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Comic-Besprechung - Verliebt in Akihabara

Geschichten:
Verliebt in Akihabara
Autor und Zeichner: 
Chiaki Kashima



Story:
Obwohl er als Kind ziemlich schüchtern war und drohte ein Nerd zu werden, hat es Yuki dennoch geschafft, die Kurve zu kriegen. Heute arbeitet er recht erfolgreich im Akihabara und hofft nun langsam auch in seinem Privatleben das zu finden, was er sich wünscht. Genervt ist er nur von den vielen Nerds und Otakus, die sich im Viertel herumtreiben.

Dennoch hilft er Ayumu, einem typischen Vertreter seiner Art, als dieser von ein paar Raufbolden verprügelt wird und merkt schon bald, dass er den brillentragenden Typen, der ja eigentlich doch ganz nett ist und hübsch aussieht, nicht wieder los wird. Ehe er sich versieht, steckt er mitten in einer Beziehung und im ungewohnt angenehmen Leben des jungen Otakus …



Meinung:
Auch wenn sich die Geschichte angeblich von der französischen Komödie „Ein Käfig voller Narren“ inspiriert haben mag, so sind die Verbindungen doch nicht zu erkennen und die Geschichte spult die Handlungsmuster ab, die man schon aus unzähligen anderen Geschichten kennt.

Wie so oft wird der Held zunächst als heterosexuell dargestellt, als jemand, der zwar die Veranlagung hat, ein Otaku zu werden, dann aber doch noch rechtzeitig durch ein Mädchen die Kurve kriegt, auch wenn aus einer Beziehung im Erwachsenenalter nichts wird.

Was die Nerds angeht, so werden hier viele Klischees vorgebetet und ausgelebt, was vielleicht für Heiterkeit sorgt, aber stellenweise doch ein wenig unter die Gürtellinie geht, zumal die Geschichte recht schnell zu dem kommt, was die Künstlerin eigentlich interessiert.

Der Einzelband hält sich deswegen nicht lange mit Problemen auf und bleibt auch bei der Charakterisierung der Figuren eher oberflächlich. Die Handlung ist naturgemäß einfach gestrickt, deshalb kommt die Geschichte insgesamt auch nicht über gutes Mittelmaß hinaus.



Fazit:
Verliebt in Akihabara ist eine amüsante Boys Love Geschichte, die man durchaus lesen kann, aber nicht unbedingt kennen muss, weil sie trotz einiger netter Ideen doch nur wieder die üblichen und vor allem altgedienten Klischees herunter betet.



Verliebt in Akihabara - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Verliebt in Akihabara

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Kazé

Preis:
€ 6.95

ISBN 13:
978-2889511112

178 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Amüsant und verspielt erzählt
Negativ aufgefallen
  • Eine Ansammlung der üblichen Klischees
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Rezension vom: 06.06.2018
Kategorie: One Shots
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