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Comic-Besprechung - Ultraman 01

Geschichten:
Ultraman 01
Autor, Zeichner:
Eiichi Shimizu, Tomohiro Shimoguchi, Übersetzung: Lasse Christian Christiansen

Story:

Als junger Mann wurde Shin Hayata von Ultraman gerettet, einem außerirdischen Helden. Doch irgendwann hat dieser seine Mission erfüllt und die Erde wieder verlassen. Doch jetzt tauchen wieder Aliens auf und die Menschheit braucht einen neuen Ultraman. Kann Shins Sohn Shinjiro diese Aufgabe bewältigen?



Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:

Die japanische Kultur kennt ebenso wie die amerikanische Superhelden. Wobei es dort nicht unüblich ist, dass es immer wieder verschiedene Inkarnationen gibt, dass die Darstellung der Helden sich von Jahr zu Jahr unterscheiden kann. Hierzulande kennt man das anhand der Power Rangers, die auf der Super Sentai-Reihe basieren, die sich jedes Jahr quasi komplett neu erfinden.

Auch Ultraman gehört zu diesen Heroen. Seit 1966 erscheinen immer wieder neue Abenteuer in Form von Fernsehreihen und Filmen in Japan heraus. Hierzulande dürfte die Figur nur eingefleischten Kennern was sagen, da seine Abenteuer hierzulande noch nie erschienen sind. Bis jetzt, wo der "Ultraman"-Manga vom Tokyopop-Verlag herausgebracht wird. Geschrieben und gezeichnet wird der Manga von dem Kreativteam Eiichi Shimizu und Tomohiro Shimoguchi, die unter anderem gemeinsam den "Kurogane no Linebarrel"-Manga gemacht haben.

Vor langer Zeit kam ein Außerirdischer auf die Erde, der gemeinsam mit Shin Hayata verschmolz. Ultraman wurde der Alien genannt, der gegen Kaiju Bemular antrat. Nachdem er seine Mission erfolgreich abgeschlossen hatte, verschwand er wieder und nahm seinem ehemaligen Wirt alle Erinnerung an jene Zeit.

Seit damals sind viele Jahre in die Lande gezogen. Shin Hayata wurde älter, heiratete und kriegte einen Sohn mit dem Namen Shinjiro. Irgendwann stellte sich heraus, dass beide von Ultraman Gene geerbt haben, die sie stärker und widerstandsfähiger machen. Beides Aspekte, die sie brauchen, als die Bemular wieder auf der Erde auftauchen. Doch wie soll man sich gegen diese Aliens wehren, wenn Ultraman nicht mehr da ist und helfen kann?

Mit der Beantwortung dieser Frage lassen sich die Schöpfer des vorliegenden "Ultraman"-Mangas Zeit. Erst gegen Ende wird klar, wer der neue Träger des Namens sein wird. Die Zeit, die bis dahin vergeht, nutzt das Kreativteam ausgiebig, in dem sie den Leser in die Welt von Ultraman einführen.

Und so erfährt man nach und nach die Vorgeschichte des Mangas. Behutsam, so dass auch jeder auf dem gleichen Wissenstand ist, erfährt man innerhalb kürzester Zeit, was damals mit dem ersten Ultraman geschehen ist, und was für ein Schicksal Shin widerfahren ist. Als die eigentliche Story anfängt, wirkt er wie ein typischer, mittelalter Mann. Er trägt einen Anzug, hat eine Halbglatze. Erst nach und nach erfährt er, gemeinsam mit dem Leser, die Wahrheit, dass er eben früher Ultraman war.

Auch Sinjiro wird behutsam eingeführt. Man lernt ihn zunächst als zweijährigen Jungen, bei dem schon bald klar ist, dass auch er über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt. Nach einem weiteren Zeitsprung ist er ein Jugendlicher Schüler, der sich und die Grenzen seiner Fähigkeiten insgeheim auslotet.

Doch dann wird die Atmosphäre, die bis dahin eher mysteriös war, düsterer und bedrohlicher. Ein Bemular taucht auf und ab diesem Moment wird das Handlungstempo schlagartig erhöht. Die Auswirkungen von dem Auftauchen dieses Feindes sind enorm. Und führen zu einem furiosen Finale, das Lust macht auf die kommenden Bände.

Der Zeichenstil von Tomohiro Shimoguchi ist realistisch, was der Geschichte erstaunlich gut tut. So ist es daher auch vor allem der Kontrast zwischen dem realistischen Darstellungsgrad und den Aliens, der hervorsticht. Dadurch wirken umso mehr, unwirklicher.

Insgesamt ist dieser Band ein "Klassiker", der den "Splashhit" verdient hat.



Fazit:

Der erste "Ultraman"-Band ist grandios geworden. Die Geschichte fängt langsam an und führt den Leser behutsam in das Ultraman-Universum ein. Man erfährt viel über die Charaktere und erlebt dann, wie die Story schlagartig Fahrt aufnimmt und in ein packendes Finale der ersten Ausgabe mündet. Die realistischen Zeichnungen passen zu der Geschichte, weil hier vor allem der Kontrast zwischen Realismus und den unwirklich erscheinenden Aliens besticht.



Ultraman 01 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Ultraman 01

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,95

ISBN 13:
978-3-8420-3967-4

240 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Sehr gute Einführung ins "Ultraman"-Universum
  • Spannende Geschichte
  • Realistische Zeichnungen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 21.04.2018
Kategorie: Mangas
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