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Comic-Besprechung - XIII Mystery 11

Geschichten:
Jonathan Fly
Text: Luc Brunschwig 
Zeichnungen: Oliver Taduc


Story:
In der Spin off-Serie „XIII Mystery“ werden Charaktere aus dem XIII-Universum näher vorgestellt. So wurden beispielsweise bisher die Charaktere La Mangoust, Jones, Steve Rowland oder Colonel Amos näher betrachtet. Der 11. Band dieser Reihe nimmt sich nun Jonathan Fly alias Jonathan Mac Lane vor. Erzählt wird die Geschichte von Jonathan nach seiner Haftentlassung. Wie er in dem kleinen Städtchen Greenfalls bei einer unbedeutenden Zeitung wieder Fuß fasst und dort von seinen alten Gespenstern wieder eingeholt wird. Gespenster mit dem Namen J.K. Glover, seines Zeichen oberster FBI-Mann und in bedeutender Funktion im Klu-Klux-Klan. Und es ist die Geschichte einer vater-Sohn-Beziehung, um die es nicht besonders gut bestellt ist. 



Meinung:
Zugegeben, ich mag Geschichten, in denen der Klu-Klux-Klan vorkommt. Einfach weil seine absurden Weltvorstellungen etwas herrlich Beängstigendes in der Fiktion haben. Zudem mochte ich schon in der Hauptserie XIII die Figur von Jonathan Fly alias Jonathan Mac Lane, eben weil er sich mit diesen Kapuzenträgern auseinandersetzt. Alles Bedingungen, die die Lektüre des 11. „Mystery“-Bandes zu einem Erfolg machen sollten. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Geschichte entwickelt sich von der ersten Seite an sehr spannend. Man merkt es Luc Brunschwig an, dass er bei Skripten mit politischen Verschwörungen oder einfach fesselnden Thrillern schon Erfahrung hat. Brunschwig ist hierzulande vor allem als Texter der Neuauflage von Bob Morane bekannt. Er baut seinen Plot glaubwürdig mit starken und ausgearbeiteten Charakteren auf. Vor allem in der Beschreibung des Vater-Sohn-Konfliktes hat er scheinbar sehr viel Zeit investiert. Da bekommt seine Widmung am Anfang des Bandes, das er eben während des Verfassens des Szenarios zwar zuhause war, aber für seine beiden Kinder kaum zu sprechen war, ganz eigenes Gewicht. Ob dies nun einfach eine geschickte Vermarktung ist oder der Realität entspricht kann ich nicht sagen. Fest steht aber, dass sich Brunschwig ganz ausgezeichnet in seine Figuren eindenken kann und das ist für uns Leser das Wichtigste. So bleibt er authentisch und sauspannend.
Oliver Taduc zeichnet hyper-realistisch. Ich würde ihn in die Kategorie „Unauffälliger Zeichner, mit dem Blick fürs Wesentliche und exzellenter Umsetzung“ einsortieren. Er drängt uns keinen besonderen Stil auf und tut das, was die Leser von spannenden Comicgeschichten erwarten: Er liefert die Bilder, die die Geschichte erzählen ohne von der Handlung abzulenken. Das hat er schon großartig bei „Chinaman“ mit dem Szeneristen Serge Le Tendre getan und der neue „XIII – Mystery“-Band ist ein weiteres Zeugnis davon.
Gibt es also gar nichts zu meckern bei dem neuen Band der Spinn off-Serie? Vielleicht ein kleiner Punkt: die Figur des Jonathan Fly und seine Geschichte ist vielleicht doch etwas zu komplex, um es in einem Album abzuarbeiten. So entsteht eine komprimierte Geschichte, wo andere Autoren bei dem Grundmaterial eine ganze Serie füllen könnten.



Fazit:
Der 11. Band der Spin off-Serie „XIII Mystery“ ist spannend, überaus lesenswert und sehr gut gezeichnet. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Vielleicht sind manche Spin off-Serien tatsächlich nur dazu da, bei schlechter Qualität den Fans das Geld aus der Tasche zu locken. „XIII Mystery“ ist toll angelegt. Der neue Band beweist das wieder einmal. 



XIII Mystery 11 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

XIII Mystery 11

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 12

ISBN 13:
978-3-551-71081-9

56 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Spannende Handlung
  • Gute Zeichnungen
  • Authentische Charaktere
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 20.06.2018
Kategorie: Alben
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