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Comic-Besprechung - Suicide Squad (Rebirth) 1: Die stählerne Gruft

Geschichten:
Suicide Squad (Rebirth) 1: Die stählerne Gruft
Autor:
Rob Williams
Zeichnungen: Jim Lee, Stephen Byrne, Carlos D‘Anda. Jason Fabok und andere
Tusche: Oclair Albert, Matt Banning, Stephen Byrne, Carlos D‘Anda und andere
Farbe: Brad Anderson Stephen Byrne, Gabe Eltab, Hi-Fi und andere
Übersetzung: Ralph Kruhm

Story:
Der Zweck heiligt die Mittel, scheint eine Devise der skrupellosen und intriganten Regierungsagentin Amanda Waller zu sein. Auch wenn das dem Präsidenten nicht gefällt, so scheint es manchmal doch keine andere Möglichkeit mehr zu geben, als die Suicide Squad auf illegale Missionen zu schicken. Denn diese besteht durchweg aus Superverbrechern, die durch eine Bombe in ihrem Kopf gefügig gemacht werden.

Um die Truppe auf Kurs zu halten rekrutiert Amanda Waller den zwar in Ungnade gefallenen aber immer noch linientreuen Rick Flag als Anführer. Er soll mit der geheimnisvollen Katana die Leute unter Kontrolle halten, die die Kastanien aus dem Feuer holen sollen: Harley Quinn, Deadshot, Killer Croc, Captain Boomerang und Enchantress, die alle ihren eigenen Kopf und Willen haben. Schon die erste Mission wird deshalb zur Feuerprobe.



Meinung:
Die Graphic-Novel fasst übrigens die bisher erschienenen monatlichen Ausgaben der Heftserie zusammen, so dass auch diejenigen in den Genuss der Abenteuer kommen, die lieber Sammelbände haben oder die Heftausgaben bei sich nicht finden können.

Im Rahmen des Rebirth-Universums erhält auch diese Truppe eine Frischzellenkur. Man merkt sehr deutlich, dass sich die Macher ein wenig an den Kinofilm halten und versuchen dessen Flair einzufangen, so dass die Figuren allesamt doch etwas netter dargestellt werden als in ihrer Verbrecherkarrieren, auch wenn natürlich trotzdem mit harten Bandagen gekämpft wird.

Um auch Neuleser zu gewinnen sind die Einsätze auch immer wieder von Rückblenden durchzogen, die erzählen, wie die Figuren eigentlich zu dem wurden, was sie nun sind. Das schafft eine gewisse Bindung zu den Lesern, denn die Hintergrund-Geschichten lassen eine gewisse Tragik nicht entbehren und machen die Helden sympathischer.

Natürlich versucht man auch einen bewussten Unterschied zu den anderen Superhelden zu schaffen, denn Harley und Co. kennen tatsächlich weniger bis keine Skrupel, wenn sie im Kampf loslegen und haben sich ihre eigene Moral geschaffen. Dennoch wahren sie bestimmte Regeln, um sich deutlich genug von ihren Feinden abzuheben und positiv zu bleiben.

Tiefgründig ist das Abenteuer aber nicht gerade, denn letztendlich geht es auch hier nur um die Action und davon gibt es reichlich. Die Figuren schonen sich nicht, die Zeichner und Autoren auch nicht immer den Leser, so dass die Serie insgesamt härter gehalten ist, als etwas die Abenteuer der Justice League.



Fazit:
Suicide Squad (Rebirth) 1: Die stählerne Gruft bietet kernige Abenteuer mit genau den Superschurken, mit denen sich bisher Batman und andere herumschlagen mussten, und erlaubt Action, die mit weniger Skrupeln und einem Hauch mehr Gewalt ausgelebt werden. In der Hinsicht dürfte sie wohl eher die Älteren unter den Lesern ansprechen.

Suicide Squad (Rebirth) 1: Die stählerne Gruft - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Suicide Squad (Rebirth) 1: Die stählerne Gruft

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 17.99

ISBN 13:
978-3741606045

204 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Sympathische Superschurken
  • Abenteuer mit ein wenig mehr Biss und Zynismus
  • Kernige Action pur
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 12.02.2018
Kategorie: Suicide Squad
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