat.

Fazit:
52 ist verwirrend, überkomplex und mit Charakteren gespickt, die hierzulande kaum einer kennt. Selbst wer die Infinite Crisis gelesen hat, wird hier echte Probleme haben, durchzublicken.

52 Sonderband 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

52 Sonderband 1

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 19,95

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Positiv aufgefallen
  • Eigentlich eine nette Idee
Negativ aufgefallen
  • Insgesamt zu komplex
  • Zu uninteressante Charaktere
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1.5
(4 Stimmen)
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Rezension vom: 11.02.2007
Kategorie: 52
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