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Comic-Besprechung - Gantz – Perfect Edition 3

Geschichten:
Band 8
Band 9
Band 10
Text und Zeichnungen: Hiroya Oku


Story:
Das Spiel geht weiter. Noch immer müssen Mutanten und Monster vernichtet werden oder alle menschlichen Spieler sterben. Der dritte Band der Gesamtausgabe des Manga-Klassiker beginnt gleich mit einem Paukenschlag. Keine Angst, es wird nicht verraten, was passiert, aber dieses Ereignis stellt den Verlauf der Geschichte auf den Kopf. Unterdessen lernt Kei, soeben erfolgreich von einer Mission heimgekehrt, den undurchsichtigen Izumi kennen. Izumi scheint eine ganze Menge über Gantz zu wissen. Nur irgendwie blöd, dass er sich bitten lässt, wenn es darum geht Informationen Preis zu geben.



Meinung:
Ich glaube, es war in der 11. oder 12. Klasse, als ich das erste Mal „Die Leiden des jungen Werther“ lesen musste. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich die ersten 50 Seiten eingesogen habe, von der Sprache Goethes völlig begeistert war. Nach 100 Seiten dachte ich dann schon das eine oder andere Mal, dass es ja nun langsam reicht. Und spätestens nach 150 Seiten war ich völlig gelangweilt, von der sich immer wiederholenden Sprache.
Ganz ähnlich geht es mir mit „Gantz“ von Hiroya Oku. Der erste Band hat mich völlig in den Bann gezogen. Eine irre Geschichte, rasant erzählt. Der Leser hat keine Zeit auch nur mal Luft zu holen zwischendurch. Beim zweiten Band – noch immer hielt die Begeisterung an – hatte ich aber ganz leicht das Gefühl, dass ich hier alten Wein in neuen Schläuchen serviert bekomme. Klar, die Grundidee hatte noch nichts von ihrer Genialität verloren und das Erzähltempo packte mich sofort wieder.
Und nun Band drei und ich höre mich nach den ersten Seiten seufzen: „Och bitte, nicht schon wieder“. Der Plot schmeckt nach dem dritten Aufguss leicht fade. Ja, es geht wieder darum, dass sich eine Horde junger Menschen gegen eine kleine aber sehr effektiv arbeitende Gruppe Monster durchsetzt. Immer mal wieder stirbt ein Mensch und das war es.
Möglicherweise ist das der Grund, warum ich mich nie für Computerspiele begeistern konnte. Wenn ich schon im Alltag oftmals das Gefühl bekommen könnte in einer Tretmühle zu stecken, dann will ich zumindest bei der Comiclektüre ausbrechen. Ich will überrascht werden, Neues erleben. Dabei ist es nicht mal schlimm, dass der Grundgedanke hinter „Gantz“ – der Kampf gegen Monster – immer wiederholt wird. Nur die Variationen sind nicht groß genug. Wer „Police Academy I“ gesehen hat, muss sich nicht auch noch die Teile 2 bis was-weiß-ich ansehen. Das ist langweilig.
Hinzu kommt ein Sprachgebrauch, der mitunter unterirdisch ist. Bestes Beispiel hierfür ist das Vokabular der jungen Mädchen auf der Schule, die ein Date mit Izumi haben wollen. Hiroya Oku zeigt da in aller Deutlichkeit, dass seine Schulzeit in jedem Fall schon sehr lange her ist – so sprechen keine Teenies.
Das Positivste an dem Band – und Frau verzeihe mir da den Macho – sind die meistens verwendeten erotischen Bilder jeweils am Kapitelanfang. Punkt! Sonst nix.    



Fazit:
„Gantz“ ist ein Klassiker, keine Frage. Lest Band 1, vielleicht noch Band 2, um einen Eindruck zu bekommen. Mehr nicht. Die freie Zeit könnt Ihr vielleicht mit Werther verbringen. Als Musik zum Band würde ich „Guns ´n Roses“ empfehlen.



Gantz – Perfect Edition 3 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Gantz – Perfect Edition 3

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 20

ISBN 13:
978-3-96433-008-6

600 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Sich ständig wiederholender Plot
  • Keine frischen Ideen
  • Langweilig
Negativ aufgefallen
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Bewertung:
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Rezension vom: 08.08.2019
Kategorie: Alben
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