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Comic-Besprechung - Arms 1

Geschichten:
Nr. 1-10
Autor: Ryouji Minagawa / Kyouichi Nanatsuki , Zeichner: Ryouji Minagawa


Story:
Der 17-jährige Ryo Takatsuki ist ein fröhlicher und offener Kerl, ein richtiger Kumpeltyp, der bei seinen Klassenkameraden sehr beliebt ist.
Umso stärker verwundert es, dass Hayato, ein neuer Schüler der Klasse, sofort nach seiner Ankunft Groll gegenüber Ryo hegt. Er geht sogar soweit und provoziert eine Schlägerei in der er Ryo mit dem Tode droht.
Ryo reagiert auf Hayatos Anfeindung gelassen, bis dieser soweit geht und Takatsukis Sandkastenfreundin Katsumi entführt....
Im Zweikampf zeigt sich, dass Hayato kein gewöhnlicher Junge ist und anstelle seines linken Armes eine Art Waffe besitzt mit der er nicht zögert auf Ryo loszugehen.
Diesem bleibt keine Zeit, um sich genauere Gedanken über dieses Phänomen und Hayato's Beweggrunde zu machen, denn plötzlich taucht ein weiterer, in einen Mantel gehüllter, Mann auf, der anscheinend nicht nur etwas gegen Hayato, sondern auch gegen Ryo hat...


Meinung:
Ein actiongeladener Band in dem sich die Ereignisse überschlagen, nachdem der Hauptprotagonist, Ryo Takatsuki, kurz vorgestellt wurde. Dieser präsentiert sich als fröhlich und gutmütiger Charakter, der eigentlich einen ganz gewöhnlichen Oberschüler darstellt, der jedoch mit einigen außergewöhnlichen Talenten aufwarten kann.
Ryo ist sehr sportlich und stellt sich als kleiner Überlebenskünstler heraus, der mit alltäglichen Dingen, die ihm gerade zur Verfügung stehen, genau das zusammen basteln kann, was er benötigt.
Als besonders geschickt stellt er sich im Umgang mit dem Fallenbau, der Jagd und den Kampfsport heraus.
Genau die richtigen Voraussetzungen, um sich bei Gefahr zur Wehr zu setzen und wie sich bereits nach dem ersten Band herausstellt muss Ryo von seinem Können, das ihm sein Vater einst beibrachte, auch Gebrauch machen.
Ein komischer Zufall? Wusste Ryos Vater unter Umständen, was seinen Sohn in der Zukunft erwartet und hat er ihn deshalb, mit dem Wissen, welchen Gefahren der Junge ausgesetzt sein wird, trainiert?
In dieser Hinsicht bekommt der Leser noch keine konkreten Antworten und wird mit seinen Vermutungen alleine gelassen.
Lediglich Hayatos Beweggründe und dessen Vergangenheit werden erklärt. Außerdem eröffnen sich die ersten Informationen über die Organisation Egrigori, die anscheinend die Verantwortung für das Experiment "Arms" trägt.
Welche genauen Ziele Egrigori verfolgt bleibt zunächst auch im Ungewissen, für Spekulationen bleibt also genügend Raum.
Arms ordnet sich glasklar ins Science Fiction Genre ein, bietet einige interessante Charaktere und eine Handlung die Potential besitzt, bisher aber noch nicht mit Außergewöhnlichen punkten konnte.
Was erzählt wird war, in irgendeiner Form, schon da.
Als besonders unglaubwürdig stellt sich Ryos Umgang mit seiner Andersartigkeit dar. Zunächst geschockt über seinen monströsen Arm, akzeptiert er doch ziemlich schnell die neue Situation und reagiert recht gelassen, so als ob er sich mit den Tatsachen bereits abgefunden hat. Genauso seine Freunde; in diesem Fall Katsumi.
Bleibt zu hoffen, dass sich diese Aspekte im weiteren Handlungsverlauf nicht wiederholen und sich die Story qualitativ steigert.
Die Zeichnungen tragen Minagawa's unverkennbaren Stil und erinnern, trotz Weiterentwicklung, an sein früheres Werk "Spriggan", das ebenfalls komplett bei Planet Manga erschien. Die Liebe zu technischen Details bewahrte sich der Mangaka im übrigen.
Die Kämpfe werden dynamisch in Szene gesetzt und präsentieren oft brutal-blutige Details.
Unverkennbar ein Shonen, der nichts für zartbesaitete Gemüter ist.
Wer "Spriggan" mochte wird wahrscheinlich sowieso einen Blick in "Arms" werfen, allen anderen sei gesagt, dass der Manga gute Durchschnittskost darstellt, von der man, bisher, nichts außergewöhnliches erwarten sollte.


Arms 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Arms 1

Autor der Besprechung:
Brigitte Schoenhense

Verlag:
Planet Manga

Preis:
€ 7,95

Arms 1 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Story und Charaktere die Potential besitzen
  • die Darstellung technischer Details
Negativ aufgefallen
  • bisher präsentiert die Handlung nichts außergewöhnliches
  • die Charaktere reagieren unrealistisch
  • zu viele Klischees
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Rezension vom: 08.08.2003
Kategorie: Arms
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