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Comic-Besprechung - Aliens: Defiance 1

Geschichten:
Text: Brian Wood
Zeichnungen: Tristan Jones, Riccardo Burchielli, Tony Brescini
Farben: Dan Jackson


Story:
Der Weyland-Yutani Konzern ist auf der Suche nach einer biologischen Superwaffe. Eine mittlerweile reichlich bekannte Alienspezies scheint die perfekte Kampfmaschine zu sein, weswegen der Großkonzern unter allen Umständen die DNA der Xenomorphe besitzen will. Alles andere hat keine Priorität. Dem stellt sich Private Zula Hendricks entgegen. Gemeinsam mit Davis, einem synthetischen Menschen, jagt sie die Aliens und ist dem Konzern scheinbar immer einen kleinen Schritt voraus. Allerdings gerät ihr Feldzug, bei dem sie sich auch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen muss, immer mehr zum tödlichen Spiel, bei dem die Antwort auf die Frage, wer Jäger und wer Gejagter ist, lebensentscheidend ist. 


Meinung:
Cross Cult lässt weiter die Aliens von der Leine. Nach den beiden kürzlich veröffentlichten Miniserien „Feuer und Stein“ sowie „Leben und Tod“ und dem großformatigen Prachtband „Aliens Classic Omnibus“, nun also ein neuer Streich: „Aliens: Defiance“. Der Plot, den Autor Brian Woods dabei entwirft, ist sicherlich nicht neu. Die Selbstüberschätzung des Konzerns und der Kampf einer kleinen Gruppe gegen die Aliens. Alles nicht wirklich neu. Dennoch kann der Band überzeugen und fesseln. 
Woods arrangiert die bekannten Parameter aus dem Alien-Kosmos vielleicht nicht in ungewohnter oder neuer Art und Weise, aber er liefert eine solide und spannende Geschichte ab. Dabei versteht er es nicht nur den Erzählmechanismen der Film-Reihe treu zu bleiben, sondern er schafft es auch durch kleine gezielte Anspielungen, auf die Blockbuster zu verweisen. So etwa durch das Auftauchen einer gewissen Amanda Ripley. Bei dem Nachnamen macht es bei jedem Fan der unheimlichen Wesen von einer fremden Welt sofort Klick. Aber in welchem und ob Amanda in Beziehung steht zur bekannteren Ellen Louise Ripley, lässt Woods zunächst offen. In dem zweiten Teil der Serie werden hier vielleicht die Antworten geliefert.
Was den Band allerdings wirklich empfehlenswert macht, ist das Artwork. Tristan Jones, der immerhin zwei Drittel des Bandes illustriert hat, liefert Zeichnungen von einer fast schon ungewohnten Ästhetik bei diesem Genre. Cross Cult wirbt damit, dass man so schöne Aliens noch nie gesehen habe – und das mit Recht. Die tödliche Schönheit rührt von dem guten Zusammenspiel mit dem Koloristen Dan Jackson her. Seine düstere Farbwahl schafft die Atmosphäre, die aus den Filmen bekannt ist. Dabei gelingt es ihm die detailreichen Zeichnungen von Jones nicht durch übermäßige Farbgebung zu vereinfachen. Sie bleiben auch nach der Arbeit von Jackson das was sie sind: fein gezeichnete Bilder vom schrecklichen Weltraummonstern. Zeichnungen und Farbgebung sorgen dafür, dass der Leser die Enge der Gänge in den Raumstationen spürt. Wie Private Zula Hendricks schleicht der Leser die Gänge entlang und kann kaum sehen, was da auf ihn zukommt. Die Aliens werden nur so deutlich dargestellt, wie es unbedingt sein muss. Vieles bleibt im Schwarz verborgen.


Fazit:
Man muss nicht das Rad neu erfinden, um eine fesselnde Geschichte erzählen zu können. Brian Woods zeigt eindrucksvoll, wie ein bekanntes Szenario mit neuem Leben gefüllt werden kann. Dazu tragen auch wesentlich die Zeichnungen von Tristan Jones bei, der uns die Alien mit seinem Strich im Kopf zum Leben erweckt.



Aliens: Defiance 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Aliens: Defiance 1

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 18

ISBN 13:
978-3-95981-605-2

160 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Bekannte aber keineswegs langweilige Erzählstruktur
  • Passt in den Kontext der Film-Reihe
  • Schönes Artwork
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 15.05.2018
Kategorie: Alben
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