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Comic-Besprechung - Die Kong Crew 1

Geschichten:
Der Dschungel von Manhatten
Text und Zeichnungen: Eric Herenguel


Story:
King Kong wird nach Manhattan entführt, nimmt den Kampf mit der Menschheit auf, klettert dafür auf das Empire State Building und wird von einem Kunstschützen von der Turmspitze geschossen. Soweit die bekannte Geschichte. Was aber, wenn Kong die Flugzeuge vom New Yorker Himmel geholt hätte und er den Krieg gegen die Menschen gewonnen hätte. Genau damit beschäftigt sich „Die Kong Crew“, betitelt nach der Einheit, die dafür sorgen muss, dass der Riesenaffe auf Manhattan bleibt, wo man ihn isoliert hat.  Als ein Biologe und ein Journalist alle Verbote ignorieren und eine Expedition nach Manhattan unternehmen, ist es die Aufgabe der Kong Crew, beide wieder zurückzubringen. Ein gefährliches Unternehmen, denn Manhattan zeigt sich den Elitesoldaten der Crew ganz anders, als erwartet.    



Meinung:
Ich hatte mich riesig gefreut auf den Band, denn ich mag Geschichten um King Kong. Peter Jacksons-Verfilmung von 2005 habe ich so oft gesehen, dass ich die Dialoge sprichwörtlich mitreden kann. Alles an dem Setting finde ich faszinierend, die geheimnisvolle Insel, die Urvölker, die riesigen Insekten, die Dinosaurier. Kurz und gut, als „Die Kong Crew“ angekündigt wurde, wusste ich gleich, dass ich den Band haben muss.
Den Comic endlich in den Händen haltend, las ich mit Entsetzen das Vorwort des französischen Comickünstlers Eric Herenguel, in dem von Pilotengeschichten die Rede ist. `Oh bitte nicht schon wieder so ein Fliegercomic´, dachte ich. Gut, dass ich den Band nicht nach dem Vorwort beiseitegelegt habe, denn es entwickelte sich eine amüsante und spannende Geschichte.
Da sind zunächst einmal die Zeichnungen. Herenguels Strich, seine Designs und Entwürfe erinnern an Dave Stevens „Rocketeer“. Nicht die schlechteste Adresse. Ich mag Bilder, bei denen die Natur sich gegenüber den Zeugnissen der Zivilisation durchsetzt. Aus Wolkenkratzer sind Ruine geworden, die vom Grün überwuchert werden. Straßenbeläge sind aufgeplatzt und überall verdrängen Bäume und Sträucher Asphalt und Beton.  
Hier hat sich allerdings ein logischer Fehler eingeschlichen. King Kong erreichte 1933 New York. Die Geschichte in dem Band spielt 1947, das bedeutet, die Natur hatte 14 Jahre, um in Manhattan zu gedeihen. Nicht dass ich Mutter Natur ihre Leistungen nicht gönnen würde, aber für 14 Jahre schien mir die Vegetation dann doch etwas üppig.
Und noch einen zweiten Logikfehler hat sich in die Geschichte geschlichen – zumindest würde ich das nach der Lektüre des ersten Bandes sagen: Herenguel hat Manhattan nicht nur von einem monströsen Affen bewohnen lassen, sondern ihm auch gleich noch ein paar Dinosaurier zur Seite gestellt. Nicht das es mich sonderlich stören würde, Geschichten können nur gewinnen, wenn Saurier auftreten, aber wie die Viecher dahin gekommen sind, muss sich der Leser schon selber zusammenreimen. Aber vielleicht folgt da noch die Auflösung durch den Erzähler in einem späteren Band.



Fazit:
Der erste Band der „Kong Crew“ öffnet den Plot, in dem die Freunde klassischer Abenteuergeschichten voll auf ihre Kosten kommen. Herenguel liefert eine spannende wie witzige Hommage auf Abenteuerfilme der 1930-, 40er- und 50er-Jahre. Ich empfehle dazu den Sound von Benny Goodman.



Die Kong Crew 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Die Kong Crew 1

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Panini

Preis:
€ 17

ISBN 13:
978-3-7416-1287-9

56 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Hommage auf Abenteuerfilme
  • Spannend und geistreich
  • Stilistisch angelehnt an Dave Stevens „Rocketeer“
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 12.08.2019
Kategorie: Alben
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