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Comic-Besprechung - Catamount 1: Die Jugend von Catamount

Geschichten:
Catamount 1: Die Jugend von Catamount
Original:
Catamount: La Jeunesse de Catamount, Frankreich 2017
Text und Zeichnungen: Benjamin Blasco-Martinez
Übersetzung: Harald Sachse



Story:
Um 1870 drängen viele hoffnungsvolle Männer mit ihren Familien nach Westen vor. In den noch unerschlossenen Weiten von Colorado und Nebraska versuchen sie ihr Glück zu machen und sich auf dem noch unbesiedelt scheinenden Land eine neue Existenz aufzubauen, nachdem sie in ihrer europäischen Heimat oder auch im Osten nicht mehr weiter kamen. Dazu gehört auch die Familie Osbourne.

Sie retten einem kleinen Jungen das Leben, bevor sie gerade selbst noch einem Überfall der Cheyenne entkommen und erreichen als einzige ihres Trecks letztendlich das gelobte Land. Der Junge, den sie Catamount genannt haben wächst unter ihrer Fürsorge heran und wird auch durch die Anleitung eines alten Trappers zu einem guten Schützen und Reiter … etwas was ihn sehr helfen wird, als er Schwarzen Possum wiedersieht, den Mörder seiner Familie



Meinung:
Auch die Franzosen können sich von der Faszination des Wilden Westens nicht frei sprechen, gerade wenn es um die dramatischen Geschichten geht, die mit der Besiedlung der noch unerschlossenen Gebiete dabei einher geht. Allerdings versucht diese Serie erst gar nicht Kritik zu äußern sondern beschäftigt sich mehr mit einzelnen Charakteren. Das ist die Besonderheit, die sich der Künstler in seinem Debütwerk gönnt, das locker auf einer literarischen Vorlage basiert.

Im Mittelpunkt steht die Familie Osbourne, die zusammen mit ihrer Tochter Ethel einen Neuanfang machen will und deshalb dem alten Leben entflohen ist. Allerdings merken sie recht schnell, dass sie die relative Sicherheit gegen unzählige Gefahren eingetauscht haben und die Grausamkeit der Indianer, die quasi ein Hinweis auf das raue Leben ist, was sie hier im Westen erwartet.

Der Titelheld ist Anfangs noch ein Baby, wächst dann aber im Schutz der Familie Osbourne zu einem tapferen Jüngling heran, dem nicht verborgen geblieben ist, was seinen wirklichen Eltern passiert ist. Und das scheint eine Triebfeder für ihn zu werden, möglichst schnell möglichst viel zu lernen. Und wie man sich denken kann, holt ihn auch irgendwann die Vergangenheit ein – denn der Mörder seine Familie bedroht nun auch seine Adoptivschwester …

 Rache gebiert Rache, auch Catamount ist in diesem Kreislauf gefangen und das ist das Faszinierende an der Geschichte, die ansonsten viele Klischees herunter betet, inklusive der vielen Intrigen, die sich im Hintergrund abspielen und schon ihre Schatten voraus werfen. Allerdings verrät die Geschichte noch nicht wirklich, welchen Weg sie letztendlich einschlagen wird, denn noch ist alles offen und möglich.



Fazit:
Catamount 1: Die Jugend von Catamount ist der durchaus interessante Auftakt einer Serie, die sich vermutlich um einen Outlaw wider Willen drehen wird, aber noch ist alles offen und die Geschichte muss erst einmal ihren roten Faden finden, der in diesem ansonsten sehr atmosphärisch gezeichneten und erzählten Band noch fehlt.



Catamount 1: Die Jugend von Catamount - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Catamount 1: Die Jugend von Catamount

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Splitter

Preis:
€ 15.80

ISBN 13:
978-3962191184

64 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Atmosphärisch gezeichnet und erzählt
  • Man merkt auch jetzt schon das mehr als eine simple Abenteuergeschichte dahinter steckt
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
3
(1 Stimme)
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Rezension vom: 30.06.2018
Kategorie: Alben
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