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Comic-Besprechung - L. Frank – Integral 2

Geschichten:
Im Bau der Wölfe
Text Jacques Martin 
Zeichnungen: Bob de Moor 
Die Pforten zur Hölle
Operation Thor
Text Jacques Martin 
Zeichnungen: Gilles Chaillet


Story:
Auch die zweite Integralausgabe des franko-belgischen Comicklassikers enthält wieder drei Alben. „Im Bau der Wölfe“, „Die Pforten zur Hölle“ und „Operation Thor“ erschienen zwischen 1970 und 1979. Bei „Im Bau der Wölfe“ wird Luc Frank in das malerische Gebirgsdorf Saint-Loup gerufen. Die Bewohner werden von einer Bände – den Wölfen – in Atem gehalten. Mit einer Reihe von Sprengstoffanschlägen verbreiten sie Terror und hinterlassen jedes Mal ihr rätselhaftes Wolfszeichen am Tatort. „Die Pforten zur Hölle“ bringen Luc Frank und seinen jugendlichen Freund Robert mit übersinnliche Phänomenen zusammen. Nachdem die beiden in den Bergen glücklich einen Flugzeugabsturz überlebt haben, erfahren Sie von einer alten Frau, dass es ganz in der Nähe ein Höhlensystem gibt, das direkt in die Hölle führt. Für Luc und Robert ein Grund der Sache einmal nachzugehen. „Operation Thor“ führt Luc und Robert wieder einmal mit ihrem Erzfeind Axel Borg zusammen. Auf einem Norwegentrip entwickelt sich eine harmlose Einladung auf ein Bier zu einer Entführung – auf ein U-Boot, dessen Kapitän Axel Borg heißt. Ein siebenseitiges redaktionelles Vorwort runden den Band ab.



Meinung:
Mit ein wenig Verzögerungen geht es weiter mit der lang ersehnten Gesamtausgabe von „L. Frank“. Dabei ist Band 2 vor allem aus zeichnerischen Gesichtspunkten ein interessantes Werk. Denn während im ersten Teil Jacques Martin für Szenario und Bild zuständig war, hat er ab band 4 die zeichnerische Verantwortung in andere Hände gelegt. Zunächst war es für „Im Bau der Wölfe“ Bob de Moor der dem listigen Reporter Leben einhauchte, während in den beiden folgenden Alben dieser Gesamtausgabe Gilles Chaillet den Stift führte. Für den Leser bedeutet dies, dass er mit den vorliegenden Bänden drei Zeichner bei der Arbeit an einer Serie vergleichen kann.
Zunächst der Wechsel zu de Moor. Martins Art zu erzählen war auf seine Zeichnungen abgestimmt. Statische, klassische Erzählweise, ähnlich der von Edgar Jacobs, mit langen erzählenden Texten aus dem Off, die das Erzähltempo verschleppen. Das wirkt auf junge Leser unserer Tage oftmals antiquiert und langweilig. Bei de Moor reduzieren sich zunächst einmal die erläuternden Texte. Er beschreibt dem Betrachter nicht, wie sich die einzelnen Personen in bestimmten Situationen fühlen. Das weiß der Betrachter. Er liest ja gerade die Geschichte. De Moor schneidet Überflüssiges weg. Hinzu kommt sein Zeichenstil, der weniger flächig ist, mehr Konturen innerhalb von Gebäuden, Natur und Personen sehen lässt. Auch dadurch wirken seine Geschichten lebendiger.
Mit Gilles Chaillet übernahm nach dem kurzen einbändigen Gastspiel von de Moor ein Zeichner das Ruder, der die Serie noch weiter dramatisieren sollte. Chaillet, der hierzulande durch seine Mitarbeit an der Serie „Das geheime Dreieck“ und „Vasco“ bekannt ist, treibt „L. Frank“ weiter voran – entstaubt ihn. Die Panels nehmen Fahrt auf. Chaillet ist ein Meister der Bewegung: Tosendes Meer, Explosionen oder auch eine Verfolgungsfahrt – alles gewinnt an Dynamik.
So bietet der zweite Band der Gesamtausgabe einen großartigen Überblick über die Entwicklung von „L. Frank“.



Fazit:
Schön aufgemachter Band, an dem man die Entwicklung des franko-belgischen Klassikers der 9. Kunst nachvollziehen kann. Ich habe dazu ein Best-off der Filmmusiken von „James Bond“ gehört und kann es als Begleitung empfehlen.



L. Frank – Integral 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

L. Frank – Integral 2

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Kult Comics

Preis:
€ 30

ISBN 13:
978-3-96430-014-0

152 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Entwicklung der Serie im Vergleich
  • Aufmachung
  • Plots
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 14.01.2020
Kategorie: Alben
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