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Comic-Besprechung - Kiss X Death 5

Geschichten:
Kiss X Death 5
Autor / Zeichner: Yasuhiro Kano


Story:
Shingo diente den galaktischen Verbrechern als Geisel und Z musste sich von ihm lösen, um nicht ebenfalls in deren Händen zu gelangen. Shingo gelingt nun die Flucht und findet sich ausgerechnet in einer Mädchenschule wieder. Kann es Z rechtzeitig gelingen, sich wieder in Shingo einzunisten? Denn sein Wirt wurde mit einem Bazillus infiziert, der ihn umzubringen droht.


Meinung:
Die Manga-Serie Kiss X Death fing schon stark an. Man erinnere sich: ein Raumschiff stürzte auf der Erde ab und fünf galaktische Schurken entkamen und ein Polizist macht sich auf die Jagd nach ihnen. Der Clou dabei ist, dass diese sehr klein sind und sich in den Zungen von Menschen einnisten, diese teilweise steuern können und ihre Physiognomie verändern. So werden aus den fünf befallenen Schülerinnen wunderschöne Frauen die auch ihre körperlichen Reize für die Macht ausspielen was besonders den männlichen Leser sehr erfreut.

Ein weiterer Clou besteht darin, dass sich der Polizist ausgerechnet in einen sehr schüchternen Jungen eingenistet hat der extrem ängstlich gegenüber Frauen ist. Damit könnte der Held wider Willen eine Identifikationsfigur für die männliche Leserschaft sein die ebenso Frauen gegenüber schüchtern sind und durch ihre Schönheit verschreckt werden. Nur wird das hier in der Manga-typischen Eigenart überzogen dargestellt was manchmal witzig ist, oft aber albern ausfällt, aber dafür die Action spannender macht und auch für einige Erotik sorgt.

Die ersten Ausgaben waren dadurch packend, dynamisch, erotisch und lustig, man ahnte aber auch schon, dass eine ewige Wiederholung der gleichen Muster droht. Und in der Tat stellt sich langsam eine deutliche Ermüdungserscheinung dar und es zeigt sich wieder, dass der Trend zu langen Serien in Japan nicht immer eine gute Wahl ist. Vor allem hier in der fünften Ausgabe wird das Thema nämlich eindeutig verschleppt und unnötig aufgebläht. Was  besonders an den Dialogen liegt. Nicht nur wird hier die Handlung vorrangig durch die Dialoge, und mehr noch Monologe, vorangetrieben was es etwas langsam erscheinen lässt, sondern diese sind auch noch äußerst unelegant weil sie zu Wiederholungen neigen. Das nimmt nicht nur das Tempo heraus weil man immer wieder auf schon bekannten Aspekten herumkaut, sondern lässt bei den Leserinnen und Lesern auch schnell Langeweile aufkommen da sie die Ereignisse ja schon kennen. Bei einer Veröffentlichung in einem Magazin scheint das notwendig zu sein, um die Leserschaft an die letzten Ereignisse zu erinnern, aber in der gesammelten Form wirkt das hölzern und alles andere als elegant. Das kann man als Notwendigkeit noch hinnehmen, aber weniger die Tatsache das man sich hier in Nebenszenen verstrickt die für den weiteren Fortgang keinerlei Relevanz haben, wie etwa der Auftritt des Lehrers. Die mangelnde Stringenz dieses fünften Taschenbuchs schadet der Story deutlich und nur in dem letzten Drittel wird da einiges wieder wettgemacht wenn einige gute Actionszenen vorkommen die auch sehr dynamisch gestaltet sind. Insgesamt überwiegt hier aber ein zwiespältiges Gefühl und so langsam beginnt das Interesse an der Serie abzuflachen. Was angesichts des guten Starts schade ist.


Fazit:
Zu viele Wiederholungen gerade in den unbeholfenen Dialogen nehmen gehörig das Tempo raus und verschleppen das Thema. Es gibt einige gute Szenen und das letzte Drittel ist spannend und gelungen, aber langsam macht sich Langeweile breit.


Kiss X Death 5 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Kiss X Death 5

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 7,99

ISBN 10:
3741608947

ISBN 13:
978-3741608940

204 Seiten

Positiv aufgefallen
  • dynamisches letztes Drittel
  • einige spannende Szenen
Negativ aufgefallen
  • Dialoglastigkeit
  • viele Wiederholungen
  • Albernheiten
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Rezension vom: 05.09.2018
Kategorie: Mangas
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