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Comic-Besprechung - Doctor Strange 4: Blut im Äther

Geschichten:
Doctor Strange 4: Blut im Äther (Doctor Strange 12-16)
Autor: Jason Aaron, Zeichner: Chris Bachalo, Jorge Fornes, Cory Smith, Inker: Wayne Faucher, Jorge Fornes, Richard Friend, John Livesay, Victor Olazaba, Cory Smith, Tim Townsend, Al Vey, Colorist: Chris Bachalo, Antonio Fabela, Java Tartaglia


Story:
Auf der Erde gibt es so gut wie keine Magie mehr. Doch Dr. Strange hat kaum Ruhe die Trümmer zu beseitigen, denn nun sehen seine Erzfeinde eine einmalige Gelegenheit dazu, ihn endgültig zu vernichten. Kann Strange ohne magische Hilfsmittel und Zaubersprüche gegen Wesen wie Dormammu, Baron Mordo und die Tochter des Satans bestehen? Und was will das Ding aus dem Keller?

Meinung:
Wow. Die ersten drei Bände der neuen Serie um den Meister des Mystischen, Doctor Strange, waren schon atemberaubend. Vor allem auch mutig, da sie die bisherigen Muster vollkommen auf den Kopf stellten. Statt den Magier einem neuen Publikum, welches hoffentlich durch den erfolgreichen Kinofilm erwachsen ist, vorzustellen, entschlackte, ja zerstörte, man den bisherigen Status Quo. Zur Erinnerung: die Empirikul griffen an und wollten alle Magie vernichten. Was nicht nur Artefakte und Magier an sich betrifft, sondern auch die Energie als solche. Das war spannend, aber als gewiefter und erfahrener Leser wusste man ja, dass alles gut werden wird.

Wurde es nicht. Strange und seine Freunde haben zwar, größtenteils, überlebt, aber die Magie ist fast weg. Schon im letzten Band hatte Strange seine Müh und Not Artefakte zu finden die einen letzten Hauch von Magie besaßen, um die Feinde zu besiegen. Jetzt steht er vor den Trümmern und muss seine Rolle neu definieren. Aber Ruhe dazu wird ihm nicht gegönnt. Bevor er die Ruinen nutzen kann, neue Gebäude zu errichten, treten nun die Erzfeinde auf den Plan und wollen die Schwäche nun nutzen, um Strange endgültig zu besiegen. Wenn aber alle Magie fort ist, warum besitzen dann ausgerechnet die Schurken immer noch welche? Dieser unlogische und inhaltliche Knackpunkt ist aber kaum der Rede wert und wäre Mäkelei als Selbstzweck. Schließlich ist es enorm spannend zu lesen wie der Held jeweils aus der Situation herauskommen will. Er besitzt kaum noch Hilfsmittel und selbst die er hat, sind nicht sonderlich verlässlich. So versteht sein Zaubermantel manche Befehle falsch und der Preis für die Magie den Strange immer auf das Wesen im Keller übertragen hatte, muss er nun selber wuchten. Es zählt in den Kämpfen hier vor allem der Mann an sich und nicht seine Gimmicks. Das ist nicht nur eine logische Entwicklung, sondern schält auch den Charakter heraus, indem er an einer besonders aussagekräftigen Szene im Kampf gegen Nightmare nicht wie ein Zauberer, sondern wie ein Arzt denkt. Auch im Kampf gegen die anderen mächtigen Gegner muss er sich nun seinem scharfen Verstand bedienen und kann nicht einfach mehr einen Zauberspruch aus dem Ärmel schütteln.

Diese Reduktion gibt der Serie und vor allem dieser Ausgabe ihre besondere Würze und macht sie zu einem einzigen Vergnügen. Wer jetzt anhand der geschilderten Ereignisse denkt, dass alles düster sei, der irrt. Denn es gibt hier durchaus Witz und man kann stellenweise laut loslachen. Zwar sind die Zeichnungen noch immer recht chaotisch und die Linienführung hätte etwas strenger sein können, aber der Pluspunkt besteht in der ausgeprägten Phantasie mit viel Sinn fürs Details. Man kann immer wieder was entdecken. Der leichte Ton überrascht etwas im Vergleich zu der düsteren Story. Aber in der Mischung ergibt das einen wunderbaren Band. So kann es gerne weitergehen.


Fazit:
Packend, spannend und nicht ohne Witz zieht die Serie einen magisch in seinen Bann. Zwar sind die Zeichnungen immer noch chaotisch, weisen dafür aber einen Sinn für fantasievolle Details auf.

Doctor Strange 4: Blut im Äther - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Doctor Strange 4: Blut im Äther

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 12,99

ISBN 10:
3741603759

ISBN 13:
978-3741603754

112 Seiten

Positiv aufgefallen
  • spannende Story
  • Sinn für Details
  • Konzentration auf den Charakter
  • Humor
Negativ aufgefallen
  • chaotische Zeichnungen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 14.12.2017
Kategorie: Hefte
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