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Comic-Besprechung - Yunas Geisterhaus 1

Geschichten:
Yunas Geisterhaus 1
Autor / Zeichner: Tadahiro Miura


Story:
Kogarashi ist ein junger Mann der die Begabung besitzt, Geister sehen zu können. Seine Art des Exorzismus besteht aber einzig darin, die Geister zu verprügeln und sie damit zu erlösen. Als er einem älteren Mann hilft, bietet der ihm an billig in einem Haus zu wohnen in dem es spuken soll. Gelingt es Kogarashi den Geist auszutreiben, kann er auf unbestimmte Zeit dort umsonst wohnen. Doch leider entpuppt sich der Geist als harmloses, junges und zudem noch schönes Mädchen.


Meinung:
Der Auftakt der neuen Mangaserie Yunas Geisterhaus bietet eigentlich nur eine Variation eines sattsam bekannten Themas an, was bei vielen Mangaka beliebt ist und mittlerweile in verschiedenen Konstellationen und Situationen durchgespielt worden ist: ein Junge sieht sich auf einmal in einer Gesellschaft mit schönen Frauen konfrontiert denen er aus verschiedenen Gründen nicht ausweichen kann und fortan gibt es viel erotisch aufgeladenen Klamauk.

So ergeht es auch dem jugendlichen Helden Kogarashi. Seine lästige Begabung ist es, Geister sehen zu können und diese mit Prügeln auszutreiben. Vom Leben wurde er nicht gerade verwöhnt und so nimmt er dankbar das Angebot an zu einer äußerst günstigen Miete in einem Haus unterzukommen wenn er den dort spukenden Geist austreiben kann. Er ist auf die Wohnung angewiesen da er ansonsten obdachlos wäre und das in dem Haus einige schöne Mädchen wohnen ist nur zu Beginn eine schöne Perspektive. Denn zum einen wollen die ihn nicht haben und zum anderen hat jede dieser Frauen auch noch ihr eigenes Geheimnis. Kogarashi bekommt zudem das Pech das der Geist eine schöne junge Frau ist die künftig sein Leben ordentlich durcheinanderwirbelt.

Man ahnt es also schon: es gibt Klamauk, Slapstick und eine harmlose Erotik die nicht in die Pornographie abdriftet, sondern die oft vorkommenden Elemente wie Panty Shots und die Obsession von großen Brüsten thematisiert. Es gibt viele Badeszenen mit Schaum an den passenden Stellen und obwohl so gut wie alle Frauen nackt zu sehen sind, so wirkt es doch immer harmlos und deswegen hat die Erotik einen neckischen Charme was der Serie gut tut.

Generell gesehen gibt es neben einigen typischen erotischen Klamaukszenen, der Held stolpert und seine Hände landen auf den Brüsten von Frauen, auch einige sehr gelungene Stellen welche nicht nur die teils tragischen Hintergründe der Figuren andeuten und ihnen damit ungeahnte Tiefe verleihen, sondern auch leise Töne andeuten können. So etwa die immer mehr wachsende Sympathie zwischen Exorzist und Geist welche durchaus eine aufkeimende Romanze sein kann, dessen sich die Figuren durchaus bewusst werden. Das entwickelt seinen Charme und macht die Geschichte besser als vergleichbare.

Zudem gibt es einige kleinere Horrorelemente ohne dass die Geschichte den Witz und die Erotik aus den Augen verliert und gänzlich in das andere Genre wechselt. Es gibt Geister, Poltergeisterscheinungen, Magie, Bösewichter und scheinbare Bösewichter und immer wieder kommt es zu Verstrickungen und Turbulenzen. Das macht den Band kurzweilig, neckisch und amüsant und erstaunlicherweise enthält sich Mangaka Tadahiro Miura zeichnerisch der allergrößten Albernheiten. Sie kommen zwar vor, sind aber oftmals sogar glaubwürdig, da das ganze Setting unwahrscheinlich ist. Somit hebt sich der Band wohltuend von vergleichbaren Serien ab, aber in die Oberliga schafft er es leider nicht, da er noch zu sehr mit den Klischees verhaftet ist. Vielleicht kann er sich ja noch etwas davon lösen.



Fazit:
Eine neckische Geschichte mit viel Erotik und  Klamauk. Aber die tragischen Untertöne und die sensiblen Einschübe überraschen und heben den Band etwas über den Durchschnitt heraus.


Yunas Geisterhaus 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Yunas Geisterhaus 1

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Kazé

Preis:
€ 6,95

ISBN 10:
2889510913

ISBN 13:
978-2889510917

176 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Erotik
  • einige gelungene Szenen
  • tragische Untertöne
Negativ aufgefallen
  • Klamauk
  • zu sehr in Klischees verhaftet
  • Grundkonstellation sattsam bekannt
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Rezension vom: 20.05.2018
Kategorie: Mangas
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