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Comic-Besprechung - Sword Art Online – Light Novel Band 01

Geschichten:
Sword Art Online - Light Novel Band 1 (Sword Art Online 01)
Autor: Reki Kawahara, Zeichnungen: abec, Übersetzung: Verena Maser

Story:

Es ist das Jahr 2022. Viele Spieler loggen sich in das neue Virtual-Reality-MMORPG Sword Art Online ein. Doch dann können sie sich nicht mehr ausloggen. Diese Möglichkeit steht ihnen erst dann offen, wenn sie das Spiel komplett durchgespielt haben. Dabei bedeutet der virtuelle Tod auch der realer!



Meinung:

Es war das Jahr 2014, als Tokyopop verkündete, dass die "Sword Art Online"-Light Novel von Reki Kawahare auch hierzulande herauskommen würde. Doch das angekündigte Datum verstrich. Die potentiellen Leser wurden immer wieder aufs Neue vertröstet. Und derweil die "Accel World"-Light-Novel-Reihe hierzulande seit dem Jahr 2015 sich etablieren konnte, sah es für SAO eher düster aus. Doch irgendwann muss der Knoten geplatzt sein, denn jetzt, im November 2017, erscheint endlich der erste Band. Nummer 2 der Reihe soll dann im Februar 2018 erscheinen.

Sword Art Online ist das Must-Have Game des Jahres 2022. Jeder, der über die entsprechende Hardware verfügt, hat sich das Spiel vorgestellt. Dann ist es soweit, es erscheint und zigtausend Spieler loggen sich gleichzeitig ein.

Auch Kirito gehört zu denen, die das Game spielen können. Und genau wie alle anderen muss er auf einmal feststellen, dass er sich nicht mehr ausloggen kann. Ein Unbekannter hat sie quasi eingesperrt und ihnen die Aufgabe gestellt, das Spiel durchzuspielen. Erst dann ist es allen möglich, wieder in ihre realen Körper zurückzukehren. Doch gleichzeitig müssen sie aufpassen, denn ein Tod in Sword Art Online bedeutet auch, dass sie ebenfalls real sterben. Und so machen sich Spieler wie Kirito daran, dass Unmögliche zu schaffen.

Es gibt, glaube ich, kaum jemanden, der Sword Art Online nicht kennt. Was einst in Japan als Light Novel begann, ist inzwischen zu einem riesigen Franchise geworden, mit Animes, Mangas oder Videospielen. Die Geschichte um Kirito und Asuna, wie sich beide treffen, finden und zusammenkommen, garniert mit den Erlebnissen in der Welt von Aincraid, wo alles stattfindet, dürfte inzwischen jeder kennen, der auch nur ansatzweise sich mit Sword Art Online auseinandergesetzt hat.

Gleichzeitig fallen einem vor allem im Vergleich zum Anime gewisse Unterschiede auf. Einige Episoden, wie zum Beispiel diejenige, die sich mit Silica und ihrem Drachen beschäftigt, tauchen in dem ersten Band nicht auf. Des Rätsels Lösung ist, dass diese Geschichten in der zweiten Light Novel thematisiert werden.

Was bleibt ist eine faszinierende Geschichte. Man merkt der Light Novel an, wie sehr sich Reki Kawahara Gedanken gemacht hat, wie alles funktionieren soll und welche Limitierungen es gibt. Das betrifft auch solche Details, wie zum Beispiel, wie Geschmack in Aincraid funktionieren, beziehungsweise eher nicht. Dadurch wirkt das, was man liest, realistisch und nachvollziehbar. Man merkt richtig, dass diese Realität ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten hat.

Natürlich liegt der Fokus der Handlung auf Kirito. Er ist der Haupthandlungsträger, um ihn dreht sich alles. Und dabei erlebt man einen durchaus selbstbewussten Jungen, der weiß, was er kann, da er es sich hart erarbeitet hat. Denn ihm wurden seine besonderen Fähigkeiten nicht in die Wiege gelegt, er hat sie sich selber angeeignet.

Asuna hingegen ist eine Partnerin auf mehr oder weniger Augenhöhe. Eine selbstbewusste Persönlichkeit, die sich durchaus zu wehren darf und ihren Posten als Kommandeurin bei den Rittern des Blutschwurs nicht wegen ihres Aussehens erhalten hat. Allerdings kann Reki Kawahara es nicht unterlassen, ein paar Fan Service-Passagen einzubauen, wie zum Beispiel, sie in Unterwäsche zu beschreiben.

Das Finale hinterlässt gemischte Gefühle. Einerseits ist es natürlich phantastisch geschrieben, mit vielen dramatischen Momenten. Gleichzeitig kann man sich des Gefühls nicht verwehren, dass Reki Kawahara dabei gegen seine eigenen Gesetzmäßigkeiten verstößt. Denn vieles, was da geschieht, wirkt unglaubwürdig.

Die Zeichnungen von abec werden Light Novel-typisch sparsam, aber doch wirksam eingesetzt. Besonders die Kampfszenen wirken spektakulär in Szene gesetzt und können überzeugen. Er hat nur ein Problem mit den Proportionen. So wirken teilweise die Köpfe im Vergleich zum Körper zu groß.

Wer unbedingt wissen möchte, worauf das "Sword Art Online"-Franchise beruht, der soll unbedingt "Zugreifen".



Fazit:

Endlich ist es so weit, und der erste Band der "Sword Art Online"-Light Novel ist erschienen. Die Geschichte von Reki Kawahare ist spannend und bietet überwiegend gute Charakterisierungen. Man merkt vor allem, wie viele Gedanken sich der Autor bei der Erschaffung von Aincrad gemacht hat. Der Fokus liegt auf Kirito, wobei Asuna sehr gut charakterisiert wird, sieht man von ein paar Fan-Service-Momenten ab. Leider hinterlässt das Finale gemischte Gefühle. Einerseits ist es wunderbar dramatisch geschrieben, aber andererseits hat man den Eindruck, dass hier einige Gesetzmäßigkeiten zu Gunsten des Plots ignoriert wurden.



Sword Art Online – Light Novel Band 01 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Sword Art Online – Light Novel Band 01

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 9,95

ISBN 13:
978-3-8420-1114-4

336 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Spannend
  • Überzeugende Charakterisierungen
  • Man merkt, wie sehr Reki Kawahara die Welt durchdacht hat
  • Dramatisches Finale
Negativ aufgefallen
  • Dramatisches Finale mit Logiklücken
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Rezension vom: 22.12.2017
Kategorie: Sword Art Online
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