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Comic-Besprechung - Es waren einmal schwarze Gedanken

Geschichten:
Text Franquin u.a.
Zeichnungen: Franquin u.a.


Story:
40 Jahre „Schwarze Gedanken“! Grund genug, dieses Ereignis mit einem opulenten Band zu feiern. 120 Seiten stark kommt die neue Ausgabe von „Schwarze Gedanken“ daher. Neben über 40 Seiten die klassischen Sketche von André Franquin, bietet dieser Band über 30 Seiten Erinnerungen und Interviews, sowie noch einmal über 40 Seiten Einzelillustrationen und Hommagen. 


Meinung:
„Schwarze Gedanken“ von Franquin gehört sicherlich zu dem Ungewöhnlichsten, was der belgische Comickünstler in seinem Leben erschaffen hat. Die makabren Halbseiter oder One-Pager sind weit über die eigentliche Comiclesergemeine hinaus bekannt. Entsprechend umfangreich ist die Publikationsliste: 1983 im Volksverlag, 1986 in verschiedenen Ausgaben im Alpha-Verlag, 2005 und zuletzt 2017 im Carlsen-Verlag und nun also als „Es waren einmal schwarze Gedanken“ im Carlsen Verlag.
Über die Qualität des Materials dürfte keinerlei Uneinigkeit bestehen und deshalb muss an dieser Stelle nicht noch einmal die Bedeutung von „Schwarze Gedanken“ hervorgehoben werden. Allemal interessanter ist die Frage, wer denn eigentlich zu den Käufern genau dieser Ausgabe gehören wird. 
Da sind sicherlich die Leser, die noch die alte Softcover-Ausgabe aus dem Volksverlag bzw. dem Alpha-Verlag im Regal stehen haben. Hier bietet sich dringendst ein Austausch an. Allerdings liegt eben aus dem Carlsen Verlag seit März 2017 auch schon eine Hardcover-Ausgabe vor. 
Bleibt also noch das redaktionelle Material. Und tatsächlich findet man hier ein paar sehr interessante Texte. Beispielsweise die Auseinandersetzung des Herausgebers Gérard Viry-Babel, der sich im französischen Sprachraum etwa als Herausgeber der Werke von Gotlib oder Èdika bereits einen Namen gemacht hat. Wehrmutstropfen hierbei ist, dass es der deutsche Verlag versäumt hat, am Ende des Bands die einzelnen Autoren mit einer Kurzbiographie vorzustellen. So ist es hoch interessant zu lesen, welche Gedanken Martial Cavatz zum Werk von André Franquin hat, umso interessanter wäre es auch zu wissen, in welchem Verhältnis er zum Werk des Künstlers steht, bzw. was gerade ihn auszeichnet, über Franquin zu schreiben. 
Hingegen sehr gelungen sind die Ausführungen des deutschen Übersetzers Ulrich Pröfrock. Er zeigt auf, welchen Herausforderungen bei der Übersetzung von Franquin bestehen. Interessante Einblicke in die Sprachwelt des französischen Künstlers.
Ob allerdings ein Interview mit Franquins Tochter dazu beiträgt das Lebenswerk ihres Vaters zu erhellen sei einmal dahingestellt. Aber vielleicht gehört es zu einem Jubiläumsband einfach dazu. Genauso wie die Hommagen, die vor allem am Ende des Bandes das Werk des belgischen Künstlers würdigen. In der Regel handelt es sich allerdings um keine neuen Arbeiten, sondern alles war irgendwo schon einmal zu lesen.



Fazit:
Franquins Meisterwerk mit viel Brimborium drumherum. Was man nicht alles braucht, was allerdings teilweise sehr interessant ist.


Es waren einmal schwarze Gedanken - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Es waren einmal schwarze Gedanken

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 24,99

ISBN 13:
978-3-551-76529-1

120 Seiten

Positiv aufgefallen
  • großartige Strips
  • schöne Aufmachung
Negativ aufgefallen
  • fehlende Erläuterungen zu den Autoren der redaktionellen Texte
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Rezension vom: 11.03.2018
Kategorie: Alben
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