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Comic-Besprechung - Tomoe 2: Der göttliche Spiegel

Geschichten:
Tomoe 2: Der göttliche Spiegel
Autor:
Jack Manini
Zeichnungen: Tieko
Farbe: Dominique Osuch
Übersetzung: Julika Herzog



Story:
Tetsu hat sich in ihr Schicksal gefügt, an der Seite von Piratenfürst Yoshinaga als „Tomoe Gozen“ aufzutreten und die Samurai in die Schlacht zu führen. Mit ihr an der Spitze will er zum neuen Herrscher des Landes werden, ohne Rücksicht auf Verluste. Das bekommt auch die junge Frau zu spüren, die eigentlich seinen Sohn liebt und viel lieber mit ihm zusammen wäre.

Während die Höflinge des Shoguns weiter ihre Ränke spinnen und Gegenspieler oder Störenfriede ausschalten, die sie behindern könnten, beweist Tetsu, dass sie all diese Erfahrungen hart gemacht haben, denn sie schafft es sich eines zu bewahren – ihren eigenen freien Willen und die kalte Entschlossenheit, die schon ihre Vorfahrin auszeichneten.



Meinung:
Gab man sich im ersten Band noch Mühe den Hintergrund der Geschichte zu erklären, so fehlt dies völlig, der Anhang enthält nur Bilder und Konzept-Zeichnungen. In der Hinsicht ist es wichtig, den Vorgängerband zu kennen, sonst wird man kaum verstehen, welche Intrigen in der Geschichte eigentlich gerade ablaufen und wer die verschiedenen Parteien sind.

Ansonsten bedienen sich die Künstler wie so viele westliche Fans der fernöstlichen Kultur vieler vertrauter Klischees, um ihr tragisches Epos in Szene zu setzen, in dem die Menschen nur ihre Rollen spielen und am Ende einem vorbestimmten Schicksal folgen. Denn auch Tetsu alias Tomoe, die im ersten Band noch die Liebe über alles stellte, muss Kompromisse machen.

Sie bleibt allerdings die einzige starke Frau in dieser Männerwelt, die einzige andere, die ihr noch hätte Konkurrenz machen können, verliert mehr oder weniger. Und die Kerle um sie herum unterschätzen die junge Frau, die nur vordergründig fügsam geworden ist.

Der Band ist mehr oder weniger von Action geprägt, eine Schlacht folgt der anderen, Intrigen wird mit dem Schwert ein Ende bereitet, so dass auch das Ende fast schon vorhersehbar ist. Das alles ist in schöne und detailreiche Bilder gepackt, die aber auch nicht über die dünne und vorhersehbare Story hinweg täuschen können.

Nach dem ausgezeichneten ersten Band lässt dieser zweite deutlich nach und verliert nicht nur an Spannung sondern auch an Tiefe. Die Schlachten allein können die Handlung nicht mehr wirklich retten, auch wenn das Artwork weiterhin heraus ragt.



Fazit:
Tomoe 2: Der göttliche Spiegel spinnt die Geschichte zwar logisch, aber viel zu oberflächlich und vorhersehbar weiter und lässt kaum Erwartungen offen, was dem Auftakt leider nicht mehr so ganz gerecht wird und die Serie in ein durchschnittliches Mittelmaß zurückfallen lässt.



Tomoe 2: Der göttliche Spiegel - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Tomoe 2: Der göttliche Spiegel

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 17,00

ISBN 13:
978-3741610080

56 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Stimmungsvolle Zeichnungen vertiefen den Eindruck
Negativ aufgefallen
  • Die Geschichte verliert sich in oberflächlicher Action
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Rezension vom: 24.12.2018
Kategorie: Alben
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