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Comic-Besprechung - The Prince of Tennis 2

Geschichten:
Genius 8 - 16
Autor: Takeshi Konomi, Zeichner: Takeshi Konomi, Tusche: Takeshi Konomi

Story:
Wer wird zu den Stammspielern des Tennis-Clubs der Seigaku Junior High School gehören? Erstmals steht mit Ryoma Echizen ein Siebtklässer auf der Liste derer, die sich durch einige Matches qualifizieren müssen. Die jüngeren Mitschüler sind begeistert von dem unerwarteten Erfolg eines Neulings, und die Mädchen haben bereits einen Ryoma-Fan-Club gegründet.
Nachdem Ryoma bei allen Spielen, in denen es allein um die Ehre ging, erfolgreich den Platz verließ, trifft er nun auf einige der Stars. Kaoru Kaido, die Viper, hat nicht nur einen harten Schlag sondern auch eine kluge Taktik, die den Gegner rasch ermüdet. Als Ryoma diese erkennt, kann er kontern. In der nächsten Begegnung ist Sadahara Inui sein Kontrahent. Tatsächlich verfügt Inui über kein spezielles Talent, aber er ist sehr groß und ein Analytiker, der dadurch siegt, dass er die Handlungen jedes anderen Spielers berechnen kann. Diese Nuss zu knacken, fällt Ryoma schon schwerer…


Meinung:
Dieser Manga ist ganz dem Tennis geweiht. Takeshi Konomi entwarf einen Ausnahme-Spieler, den er der Reihe nach gegen andere Talente antreten lässt. Jeder Gegner ist schwieriger zu bezwingen als sein Vorgänger. Sie alle zeichnen sich durch spezielle Techniken aus, auf die Ryoma, die Hauptfigur, eine Antwort finden muss, um erst einmal Anerkennung und dann einen Platz als Stammspieler zu bekommen.
Durch sein cooles Auftreten schafft sich Ryoma nicht nur Freunde. Allerdings stehen die charakterlichen Eigenschaften und die Weiterentwicklung der Protagonisten im Hintergrund. Privates oder gar Flirts mit den Mädchen sind praktisch kein Thema, woran man deutlich merkt, dass sich der Titel an Jungen ab 12 wendet, die sich für Sport begeistern, aber noch nicht entdeckt haben, dass es Mädchen überhaupt gibt - ein Charakteristikum vieler Serien, die im "Shonen Jump", einer Anthologie für die männliche Leserschaft, erscheinen.
Die Ereignisse auf dem Tennisplatz werden ausführlich beschrieben, was an Reihen wie "Slam Dunk", "Shamo" oder "Kenshin" erinnert, in denen Action das Hauptelement ist und die Autoren um die Erläuterung von Spielzügen oder Kampfhandlungen bemüht sind. So folgt ein Match auf das andere, und darüber sind selbst humorige Elemente kaum zu finden. Verschiedene Begegnungen stehen noch aus, so dass die Eigenarten weiterer Stammspieler geheim bleiben und in den kommenden Bänden für Überraschungen sorgen werden.
Jungen mögen zwar starke Charaktere, die nahezu unfehlbar sind, aber in Ryomas Fall übertreibt es der Mangaka mit den Superlativen. Ein kleiner Junge, der zwar schon mehrere Meisterschaften gewinnen konnte, siegt über ältere, erfahrene Spieler buchstäblich mit Links. Der eine oder andere Misserfolg würde den Protagonisten glaubwürdiger erscheinen lassen, Leser würden sich dann auch lieber mit ihm - oder einem der anderen - identifizieren.
Ganz nett ist die Idee Takeshi Konomis, die Leserschaft aufzurufen, ihm bei der Namensgebung der Mitschüler seiner Tennis-Stars zu helfen: Wer sich wünscht, dass ein Nebencharakter seinen Namen trägt, hat vielleicht Glück, unter den vielen Zuschriften ausgewählt zu werden (natürlich liegt diese Aktion einige Jahre zurück und war an die japanischen Fans gerichtet).


Fazit:
"Prince of Tennis" ist eine Serie für Jungen ab 12, die gern über die Auseinandersetzungen unbesiegbarer Sport-Asse lesen und kein Interesse an romantischen Beziehungen oder subtilem Humor haben. Für Leserinnen ist der Titel eher weniger reizvoll, da Frauen lediglich Klischeerollen belegen (die alternde Trainerin, der hysterisch kichernde Fanclub) und sich die männlichen Charaktere allein durch den Sport mehr oder minder verbunden zeigen. Bloß die Menge der Bishonen vermag zu locken, wie die große Zahl Fansites und Doujinshi zu dieser Reihe beweist.


The Prince of Tennis 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Prince of Tennis 2

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 10:
3-86580-522-1

ISBN 13:
978-3-86580-552-5

183 Seiten

Positiv aufgefallen
  • das Interesse der Jugendlichen wird auf den Sport gelenkt
Negativ aufgefallen
  • weibliche Charaktere in Klischeerollen
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Rezension vom: 27.05.2006
Kategorie: The Prince of Tennis
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