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Comic-Besprechung - Reisen unter dem Meer

Geschichten:
Reisen unter dem Meer - Die Entstehung von 20000 Meilen unter dem Meer

Autor: Francois Riviére, Zeichner: Serge Micheli, Inker: Sébastian Ferran

Story:
"Das Jahr 1866 stand im Zeichen merkwürdiger Vorgänge. die alle Welt zutiefst bewegen.', mit diesen einleitenden Worten von Jules Verne beschreibt er selbst in nur einem Satz eine Art Bestandsaufnahme der Welt zwischen Realität und Fiktion. Die Merkwürdigkeit ist dabei in mindestens drei Bereichen wiederzufinden. Nicht nur die Vorfälle mit Meeresungeheuern, die er aus vergangenen Zeiten aufgreift' sondern auch die wissenschaftlichen Fortschritte, die die gegenwärtige Welt bewegen und zuletzt die neuartige Form seines Romans, das Erleben einer wissenschaftlich-utopischen Welt verbinden diese Aussage miteinander. Die Begegnungen mit geheimnisvollen Objekten, die sich zwischen riesigen Stücken von Treibgut und boshaften Meeresungeheuern bewegen, machen Schlagzeilen. Das vorhandene und dennoch unbekannte Problem, das mittlerweile weltweit die Handelsbeziehungen beeinträchtigt, soll daher behoben werden. Die Fregatte „Abraham Lincoln“ unter der Führung von Kapitän Farragut wird für eine Expedition zur Verfolgung des Objektes gerüstet. Der französische Naturwissenschaftler Pierre Aronnax vom Naturhistorischen Museum in Paris, sein Begleiter und Assistent Conseil und der kanadische Walfänger Ned Land begleiten auf Wunsch der amerikanischen Regierung die Expedition ins Ungewisse"(Copyright © Andreas Fehrmann - 07/00, update 20. August 2004, nachzulesen auf der Website).
Das ist eine Einleitung zum Buch: 20000 Meilen unter dem Meer. Doch in "Reisen unter dem Meer" geht es um mehr. Was hat Jules Verne bewegt, diesen Roman zu schreiben, wie ist sein Verhältnis zu den handelnden Personen, warum sieht der Harpunier Ned Lane aus wie die Reinkarnation von Melvilles Queequeg (Moby Dick), warum ähneln sich Captain Ahab und Captain Nemo in ihre, Wahn?



Meinung:
Ich werde wahrscheinlich meine Credits bei Ehapa verspielen, aber die Frage muss erlaubt sein, warum man den 100. Todestag eines der größten Science Fiction Autoren mit diesem Werk zelebriert. Gibt es nichts Besseres - diese Frage ist sehr schnell mit „natürlich doch“ zu beantworten. Also warum? „Reisen unter dem Meer“ hat das Zeug, auf den diversen Comic-Festivals Preise zu gewinnen - aber wir reden doch hier über Lesespass - oder? Meine Generation hat Jules Verne noch fast als abendliche Pflichtlektüre verschlungen und doch fällt es mir schwer den Zusammenhang zwischen dem Roman und der Bibliographie des Autors herzustellen. Zu viele Anspielungen, zu viel Insiderwissen, das notwendig ist, verderben dem Leser den eigentlichen Spass. Ich glaube schon, dass Francois Riviére sich mit den Werken von Jules Verne auseinandergesetzt hat - letztendlich konnte er aber seine Botschaft nicht transportieren. Ich könnte es mir leicht machen und die Produktinformation von Egmont umschreiben und schon wären alle glücklich. Aber ganz ehrlich, daran habe ich noch nie Spass gehabt. „Reisen unter dem Meer“ ist eine verspielte Chance, auch neugierigen und hungrigen jungen Menschen, Literatur auf unkonventionelle Art und Weise nahe zu bringen. Und das mit den „barocken und sinnlichen“ Zeichnungen von Serge Micheli. Und bei aller Kritik, die Bilder von Micheli sind wirklich klasse, sein Können verlangt nach einer anderen Story.

Fazit:
Wie bei der Verleihung des Oskars im Film, nicht der gute sondern der außergewöhnliche gewinnt (warum auch immer)

Reisen unter dem Meer - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Reisen unter dem Meer

Autor der Besprechung:
Stephan Schunck

Verlag:
Egmont Comic Collection

Preis:
€ 16,00

ISBN 10:
3 7704 2944 3

76 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Micheli´s Zeichnungen sind extraklasse
Negativ aufgefallen
  • Geschichte
  • Zusammenhänge
  • Anspielungen
  • Einfach Alles
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1.5
(2 Stimmen)
Bewertung
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Rezension vom: 25.03.2005
Kategorie: Jules Verne
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